Hier finden Sie kurze Beschreibungen, die uns die jeweiligen Praktikumsinstitutionen geliefert haben.
Printversionen (als Anlage für Ihren Stipendienantrag) sind angelinkt.
|
|
CICLO ist eine Stiftung, welche Menschen aus aller Welt die lateinamerikanische Kultur näher bringen möchte. Unsere Idee ist es, das Wissen unterschiedlicher Kulturen zu erweitern und diese Kulturen zusammen zu bringen. Unsere Organisation ist stolz auf den lateinamerikanischen Spirit und ist erstrebt allen Interessierten die kulturelle Vielfalt dieses Kontinents näher zu bringen.
Die Expansion und Entwicklung unserer Ziele ist weitgehend von der Kollaboration von Praktikanten, Volunteers, Trainern und Assistenten in verschiedenen Bereichen abhängig. Deshalb haben wir in unserer Schule folgende Vakanzen anzubieten:
WAS WIR SUCHEN:
Praktikanten und Volunteers mit folgenden Studienschwerpunkten:
- Romanistik, Anglistik, Germanistik, DaF, Sprachwissenschaften
- Kultur-, Sozialwissenschaften
- Psychologie, Pädagogik
- Marketing, PR, Kommunikation
- Management, HR
- Freude am Unterrichten in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und/oder Portugiesisch (Unterrichten ist obligatorischer Teil des Praktikums)
- Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
- Offene und kommunikative Persönlichkeit mit hoher Sozialkompetenz
- Dynamische, proaktive und flexible Arbeitshaltung
- Analytische, autonome und zielorientierte Arbeitsweise
- Bereitschaft in einem kleinen motivierten Team zu arbeiten
- Gute Kommunikations- und Organisationsskills
- Respekt und Toleranz gegenüber anderen
- Kreativität und Ideenreichtum für neue Projekte
- Spanischkenntnisse oder die Bereitschaft Spanisch zu lernen
- Bereitschaft 40 Stunden pro Woche zu arbeiten (ggf. wird die Arbeitszeit reduziert bei Anwesenheit von vielen Praktikanten, gilt jedoch nicht für Pflichtpraktikum von der Universität aus)
- Interesse an einem vorzugsweise 6- oder 12-monatigen Praktikum
- Günstige Unterkunft
- kostenlose Teilnahme an einem 3 monatigen Sprachkurs (kein Spanisch) in unserer Sprachschule (Sprachen je nach Verfügbarkeit)
- Angenehmes Arbeitsklima
- Unterstützung eines Tutors (Fragen zum Praktikum, Leben in Argentinien etc.)
- Kennenlernen der lateinamerikanischen Kultur
- Arbeitszertifikat mit Empfehlung für zukünftige Positionen
Je nach Gruppenzusammenstellung kann das Praktikum spezifisch nach Interessen und Qualifikationen des einzelnen absolviert werden (z.B. Schwerpunkt Unterrichten, Marketing, etc.), jedoch wird jeder Praktikant/Volunteer ein Training der Lehrmethode erhalten, um Sprachkurse zu unterrichten.
a. Spanischkurs in unserem Sprachlernzentrum
Absolvierung eines obligatorischen Spanischkurses in unserer Institution über 40 bis 80 Stunden, je nach Niveau.
b. Nachweis einer internationalen Reiseversicherung (wir übernehmen keine Sozialversicherungen)
Fühlen Sie sich angesprochen und erfüllen die oben genannten Anforderungen? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die folgende E-Mail Adresse unserer Stiftung:
info@ciclobsas.com
Stand: 09.2007
|
|
Die Universidad Nacional de Tucumán zählt mit mehr als 60.000 Studierenden zu den vier wichtigsten Universitäten Argentiniens. Sie besteht aus 13 Fakultäten und prägt mit ihrem Theater, ihren Kulturzentren und Museen das kulturelle Ambiente der Stadt. Die Universität unterhält traditionell enge Forschungsbeziehungen zu Deutschland und bietet mehrere Austauschprogramme für Studierende an.
Deutsch wird an der Facultad de Ciencias Exactas y Tecnología sowie an der Facultad de Filosofía y Letras als extensión unterrichtet. Damit werden Kurse bezeichnet, die sich nicht nur an Hörer und Hörerinnen aus allen Fachbereichen, sondern auch an alle anderen, die Deutsch aus beruflichen oder privaten Interessen lernen wollen, richten. Zuständig für die Organisation dieser Kurse ist das Departamento de Lenguas Extranjeras e Indígenas para la Comunidad y Español para extranjeros. Seit September 2008 gibt es eine DAAD-Lektorin an der Universität, die u.a. die Aufgabe hat, das Angebot an Deutschkursen auszubauen und qualitativ zu verbessern. Ab Februar 2009 werden Kurse in den drei Niveaustufen A1, A2 und B1 angeboten, die vor allem für Studierende und Nachwuchswissenschaftler gedacht sind, die sich auf einen Studien- und Forschungsaufenthalt in Deutschland vorbereiten wollen. Grundlage für diese Kurse ist das dreibändige Lehrwerk studio d. Neben der DAAD-Lektorin gibt es zwei einheimische Lehrkräfte; ab Februar 2009 wird noch eine weitere, deutsche Lehrkraft hinzukommen. Die Zahl der Lernenden beträgt zur Zeit in etwa 50 Studierende, wobei die Nachfrage wesentlich höher ist. Das Praktikum ist am Departamento de Lenguas Extranjeras angesiedelt und sollte idealerweise 4-6 Monate dauern (entweder vom 15. März bis 15. Juli oder vom 10. August bis 10. Dezember). Semesterferien sind im Januar und zwei Wochen Ende Juli, Anfang August.
Nach Absprache kann bei allen Dozentinnen und Dozenten der Universität hospitiert werden. Darüber hinaus könnte zwecks Hospitation der bestehende Kontakt zur Escuela técnica N° 2 ausgebaut werden, an der im Rahmen des vom Goethe-Institut finanzierten PASCH-Programms Deutsch für Schüler unterrichtet wird. Die allgemeine Betreuung übernehmen die DAAD-Lektorin und die Direktorin des Departamento de lenguas extranjeras.
Es wäre sehr gut, wenn die Praktikantin/der Praktikant einen eigenen Kurs (Lerngruppe, Konversationskurs o.ä.) anbieten würde. Auch die Mitarbeit bei der Testausarbeitung, der Erstellung von Lehrmaterialen sowie bei der Verwaltung der Handbibliothek und der Adresskartei des Lektorats sind erwünscht. Ebenso sind Engagement und Kreativität bei der Organisation von kulturellen Veranstaltungen (Filmreihen, Lesungen, Stammtisch etc.) willkommen. Als Gegenleistung wird die Möglichkeit eingeräumt, kostenfrei an einem ansonsten kostenpflichtigen Sprachkurs Español para extranjeros teilzunehmen.
Eine spezifische fachliche Ausrichtung ist nicht zwingend vorgegeben, ideal wären aber Studierende aus den Bereichen Didaktik DaF, Literaturwissenschaft oder Übersetzung. Unterrichtserfahrung ist erwünscht, aber nicht obligatorisch. In jedem Fall aber sollte die Praktikantin/der Praktikant das Grundstudium bzw. bei modularisierten Studiengängen mindestens zwei Jahre erfolgreich abgeschlossen haben und über ausreichende Spanischkenntnisse verfügen (B1), um in der Lage zu sein, das tägliche Leben selbstständig zu meistern. Menschlich gesehen ist ein freundliches, kreatives und vor allem offenes Wesen erwünscht, das mit genügend Flexibilität ausgestattet ist, um sich auf ungewohnte soziale und akademische Verhältnisse einlassen zu können. Auch sollte die Pratikantin/der Praktikantin über eine robuste Gesundheit verfügen, um das subtropische, feucht-heisse Klima im Sommer (Dezember bis März) und die übliche Luftverschmutzung im Winter (Juli bis September) gut zu vertragen.
Mitzubringen wäre geeignetes audio-visuelles und gedrucktes Material (Musik, Filme, Fotos, Plakate etc.) zu einem Lieblingsthema, das sich für unterschiedliche Zwecke aufbereiten lässt.
Der Nordwesten Argentiniens ist eine kulturell gesehen äußerst spannende Region mit großen Anteilen an indigener Bevölkerung. Sie ist dementsprechend von großen sozialen Unterschieden geprägt: Kleinbauern, die ihr selbstangebautes Gemüse auf Pferdekarren feilbieten finden sich oft in unmittelbarer Nähe zu supermodernen, teuren Shoppingmalls, in denen es alles zu kaufen gibt, was der Weltmarkt hergibt. Die Lebenshaltungskosten können daher sehr unterschiedlich sein, müssten aber ohne Probleme mit 200-300 EUR pro Monat bestritten werden können. Für die Unterkunft in einem WG-Zimmer sind ebenfalls ca. 200-300 EUR anzusetzen. Hilfe bei der Suche bietet das Departamento de Relaciones Internacionales der Facultad de Filosofía y Letras.
Abgesehen von den durch Drogenkonsum geprägten Randbezirken und dem florierenden Taschendiebstahl im Zentrum ist Tucumán relativ sicher und auch für Frauen gut geeignet. Ausländische Frauen sollten allerdings vermeiden, nachts allein durch einsame Straßen zu gehen.
Für Aufenthalte ab 90 Tagen ist ein Visum erforderlich. Folgende Impfungen werden bei längeren Aufenthalten vom Tropeninstitut empfohlen: Polio, Tetanus, Diphterie, Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus, Gelbfieber.
Stand: 04.2011
|
|
ACHTUNG: Momentan werden keine Praktikumsplätze vergeben! (Stand: 05.2011)
Die Deutsche Schule „Alexander von Humboldt“ in Sucre ist eine vom Bundesamt für das Auslandsschulwesen geförderte bolivianische Schule mit z.Z. ca. 250 Schülern, die in 12 Jahren einzügig zum bolivianischen Abitur führt. Die Schüler lernen ab der ersten Klasse Deutsch und haben in der 10. Klasse die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom der Niveaustufe B1 (DSD1) abzulegen.
Der Fachbereich Deutsch besteht aus vier Lehrkräften - einer vom Bundesamt entsandten Bundesprogrammlehrkraft sowie drei einheimischen Ortslehrkräften. Ab der fünften Klasse werden die Lerngruppen in fortgeschrittene und grundständige Schüler geteilt. Deshalb sind die Lerngruppen angenehm klein (zwischen 10 und 15 Lernern). Für schwächere und neue Schüler der Schule wird am Nachmittag eine Deutsch-AG angeboten, um Defizite abzubauen. Außerdem findet für die Absolventen der B1-Prüfung ein Vorbereitungskurs auf die C1-Prüfung statt, die jedoch in La Paz abgenommen wird.
Das sprachliche Niveau ist insgesamt und im Vergleich zu den Deutschen Schulen in La Paz und Santa Cruz sehr niedrig, was auch daran liegt, dass es in Sucre keine deutschsprachige oder deutschstämmige Bevölkerung gibt und der Kontakt zu Deutschland eher gering ist. Dennoch genießt die Deutsche Sprache und Deutschland allgemein ein sehr hohes Ansehen, da es für viele als ein hoch entwickeltes und reiches Land gilt. Dennoch ist das Wissen um die beruflichen Möglichkeiten, welche Kenntnisse in der deutschen Sprache bieten, noch nicht ausreichend genug verbreitet.
Gelehrt wird hauptsächlich nach dem „Deutschmobil“ des Klett-Verlages, von dem allerdings nur die ersten beiden Bände zum Einsatz gelangen. In der Schule gibt es umfangreiches Zusatzmaterial, das bei Bedarf mit eingesetzt werden kann.
Das Schuljahr beginnt hier Anfang Februar, ist in Trimester unterteilt und endet Ende November. Im Juni/ Juli gibt es drei Wochen Winterferien. Prüfungen finden jeweils am Ende der Trimester statt, also Ende April, Ende August und Mitte November. Die DSD1-Prüfung wird im September abgelegt. Ein Praktikum ist also bis auf die Monate Dezember und Januar das ganze Jahr über möglich und sollte mindestens drei Monate dauern, wünschenswert wäre auch ein längerer Einsatz.
Das Praktikum kann je nach Neigung und Anforderungen der Uni in allen Lernstufen (1. – 10.Klasse) erfolgen. Hospitationen bei allen Lehrern, begleitete eigene Unterrichtsversuche bis hin zur Übernahme eigener Kurse oder AGs (z.B. Konversationskurs, Landeskundekurs, Prüfungsvorbereitung etc.) sind möglich. Es gibt großen Raum zur Verwirklichung eigener kreativer Projekte. Landeskundeveranstaltungen, Wettbewerbe etc. in Zusammenarbeit mit lokalen kulturellen Institutionen (z.B. Deutsch-Bolivianisches-Kulturinstitut (www.icba-sucre.edu.bo), filmoteca boliviana etc.) sind sehr erwünscht und jederzeit durchführbar. Auch die Mithilfe bei der Organisation und Durchführung landeskundlicher Veranstaltungen wie z.B. Deutsche Ostern, Oktoberfest, etc. ist sehr erwünscht. Eine Betreuung vor Ort findet durch die Programmlehrkraft und die Ortslehrkräfte statt.
Spanischkenntnisse sind für das Praktikum nicht erforderlich, erleichtern aber das Einleben wesentlich. Sprachkurse können an verschiedenen Instituten der Stadt (oder auch privat) günstig besucht werden. Ab diesem Jahr (2009) finden ab August regelmäßige Lehrerfortbildungen mit der DS La Paz statt.
Voraussetzung für das Praktikum ist ein angefangenes Lehramtsstudium mit den Fächern Deutsch mit /oder einer anderen Fremdsprache. DaF-Erfahrung oder allgemeine Unterrichtserfahrung ist sinnvoll, kann aber hier auch reichhaltig gesammelt werden. Immer willkommen ist Landeskundematerial aller Art, z.B. Zeitschriften (Bravo etc.) oder aktuelle Musik und Filme. Menschliche Offenheit, die Bereitschaft, sich auf eine andere Mentalität und Kultur einzulassen sollte ja ohnehin da sein.
Der Aufenthalt in Sucre belohnt nicht nur mit reichhaltiger professioneller Erfahrung auf pädagogisch/ didaktischem Gebiet, sondern auch mit einem Einblick in das Leben in einem südamerikanischen Land, das mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hat als Deutschland.
Sucre ist die eigentliche Hauptstadt Boliviens, mit ca. 240,000 Einwohnern, und liegt auf 2700 Metern Höhe inmitten einer wunderschönen unberührten Landschaft. 1991 ist die koloniale weiße Innenstadt von Sucre von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Das Leben hier ist angenehm und ruhig: Sucre gilt nicht nur als die schönste, sondern auch als die sicherste Stadt Südamerikas. Die Lebenshaltungskosten sind für Europäer sehr niedrig (ca. 250 Euro/ Monat). Die Sucrenser sind sehr freundlich und Ausländern gegenüber sehr aufgeschlossen. Auch aufgrund der Universität gibt es ein reichhaltiges Nachtleben. Die Umgebung bietet zahlreiche touristische Ziele, Lagunen, Wasserfälle, indigene Webereien etc. Am Wochenende können Reisen zum Salar de Uyuni, der Laguna Colorada oder in andere Städte wie La Paz, Santa Cruz, Potosí oder Cochabamba unternommen werden. Für die aktuellen Visumbestimmungen oder Impfvorschriften (Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben) bitte die Reiseinformationen auf der Seite des Auswärtigen Amtes konsultieren:
(www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Bolivien/Sicherheitshinweise.html)
Kontaktaufnahme am besten zunächst über Email
Stand: 05.2011
|
|
Universidade Federal do Pará: gegr. 1957; ca. 38.000 StudentInnen in Belém und an 9 weiteren Standorten in Pará, die 70 bis 1000 km vom zentralen Campus entfernt liegen. An einigen davon werden in unregelmäßigen Abständen auch Deutschkurse angeboten. Der Campus in Belém ist ein weitläufiges von Bäumen bestandenes Areal am Ufer des Rio Guamá.
Casa de Estudos Germânicos: gegr. 1968, 1 DAAD-Lektor, 1 DAAD-Sprachassistent sowie im Moment 9 weitere DozentInnen, darunter eine Deutsche. Die meisten DozentInnen sind fortgeschrittene StudentInnen der Germanistik. Zur Zeit 330 StudentInnen in den Kursen für HörerInnen aller Fachbereiche. Der Unterricht findet auf den Niveaustufen A1 bis B1 statt. Ein Mittelstufenkurs wurde bisher nicht in jedem Semester angeboten. Abschluss der Grundstufe nach sieben Semestern. Die Prüfungen Start Deutsch 1 & 2 sowie das Zertifikat Deutsch können an der Casa abgelegt werden. Außerdem wird der TestDaF angeboten. Uni-Prüfungen 2-3 während des Semesters. Lehrwerke: Schritte international sowie eigene Materialien.
Daneben kann man an der Fakultät für moderne Fremdsprachen ein Germanistikstudium absolvieren, das neben den Sprachkursen auch Kurse in Literaturwissenschaft, Linguistik und Didaktik umfasst. Im Moment sind circa 120 Studierende in den Studiengang eingeschrieben. In den Deutschkursen der Germanistik wird mit Optimal gearbeitet. Es wird angestrebt, dass die GermanistikstudentInnen bis zum Ende ihres Studiums das Niveau B2 ereichen. Semesterferien sind von Mitte Dezember bis Ende Februar sowie von Anfang Juli bis Mitte August.
Das Praktikum sollte mindestens drei Monate dauern. Ein Praktikum ist grundsätzlich nur während der Vorlesungszeit möglich.
Sowohl in der Germanistik als auch an der Casa de Estudos Germânicos sind die DozentInnen sehr kooperativ. In den meisten Kursen sind Hospitationen möglich und willkommen. Es besteht weiter die Möglichkeit, wenn Unterrichtserfahrung vorliegt, selbständig Kurse anzubieten. Daneben kann der/die Praktikant/in einen Konversationskurs anbieten, bei der Materialerstellung mitwirken, Tests ausarbeiten oder Aktivitäten wie Rollenspiel o.ä. anbieten. Bei eigenständig erarbeiteten Unterrichtsreihen erfolgt eine Betreuung durch den DAAD-Lektor.
Die Lektoratsstelle in Belém gehört zu den weltweit drei Kulturlektoraten. Das Goethe-Institut überweist jährlich einen Betrag, der ausschließlich für Kulturarbeit bestimmt ist. Bei guten portugiesischen Sprachkenntnissen ist daher auch eine Mitarbeit in der Kulturarbeit möglich. Hier besteht die Möglichkeit, Kontakte zu KünstlerInnen und KulturrepräsentantInnen der Stadt zu knüpfen, und bei der Organisation von Konzerten, Ausstellungen und der alljährlichen "Semana de Cultura Alemã" mitzuhelfen.
• DaF-Studium, Germanistik, Kulturwissenschaften oder Übersetzungswissenschaft Deutsch/Portugiesisch
• Tropentauglichkeit. Sprachkenntnisse möglichst Portugiesisch oder Spanisch
• Unterrichtserfahrung: Ja
• Mitbringsel: Neues Material zur Landeskunde und Musik sind immer willkommen. Eigene Lehrbücher sind auch von Vorteil, da die Bibliothek nur mit wenigen Exemplaren ausgestattet ist
Wir bemühen uns, geeignete Wohnmöglichkeiten zu vermitteln.
Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Typhus, Hepatitis A. Gegen das Dengue-Fieber, das hier relativ háufig ist, gibt es derzeit noch keine Impfung. Es gibt drei Typen von Dengue, gefährlich ist lediglich Typ 3, der bisher in Belém eher selten ist.
Belém liegt ca. 100 Km. südlich des äquators. Bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 30 bis 32 Grad Celsius (nachts ca. 23 bis 26 Grad) empfiehlt es sich, leichte Kleidung mitzubringen. Es regnet vorwiegend in den Monaten Januar bis April. Trotzdem liegt die Luftfeuchtigkeit auch in den übrigen Monaten konstant bei fast 99%.
Nähere Informationen über Stadt und Region können unter http://www.tvliberal.com.br bzw. http://www.oliberal.com.br (alles auf portugiesisch) abgerufen werden.
Stand: 04.2011
|
|
* DaF: Zahl der Lehrkräfte: Sechs Dozenten (Lingusitik bzw. Literatur), die alle auch im Sprachunterricht tätig sind; davon vier Muttersprachler + DAAD-Lektorin
* Zahl der Lernenden ca. 120 in allen Stufen und Studiengängen
* Niveaus A1 bis B2
* Lehrwerk Lagune 1 bis 3
* Die allermeisten Studierenden sind im Letras-Studiengang eingeschrieben, ein Doppelstudium Portugiesisch+eine Fremdsprache. Im der Fakultät angegliederten CENEX (Centro de Extensão da Faculdade de Letras) werden Sprachkurse für alle Hörer angeboten.
* 1. Semester beginnt nach Karneval und dauert bis Ende Juni; das 2. Semester beginnt Anfang August und endet Anfang/Mitte Dezember. Es wäre wünschenswert, wenn der/die PraktikantIn ein ganzes Semester anwesend sein könnte.
* Betreuung kann durch mich sowie durch mindestens zwei weitere (muttersprachliche) Kollegen erfolgen.
* Hospitation in allen Sprachkursen des Fachbereichs möglich (insgesamt sind es sechs, die alle jedes Semester angeboten werden); zusätzlich ist die Mitarbeit im CENEX erwünscht.
* Arbeitsmöglichkeiten oder -verpflichtungen für Praktikant/in: Eigene Kurse im CENEX (z.B. Konversationskurse), selbständige Unterrichtsvorbereitung.
* Die Teilnahme an den von der AMPA (Associação Mineira de Professores de Alemão) organisierten Lehrerfortbildungen ist grundsätzlich möglich. Zudem findet vom 27. bis 29.07.2011 der 8. Nationale Deutschlehrerkongress an der UFMG statt. Die Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung des Kongresses - und natürlich die Teilnahme! - wäre sicherlich eine interessante Erfahrung für den/die PraktikantIn.
* Wünschenswert sind PraktikantInnen aus dem DaF-Bereich.
* Wenigstens Grundkenntnisse der Sprache sind unbedingt erforderlich.
* Unterrichtserfahrung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
* Was ist mitzubringen? Gute Ideen. Aktuelles (erprobtes) Material ist immer willkommen.
* Aufgeschlossenheit, interkulturelles Einfühlungsvermögen, viel Geduld
* Studentenwohnheim auf dem Campus oder Privatunterkünfte. Bei der Organisation der Unterkunft kann ich helfen. Preislich kaum Unterschiede zu WG- oder Wohnheimszimmern in Deutschland.
* Obgleich viele Dinge des alltäglichen Gebrauchs billiger sind als in Deutschland (z.B. Lebensmittel, abgesehen von solchen, die nicht üblich sind und von Deutschen manchmal vermisst werden), sind die Lebenshaltungskosten zumal in brasilianischen Großstädten nicht unbedingt niedriger als in Deutschland.
* für Frauen allein geeignet: Ja. Generell gilt: Was man daheim vermeidet, vermeidet man auch hier (z.B. nachts alleine am Bahnhof herumlaufen).
* Visum? Praktikumsvisum (VITEM IV) in einem der brasilianischen Generalkonsulate bzw. in der brasilianischen Botschaft beantragen.
* Impfungen empfohlen? Für Minas Gerais bestehen derzeit keine Impfempfehlungen. Allerdings gibt es besonders in der Regenzeit (Sommer) erhöhte Gefahr einer Dengue-Infektion. Wer vorhat, in den Norden oder Nordosten zu reisen, sollte sich vorab über Impfempfehlungen (Gelbfieber) informieren.
Stand: 04.2011
|
|
* Die UNICAMP zählt, neben der Universidade de São Paulo (USP), zu den besten Universitäten des Landes. Ihr Ruf in der Forschung ist ausgezeichnet. Mehr als 30.000 Studierende zählt sie, etwa je zur Hälfte in der Graduierung (Bachelor-Studiengänge) und in der Postgraduierung (Master- und Doktorandenprogramme).
* DaF: wird am Sprachlehrzentrum unterrichtet, das Kurse für Hörer aller Fakultäten anbietet; es handelt sich um reine Sprachkurse; an der Unicamp gibt es keinen Germanistikstudiengang.
* Die Deutschabteilung besteht derzeit aus 4 Lehrkräften (2 Brasilianer + 2 Deutsche); pro Semester ca. 250 Lernende; insgesamt 6 Niveaustufen (Grundstufe A1-B1). Lehrwerk: Blaue Blume (bras. Ausgabe).
* Ansatz: Jenseits des kommunikativen Ansatzes arbeiten wir hauptsächlich ausgerichtet auf die Bedürfnisse eines akademisch-kognitiven Lerners, d.h. es geht weniger darum, die TN auf einen touristischen Aufenthalt vorzubereiten, als vielmehr, ihnen Zugangsmöglichkeiten zu deutschsprachiger Fachliteratur etc. zu verschaffen; Fokus auf rezeptiven Fertigkeiten sowie Lern- und besonders Lesestrategien
* Zeitraum: das absolute Minimum sind 2-3 Monate, ein längerer Aufenthalt ist aber dringend zu empfehlen; ideal ist ein ganzes Semester: Anfang März bis Ende Juni bzw. Anfang August bis Anfang Dezember.
* Betreuung: durch eine Dozentin; alle Kollegen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung
* Arbeitsmöglichkeiten für PraktikantIn: Hospitation und Unterrichtsversuche in den regulären Kursen, Vertretungen, Kurs in Eigenverantwortung (Konversation, Vorbereitungskurs Zertifikat Deutsch o.Ä. – nur wenn der/die PraktikantIn ein ganzes Semester bleibt!), Lernberatung, Mitarbeit an der Erstellung und Aktualisierung von Zusatzmaterialien, auch im Bereich von Lernplattformen, Organisation von kulturellen Zusatzangeboten
* weitere Angebote vor Ort: - Sprachkurse können als Gasthörer besucht werden (z.B. Portugiesisch für Ausländer); - am Goethe Institut São Paulo werden 2-3x pro Semester Seminare zur Lehrerfortbildung angeboten
* Fachliche Ausrichtung: DaF und DaF-Didaktik
* Sprachkenntnisse: Portugiesisch von großem Vorteil, denn es spielt bei unserem Ansatz eine wichtige Rolle als Mittlersprache; gute Kenntnisse einer anderen romanischen Sprache (v.a. Spanisch) können auch sehr hilfreich sein; zur Not lässt es sich mit Englisch leben
* Unterrichtserfahrung: vorteilhaft, ist aber nicht Bedingung
* Mitzubringen: aktuelle Materialien (Musik, Filme etc.) sind immer willkommen.
* Menschliches: kleines, aber menschlich vielfältiges Team; angenehmes Arbeitsklima.
* In Campinas gibt es keine großen touristischen Attraktionen; in und im Umfeld der Uni gibt es aber über das ganze Jahr Kulturveranstaltungen. Die Metropole São Paulo, wo sich der Großteil des brasilianischen Kulturlebens abspielt, ist nicht weit entfernt.
* Lebenshaltungskosten sind abhängig vom Wechselkurs. Mit ca. 500 Euro im Monat ist zu rechnen, wenn man auch etwas im Land umherreisen will. Es sei bemerkt, dass Brasilien kein „Billig-Land“ ist. Dies macht sich bei Produkten des täglichen Bedarfs bemerkbar, z.B. sind Kosmetika und Milchprodukte etwas teurer als in Deutschland; Früchte etc. sind wiederum günstiger.
* Wohnmöglichkeiten: Campinas ist eine verhältnismäßig teure Stadt. Viele Studenten wohnen in großen WGs in einem Haus zusammen, dabei ist es üblich, dass sie sich Zimmer teilen (zu zweit, manchmal auch zu dritt). Im Moment liegt der Preis für so ein Doppelzimmer bei ca. 350-500 Real, dann incl. Nebenkosten, Internet etc. Einzelzimmer und kleine (bungalow-ähnliche) Apartments kosten ca. 600-800 Real.
* Aus vorherigen Praktikantengenerationen hat sich ein kleiner Fundus (z.B. Bettzeug, Handtücher) angesammelt, den wir den neuen PraktikantInnen gern zur Verfügung stellen können.
* Klima: Es gibt keine klar voneinander abgegrenzten Jahreszeiten. Das ganze Jahr über ist es tendenziell warm bzw. heiß, mit etwas frischeren Tagen und Nächten besonders im Juni/Juli. Von November – März ist mit viel Regen und Hitze zu rechnen.
* Sicherheit ist ein allgemeines Problem (Überfälle, Einbrüche, Autodiebstähle etc.). Es ist ratsam, die Vorschläge zu Vorsichtsmaßnahmen der Brasilianer zu befolgen, auch wenn das manchmal die gewohnte Bewegungsfreiheit ein wenig einschränkt.
* Visum/Impfungen: Praktikumsvisum über ein bras. Generalkonsulat (Berlin, Frankfurt, München) beantragen, und zwar rechtzeitig. Für den Bundesstaat São Paulo gibt es keine speziellen Impfvorschriften; will man in andere Gebiete reisen, wird z.T. eine Gelbfieberimpfung empfohlen, die aber auch im Land (kostenlos!) gemacht werden kann. Hepatitis A/B empfiehlt sich, sofern noch nicht gemacht.
Stand: 04.2011
|
|
Grundsätzlich kommen für ein Praktikum die Monate März - Juni (Wintersemester) und August - November (Sommersemester) in Betracht. Wir erwarten von Praktikanten/innen, dass sie für ein Semester kommen und in dieser Zeit volle drei Monate bei uns vor Ort tätig sind.
Neben Hospitationen auf allen Niveaus und angeleiteter Unterrichtsbeteiligung sollten sich Praktikanten/innen um die kleine Bibliothek der Abteilung kümmern, z.B. ihren Katalog auf den letzten Stand bringen.
Eigene Interessen an bestimmten Bereichen der DaF-Didaktik können in selbständig zu leitenden extrakurrikularen Angeboten wie Tutorien, Studiengruppen etc. eingebracht werden, z.B. Phonetiktutorium, Lesekurs, Grammatikwiederholung, Theatergruppe, Kochkurs, usw.
Bewerber/innen sollte schon einige Semester DaF an einer deutschen/österreichischen Universität studiert und sich mit Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts auseinander gesetzt haben sowie schon eigene Unterrichtserfahrung mitbringen, da ein derart aufwendiges Praktikum als erste konkrete Unterrichtssituation wenig sinnvoll ist. Spezielle Fremdsprachenkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, Spanisch wäre aber hilfreich, Portugiesisch natürlich ideal, vor allem in Bezug auf den Alltag hier in Brasilien.
Die UFSC hat leider keine studentischen Wohnangebote, Unterbringung muss also selbst organisiert werden (im Etat einplanen).
Stand: 04.2011
|
|
Die Casa de Cultura Alemã (Haus der deutschen Kultur) in Fortaleza gehört zur Universidade Federal do Ceará (UFC), der Bundesuniversität von Ceará (Nordostbrasilien). An ihr wird – größtenteils in Abendkursen – Fremdsprachenunterricht für Studierende der verschiedenen Fächer und für nichtstudentische TeilnehmerInnen angeboten. In den gleichen Räumen und teilweise von den gleichen DozentInnen, nur organisatorisch getrennt, findet vormittags die DeutschlehrerInnen-Ausbildung der Universität (Departamento de Letras Estrangeiras) statt. Neben dem Deutschunterricht organisiert die Casa de Cultura Alemã, namentlich der DAAD-Lektor, ein vielfältiges Kulturprogramm: Filmreihen, Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Seminare zur Sprache und Kultur. Die Kulturveranstaltungen finden teils auf dem Universitätscampus, teils in anderen Aufführungsstätten und Kulturzentren in Fortaleza statt.
Die Casa de Cultura Alemã verfügt über ein eigenes Haus auf dem „Campus de Benefica“ der UFC - ein in Zentrumsnähe gelegener Campus, auf dem alle humanwissenschaftlichen Fachbereiche angesiedelt sind. In der Casa befinden sich insgesamt 6 Unterrichtsräume – Projektoren, DVD und CD Spieler stehen jedem Lehrenden nach formloser Absprache zur Verfügung. Im November 2007 konnte zudem die Casa-eigene Bibliothek (ca. 6000 Bücher aus vielen thematischen Bereichen – darunter: deutsche Literatur, Kunst, Musik; Philosophie und Psychologie) mit dem dazugehörigen Lesesaal eröffnet werden.
Neben der Casa de Cultura Alemã gibt es weitere fremdsprachige Kulturhäuser. Insgesamt lernen ca. 5000 StudentInnen Fremdsprachen an den Kulturhäusern der UFC, hauptsächlich Englisch und Spanisch, etwas weniger Lernende sind es in Französisch, Italienisch und Deutsch (zur Zeit ca. 500). Da es sich um universitäre Kurse handelt, müssen die KursteilnehmerInnen lediglich 60R$ pro Semester an Gebühren zahlen. Eingangsvoraussetzung ist der „ensino fundamental completo“ (in etwa: Sekundarstufe I) und ein Aufnahmetest über Allgemeinwissen und die portugiesische Sprache. Die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen ist quotiert: 70% sind UniversitätsstudentInnen, 15% SekundarschülerInnen und 15% sog. „Externe“.
Die Deutschausbildung an der Casa de Cultura Alemã umfasst zur Zeit sieben Semester à 60 Unterrichtsstunden (50min) Grundstufenunterricht. Das Lehrwerk ist „Tangram aktuell“ (3 Stufen à 2 Bücher). Nach einem fakultativen weiteren Semester kann zweimal jährlich das Zertifikat Deutsch als Fremdsprache (ZD) erworben werden. Gegenwärtig sind auch Mittelstufenkurse in Planung, die ab 2008 fest im Curriculum verankert sein werden.
An der Casa de Cultura Alemã unterrichten derzeit zwei hauptamtliche und fünf befristete brasilianische LehrerInnen sowie der Lektor des DAAD. In jedem Semester werden neben kleineren Tests zwei schriftliche und zwei mündliche Prüfungen durchgeführt. Wer ein Semester nicht besteht, kann es einmal wiederholen.
Jedes Semester dauert knapp vier Monate. Normalerweise beginnt das erste Semester Anfang März und dauert bis Anfang Juli; das zweite Semester dauert von Anfang August bis Dezember. Da es im Zuge von inneruniversitären Auseinandersetzungen von Zeit zu Zeit zu Streiks kommen kann, sollten sich PraktikumsbewerberInnen frühzeitig bei der Casa de Cultura Alemã nach den jeweils aktuellen Semesterdaten erkundigen.
Ein Praktikum sollte ein Semester, also vier Monate, umfassen, Kürzere Praktika sind nicht möglich. Die PraktikantInnen haben die Möglichkeit, eigenverantwortlich – aber mit Betreuung – eine Klasse zu übernehmen. Damit sind sie auch für die Durchführung der Prüfungen und für die Notengebung verantwortlich. Mit diesem System haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht, da es den PraktikantInnen die Möglichkeit bietet, in die Lehrerrolle hineinzuwachsen und eigene Ideen auszuprobieren. Für die Stunden- und Semesterplanung, Prüfungserarbeitungen und bei allen Fragen und Problemen steht der Lektor zur Verfügung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei allen KollegInnen der Casa de Cultura Alemã zu hospitieren sowie um LehrerInnen-Hospitationen in den eigenen Unterrichtsstunden zu bitten.
Im regulären Sprachkurs ist das Lernprogramm festgelegt (die jeweiligen Lektionen des Lehrwerks „Tangram aktuell“). Darüber hinaus kann die/der PraktikantIn einen zwei- oder vierstündigen Konversationskurs für Fortgeschrittene anbieten, den die TeilnehmerInnen ohne Notenzwang und Leistungsdruck besuchen können. Mit welchen Inhalten dieser Kurs konkret ausgefüllt wird, hängt von den Interessen der LehrerInnen und Kursteilnehmenden ab.
Da in Fortaleza kein Goethe-Institut existiert, nimmt die Casa de Cultura Alemã auch dessen Funktionen wahr und wird dafür entsprechend bezuschusst (Kulturkoordinator ist der jeweilige DAAD-Lektor). Die PraktikantInnen können sich an der Organisation von Kulturveranstaltungen beteiligen bzw. diese auch selbst initiieren (z.B. Filmreihen, Vorträge, Kurzseminare zu kulturellen und landeskundlichen Fragen). Für kulturelle Aktivitäten stehen sowohl ein kleiner Etat als auch ein Veranstaltungssaal mit Film- und Vidoegeräten, Diaprojektoren, einem Klavier, einem Videoarchiv mit ca. 350 Bändern und vieles mehr zur Verfügung. Die Kulturveranstaltungen werden meistens sehr gut besucht. Für diejenigen, die noch Portugiesischkenntnisse erwerben möchte, bietet die UFC Sprachkurse an. Allerdings ist in der Vergangenheit oftmals kein Kurs für AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse zustande gekommen. Es ist also ratsam, bereits mit Portugisisch- bzw. notfalls Spanischgrundkenntnissen anzureisen.
Der DAAD fördert vorrangig BewerberInnen des Studienfaches Deutsch als Fremdsprache, wofür ein Praktikum sinnvoll und nötig ist. Für Studierende der Fächer (interkulturelle) Germanistik, Komparatistik oder Kulturwissenchaften ist ein Praktikum in Fortaleza aber ebenfalls interessant. Ein abgeschlossenes Grundstudium wäre wünschenswert. Unterrichtserfahrung ist natürlich nützlich und erleichtert die Übernahme des eigenverantwortlich durchgeführten Unterrichts, jedoch keineswegs zwingend notwendig, obwohl es sich gezeigt hat, dass ohne vorherige Unterrichtserfahrung die ersten zwei Monate ziemlich angstrengend sein können (auf der anderen Seite hat es bislang noch keine unlösbaren Probleme gegeben).
Mitzubringen ist am besten aktuelles Alltagsmaterial: Illustrierte, Comics, Werbesendungen und neue Filme auf DVD; Spiele etc., wobei alles sprachlich einfach, also auf Grundstufenniveau einsetzbar sein sollte.
Die brasilianischen LehrerkollegInnen sind grundsätzlich sehr aufgeschlossen, geduldig, dankbar für jegliches Landeskundematerial und am persönlichen Kontakt interessiert. Sie sind oft musikbegeistert und neugierig auf „typische“ Alltagskultur, wie Essen/Trinken, Sitten und Gebräuche etc., durchaus mit „folkloristischem“ Einschlag.
Die brasilianische Lerntradition ist eher frontal-autoritär, lehrerzentriert und wenig auf Gruppenkommunikation ausgerichtet, obschon in den vergangenen Jahren bereits andere Unterrichtsformen erfolgreich im Kursalltag eingesetzt werden konnten.
Da die Praktikumsplätze an der Casa de Cultura Alemã begehrt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen, die zudem wegen der Einladung über die Universität und der Beantragung eines Praktikantenvisums notwendig ist. Die Lebenshaltungskosten sind in Brasilien durchschnittlich etwas höher als in den meisten lateinamerikanischen Ländern.
Wer vor oder im Anschluss an sein/ihr Praktikum andere Landesteile Brasiliens kennenlernen möchte, dem sei empfohlen, sich in Deutschland einen Brasil-Airpass zu besorgen.
Brasilien - besonders das im Vergleich zu anderen Metropolen relativ ungefährliche Fortaleza - ist auch für allein ausreisende Frauen geeignet.
Normeralerweise halten sich auch drei bis fünf deutsche AustauschstudentInnen vom Fachbereich „Regionalwissenschaft Lateinamerika“ der Universität Köln und drei StudentInnen des Fachs „Global Mangement“ der Hochschule Bremen im Rahmen von Austauschabkommen an der UFC auf. Auch für diese ist die Casa de Cultura Alemã Anlaufstelle bzw. einfach der Ort, um im Leseraum der Casa-eigenen Bibliothek einen Blick in den „Spiegel“ zu werfen.
Die Küste des Bundeslandes Ceará ist für ihre paradiesischen Sandstrände berühmt, zu denen unproblematische Busverbindungen bestehen – ideal für Wochenendfahrten. Im Hinterland gibt es, neben dem berühmten trockenen und rauhen „Sertão“, auch Bergregionen mit tropischem Waldbewuchs, in die man sich vor der Hitze flüchten kann.
Fortaleza selbst bietet ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Kneipen, Tanz, Musik und ein hervorragend ausgestattetes Kulturzentrum – das Dragão do Mar.
Wegen seiner Äquatornähe hat Fortaleza ganzjährig ein heißes Klima, mit Temperaturen zwischen 24 und 34 Grad. Von Juli bis Januar fällt meistens kein Regen. Wenn es keine Dürre gibt, ist von Februar bis Ende Mai Regenzeit, da kann es an manchen Tagen heftige tropische Güsse geben – heiß bleibt es nichtsdestotrotz. Die Intensität der Sonneneinstrahlung erfordert die Wahl eines möglichst hohen Sonnenschutzfaktors.
Über Impfungen informieren die Tropeninstitute bzw. das Gesundheitsamt. Die medizinische Grundversorgen vor Ort ist gut. Für die Beantragung eines Visums stellt die Casa de Cultura Alemã neben der offiziellen Einladung über den gewünschten Zeitraum auf Deutsch auch eine Version auf Portugisiesch aus, die dann an das jeweilige brasilianische Konsulat weitergeleitet werden kann.
Stand: 04.2011
|
|
Die UFRGS ist bundesstaatlich und wohl die größte (35000 Studenten) und die beste in Rio Grande do Sul.
Setor de Alemão: 6 Lehrkräfte (2 Promovierte), etwa 60 Studenten mit Abschluss Deutschlehrer oder übersetzer - Abschluss vergleichbar mit amerikanischem bachelor).
Studienjahr: 1. Semester: März bis Mitte Juli; 2. Semester: Mitte August bis Dezember.
Organisation: Der/die Praktikantin wird von der deutschen Abteilung betreut. Besucht werden können prinzipiell alle Kurse (Deutschkurse, übersetzungen, Literatur, Landeskunde). Eigenamtlich durchgeführt werden können nur inoffizielle Konversationskurse bzw. Teile von anderen Kursen (ebenfalls nur inoffizielle). Eine Bescheinigung für das Praktikum kann auch nur vom deutschen Sektor vorgenommen werden. Offizielle Praktikantenstellen mit dem dazu gehörigen rechtlichen Status können nur bei der Universität beantragt werden, wobei die dafür nötige Bürokratie dies wenig empfehlenswert erscheinen lässt.
Daneben gibt es Arbeit bei der Betreuung der Studierenden, bei der Erstellung von Bibliographien und bei der Unterstützung von Dozenten (evtl. Forschungsprojekte). Es gibt auch in der Nähe eine weitere Ausbildungsstätte für Deutschlehrer, die besucht werden kann
Voraussetzungen: Es sollte sich um Germanistik- oder DaF-Studierende handeln mit Erfahrung in der Deutschvermittlung. Portugiesisch oder zumindest gute Spanischkenntnisse sind erforderlich. Große Eingeninitiative, kulturelle Offenheit, Verantwortlichkeit und Geduld sind wie in ganz Lateinamerika ein Muss.
* Allgemeines: Brasilien ist mittlerweile nach Kursverlusten des Real ein recht billiges Land, zumindest außerhalb São Paulos.
* Impfungen erfragt man am besten bei einem Tropeninstitut. Gelbfieber, Tetanus und Diphterie sind auch im Süden Brasiliens durchaus empfehlenswert.
* Eine Wohnung kann unter Umständen vermittelt werden. Die Universität selbst besitzt keine Möglichkeiten.
Stand: 04.2011
|
|
Das CENTRO CULTURAL BRASIL – ALEMANHA(CCBA) – Recife/Brasilien bietet StudentInnen aus Deutschland die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Deutsch als Fremdsprache durchzuführen.
Das CCBA ist ein vom Goethe-Institut anerkanntes brasilianisch-deutsches Kulturinstitut, das in Recife auch den Deutschen Akademischen Austauschdienst-DAAD vertritt.
Das Kursprogramm des CCBA umfasst derzeit Kurse der Grundstufe, Mittelstufe und Oberstufe, die von ca. 260 KursteilnehmerInnen(zu ca. 75% StudentInnen/Akademiker) besucht werden. Neben dem internen Kursprogramm arbeitet das CCBA mit städtischen und bundesstaatlichen Schulen zusammen und ermöglicht so den Deutschunterricht für Jugendliche aus Familien mit geringerem Einkommen.
Im Rahmen eines halbjährigen Praktikums besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Kursen zu hospitieren, an Lehrerversammlungen und Fortbildungen teilzunehmen, eigene Unterrichtserfahrungen zu sammeln, in der Bibliothek/am Kulturprogramm mitzuwirken, etc. Vieles hängt vom Engagement und der Kreativität der Praktikantin/des Praktikanten ab.....
Das CCBA kann Ihnen/Euch eine preiswerte Unterkunft vermitteln und steht Ihnen/Euch auch ansonsten gern für alle weiteren Fragen zur Verfügung.
|
|
* DaF:
Zahl der Lehrkräfte (einheimisch/deutschsprachig): Vier einheimische Dozenten und ein DAAD-Lektor
Zahl der Lernenden: etwa 80 Studenten im Bereich Germanistik
Niveaus: Anfänger bis Oberstufe
Prüfungen: Licenciatura im Fach Deutsch
Lehrwerk:Im Mittelstufenbereich „em“, in den letzten beiden Semestern ein immer aktuell zusammengestellter Reader für die Língua-Kurse mit Texten aus „Der Spiegel“, „Die Zeit“ ect....
* Germanistik:
Zahl der Studierenden: 80
Ausrichtung: Vorwiegend Lehramtsstudenten...Literaturkurse und Lehrveranstaltungen zu DaF auf Deutsch, dazu Angebote im Bereich übersetzung
* Semesterferien/Prüfungen: Studienjahresbeginn März, erstes Semester: März bis Juli, zweites Semester: August bis Dezember
Zeitpunkt und Dauer des Praktikums: in beiden Semestern möglich, Anwesenheit das ganze Semester über erwünscht
* Betreuung: fachliche Betreuung durch den DAAD-Lektor, Hospitation bei Kollegen möglich
* Hospitation auf allen Niveaustufen des GI möglich sowie in der Grund- und Mittelstufe am Sprachenzentrum der Uni (CELIN), außerdem an verschiedenen Schulen der Stadt, zu denen der DAAD-Lektor ein enges Kontaktnetz aufgebaut hat
* Arbeitsmöglichkeiten oder -verpflichtungen für Praktikant/in: durchgängige Hospitation in einem Língua-Kurs der Uni inkl. eigener Veranstaltungen in diesem Kurs, Testausarbeitung, Materialerstellung, Möglichkeit der übernahme einzelner Stunden an anderen Einrichtungen
* Zusätzliche "Zuckerstückchen": Teilnahme oder ggf. Mitdurchführung von Lehrerfortbildungsveranstaltungen an der Uni und teilweise am GI, Besuch eines Portugiesischkurses an der Uni kostenfrei möglich, Einbindung in Projekte des DAAD-Lektors, Besuch von Lehrveranstaltungen zur Didaktik DaF und zur deutschsprachigen Literatur möglich
* DaF-Studium erforderlich
* Sprachkenntnisse: Grundkenntnisse Portugiesisch oder Spanisch von Vorteil
* Unterrichtserfahrung in begrenztem Umfang erforderlich
* mitzubringen: Landeskundematerial, Texte, die junge Leute interessieren, Musik, Neugier, Spontaneität
* Menschliches: gewisse Stressstabilität, Bereitschaft, sich auf eine andere Kultur einzulassen
* Wohnmöglichkeiten: Pension für Studenten oder WG, eigene Organisation der Unterkunft erforderlich, aber Hilfe vor Ort wird angeboten
* Preise entsprechen oft deutschem Niveau. Die Mieten liegen pro Zimmer bei oft 300 Euro. Zimmer für 200 euro sind auch zu finden, aber nicht immer verfügbar.
* Portugiesische Sprachkenntnisse (A2-B1) sind wirklich sehr hilfreich, da Englisch hier kaum gesprochen wird. Spanisch ist natürlich hilfreich, doch zum mündl. Kontakt auch nicht so sehr geeignet.
* für Frauen allein geeignet
* Visum und Impfungen empfohlen, deshalb rechtzeitige Beantragung nötig
Stand: 04.2011
|
|
Die Universidad de Concepción ist außerhalb Santiagos die wichtigste und mit 20.000 Studenten die größte Universität in Chile. Innerhalb des Übersetzer- und Dolmetscherstudiengangs wird in der Deutschabteilung der Geisteswissenschaftlichen Universität in vier Jahrgangsstufen Deutsch unterrichtet. Derzeit lernen ca. 160 Studenten Deutsch. Außerdem werden Deutschkurse für Lerner anderer Studiengänge angeboten, wofür sich pro Semester ca. 60 Studenten einschreiben. Neben dem DAAD-Lektor und der DAAD-Sprachassistentin arbeiten noch 8 weitere Dozenten in der Deutschabteilung. Man arbeitet in den verschiedenen Lernstufen mit unterschiedlichen Lehrwerken: Optimal A1 und A2, Themen Neu, em Brückenkurs und em Hauptkurs.
Der/die Praktikant(in) bekommt eine Betreuerin oder einen Betreuer zugewiesen, bei dem er im Unterricht zunächst hospitiert, um später eigene Unterrichtseinheiten in Absprache mit dem/der Betreuer(in) vorzubereiten und durchzuführen. Es kann auch jederzeit bei anderen Kursen hospitiert, bzw. betreuter Unterricht durchgeführt werden. Dadurch lernt der/die Praktikant(in) unterschiedliche Lerngruppen auf unterschiedlichem Niveau kennen und kann sich mit den Lehrwerken und der Methodik der DozentenInnen vertraut machen. Neben den DaF-Kursen kann der/die Praktikant(in) auch andere Wahlkurse zur Landeskunde, Deutscher Literatur oder zur Methodik der Übersetzung besuchen.
Der Praktikant sollte aus dem Bereich DaF, Lehramt oder Übersetzung kommen und mindestens zwei Jahre studiert haben. Spanisch oder Unterrichtserfahrung sind keine Voraussetzungen, aber von Vorteil. Ein Praktikum dauert mindestens drei Monate. Die Semester dauern jeweils von März bis Juni und von August bis November.
Bei der Wohnungssuche kann dem Praktikanten durch den Lektor geholfen werden. Die Universität vermittelt ebenfalls Unterkünfte. Ein Zimmer kostet monatlich ca. 150-200 Euro.
Stand: 01.2011
|
|
*Wir sind z.Zt. vier Lehrerinnen (einheimisch, aber doch deutschsprachig), die hier in Abendkursen (meist 19.00 bis 20.30 Uhr) und auch in Morgenkursen (8.00 bis 9.00 Uhr früh) Erwachsene, hauptsächlich auf Stufe A und B des Europäischen Referenzrahmens, in DaF unterrichten.
*es gibt 60 bis 70 Schüler/innen pro Semester (DaF). Unterrichtet wird Grundstufe in 6 Semesterkursen und einige Schüler/innen in der Mittelstufe, in einer Art Zertifikatskurs. Meist wird auch ein Konversationskurs angeboten.
*Jeder Semesterkurs wird mit einer internen Prüfung abgeschlossen. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, die Prüfung ZdaF (Goethe-Institut) abzulegen.
*1.Semester: Mitte März bis Mitte Juli 2.Semester: Mitte August bis Mitte Dezember.
*Ein Praktikum sollte mindestens ein Semester dauern, d.h. von März bis Juli oder von August bis Dezember (Anfang Dezember).
*Außer mir selbst könnten selbstverständlich alle drei weiteren Lehrkräfte Hospitationen mit übernehmen.
*Zusätzliche Hospitationsmöglichkeiten bieten sich an der Deutschen Schule Concepcion (DaF vom Kindergarten bis zur 12. Klasse) und an der Universidad de Concepción, wo man Deutsch als übersetzer/in und als Lehrer/in studieren kann und zusätzlich Kurse für verschiedene Studiengänge der Universität angeboten werden (siehe Lektorat an der Universität Concepcion, z.Zt. von Sophie von Werder besetzt).
*In der Anfangsphase werden die Praktikanten/innen hauptsächlich hospitieren und durch Besprechungen, Hospitation, etc. das Unterrichtssystem hier kennen lernen. In den darauf folgenden Wochen kommt eine Phase, in der man selbst eigene Stunden vorbereiten und durchführen kann. Gemeinsame Vorbereitung und Nachbesprechung mit Betreuerin. In der folgenden Phase sollten nicht nur einzelne Stunden, sondern auch eine größere Einheit von dem/der Praktikant/in durchgeführt werden. Dazu gehört Planung, Durchführung und Auswertung der Einheit. Abhängig von den Interessen und Möglichkeiten, können Praktikanten/innen bei uns auch eigene Mini-Kurse (z.B. Konversation oder Landeskunde) anbieten.
*Im Rahmen der Kulturarbeit unseres Instituts können Praktikanten/innen auch an Planung und Durchführung von Filmvorführungen oder ähnlichem beteiligt sein.
*Fachliche Ausrichtung: DaF, Didaktik und Methodik.
*Spanische Sprachkenntnisse nicht unbedingt erforderlich, aber hilfreich für den Aufenthalt hier in der Stadt.
*Unterrichtserfahrung ist nicht unbedingt gefordert. Kann hier erworben werden.
*Mitzubringen: aktuelles Material aus dem täglichen Leben, wie Speisekarten, Ansichtskarten, Tickets von U-Bahn, Bus, Stadtpläne, Zeitschriften könnten von Hilfe sein.
*Wohnmöglichkeiten: Zimmer (Art Untermiete) oder eine Wohnung mit Studenten teilen. (150 bis 300 DM)
*ungefähre Lebenshaltungskosten: 300 DM fürs Essen; 200 DM zusätzlich für Busfahren, Kinokarten... Man müsste mit 1000 DM monatlich also bequem über die Runden kommen.
*für Frauen ohne Bedenken geeignet.
*Visum/Impfungen: Man kann ohne Visum einreisen und dann hier ein Visum beantragen, oder aber immer wieder mal ausreisen. Das machen viele. Ist ganz lustig, nach Argentinien über die Grenze... Keine besonderen Impfungen sind Pflicht. Man kann sich vielleicht gegen Hepatitis (Gelbsucht) impfen lassen. Das geht hier auch. Vor allem kann man sich hier die zweite Dosis verabreichen lassen.
Stand: 11.2007
|
|
Die Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (PUCV) gehört zu den fünf führenden Universitäten in Chile. An ihr studieren etwa 13000 Studierende pro Semster an sieben unterschiedlichen Fakultäten. Es gibt mehr als 50 Postgraduiertenstudiengänge und zurzeit 10 Doktorandenprogramme. Das Lektorat wurde im August 2008 begonnen. Es ist der Abteilung Internationale Programme (Programas Internacionales de Intercambio – PIIE) und dem Akademischen Auslandsamt (Dirección Cooperaciones Internacionales – DCI) angeschlossen. Teilaufgabe des Lektorats ist die Koordination einer Deutschsprachabteilung (PALE- Programa de Alemán). Die Abteilung befindet sich noch im Aufbau, wird aber schon von mehr als 80 Studentinnen und Studenten besucht. Neben dem Lektor sind zwei ausgebildete Kolleginnen an der Sprachabteilung tätig. Es gibt Kurse auf unterschiedlichen Niveaustufen für TeilnehmerInnen aller Fakultäten. Die Nivellierung richtet sich nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Die Kurse werden semestral ausgeschrieben und dauern jeweils von Mitte März bis Mitte Juni und von Mitte August bis Mitte Dezember.
Hospitation in Kursen verschiedener Niveaustufen. Übernahme einzelner Unterrichtseinheiten. Mitarbeit bei der Entwicklung von Lehrmaterialien vor allem für Fachsprachenkurse und für Workshops zur deutschen Literatur und Kultur. Evtl. Übernahme von Workshops zu den genannten Themen. Mitarbeit im kulturellen Beiprogramm der Abteilung.
Valparaíso gilt als eine der schönsten Städte Lateinamerikas. Das kulturelle Programm ist sehr vielfältig. Die Hafenstadt und die ländliche Umgebung bieten einen großen Reichtum an Ausflugsmöglichkeiten . Der Badeort Viña del Mar befindet sich direkt nebenan und die Hauptstadt Santiago de Chile ist mit dem Bus in ca. 90-120 Minuten gut zu erreichen. Eine akzeptable Unterkunft ist für ca. 200 Euro zu haben. Daneben sollte man noch mal mit 300 Euro Lebenshaltungskosten rechnen (ohne evtl. Reisepläne). Der Lektor und die Uni helfen gerne bei der Wohnungssuche.
Interessenten sollten sich bitte bis spätestens Mitte Dezember für ein Praktikum ab März und bis spätestens Mitte Juni für ein Praktikum ab August bewerben. Das Praktikum dauert mindestens die volle Unterrichtszeit von vier Monaten (von März bis Juni und August bis November). Bewerbungen werden unter Einreichung Ihres Lebenslaufs und eines kurzen Motivationsschreibens (beides als PdF) erwünscht. Der Praktikant/Die Praktikantin sollte möglichst im Hauptstudium DaF studieren und möglichst grundlegende Spanischkenntnisse für den Alltag besitzen.
Stand: 02.2010
|
|
Unsere gemeinnützige Stiftung öffnete Ende 2000 ihre Pforten und betreibt seitdem eine aktive Sprach- und Kulturarbeit. Unser Kursangebot der Grund- und Mittelstufe entspricht dem des Goethe-Instituts und in Zusammenarbeit mit diesem führen wir die Prüfungen ZD oder bei Bedarf ZMP durch. Wir arbeiten mit dem Lehrwerk Optimal in der Grundstufe und mit dem em-Lehrwerk für die Mittelstufe. Unser Kursbetrieb läuft in Trimestern, Schließungszeiten sind die Karwoche, eine Woche während der Novemberfeiertage und die Zeit zwischen dem 15. Dezember und dem 15. Januar.
Unsere externen Kurse eingeschlossen variiert unsere Kursteilnehmerzahl in der Regel zwischen 50 und 100.
Unsere Kulturgesellschaft wird vom Auswärtigen Amt gefördert und ist die einzige dieser Art in der Karibikregion Kolumbiens.
Vorgesehen ist eine Kombination aus Hospitationen über Tandemunterricht bis hin zur eigenständigen Planung, Durchführung und Nachbearbeitung von kompletten Unterrichtsblöcken. Hierbei soll der/die PraktikantIn in allen Kursstufen tätig werden. Studenten, die bereits über Unterrichtserfahrungen verfügen, können eine oder 2 Klassen das ganze Trimester hindurch selbstständig leiten. Wünschenswert sind auch die (betreute) Organisation von Konversationsgruppen höherer Kursstufen sowie die Konzeption von Kursprojekten und Lernhilfen. Auch bei unseren Kulturveranstaltungen können wir die tatkräftige Mitarbeit unseres/r PraktikantIn sehr gut gebrauchen.
In unregelmäßigen Abständen finden Fortbildungsveranstaltungen von Goethe-Institut Inter Nationes oder vom kolumbianischen Deutschlehrerverband statt. Die Teilnahme daran ist selbstverständlich möglich und erwünscht. Darüber hinaus bieten wir auch eigene Fortbildungsveranstaltungen durch.
Ein/e PraktikantIn sollte sich mindestens für die Dauer eines Bimesters bereit erklären (ca. 3 Monate). Der Eintrittstermin wird mit der Institutsleitung abgestimmt.
Praktkumszeiträume im Jahr 2010 sind:
- 8.02. - 12.4.
- 19.4. - 16.6.
- 21.7. - 15.9.
- 27.9. - 1.12.
Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden, gerne helfen wir aber bei der Organisation der Unterkunft.
Der/Die BewerberIn sollte im Studium eine Ausrichtung in DaF-Didaktik und -Methodik nachweisen können und die gängigen Lehrwerke kennen. Unterrichtserfahrung ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Da unser Programm stark landeskundlich ausgerichtet ist, wäre es von Vorteil, entsprechende Materialien mitzubringen und anzuwenden.
Spanischgrundkenntnisse – besser jedoch sehr gute Spanischkenntnisse – sind von großem Vorteil, nicht nur für das alltägliche Leben, sondern auch für das Praktikum (Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen).
Der/Die KandidatIn sollte die persönlichen Voraussetzungen mitbringen, die allgegenwärtigen großen sozialen Gegensätze verarbeiten zu können und den Menschen mit Geduld und Toleranz zu begegnen. Das beste Rezept ist, sich die ortsübliche Mischung aus Humor und Leichtigkeit anzueignen. Frauen sollten nicht zu empfindlich auf die nicht immer galante Art der Kontaktsuche reagieren.
Das Klima in Cartagena ist für die Karibik typisch tropisch: heiß und feucht mit einer sehr hohen Sonneneinstrahlung. Insbesondere in den Monaten Juli und August kann es sehr schwül werden, der/die KandidatIn sollte keine Zweifel an seiner/ihrer Tropentauglichkeit haben.
Obwohl Cartagena neben San Andrés der am meisten von Touristen besuchte Ort in Kolumbien ist, kann man trotz des im Landesvergleich hohen Preisniveaus relativ günstig leben. Ein Mittagessen ist ab € 1 zu bekommen, man kann aber auch ein Vielfaches dafür ausgeben. Wer das Nachtleben in vollen Zügen genießen will, sollte das entsprechend in seinem Reisebudget vorsehen, denn die Preise hierfür liegen nur geringfügig unter den Europäischen. Die Sicherheit im Altstadtbezirk und in den gehobeneren Wohnvierteln dürfte dem lateinamerikanischen Standard entsprechen. Dennoch sind Vorsichtsmaßnahmen nicht fehl am Platz: Bewegen Sie sich auf der Straße mit Ihrem Tagesbudget, lassen Sie sich vor Ort eine beglaubigte Kopie Ihrer Ausweise anfertigen und bewahren Sie Originale im Safe auf. Erhöhte Vorsicht ist bei überlandreisen geboten, holen Sie vor Antritt auf jeden Fall Ratschläge und Informationen bei den Behörden vor Ort oder bei den deutschen diplomatischen Vertretungen ein. Sollte Sie die Weiten des atemberaubend schönen und abwechslungsreichen Landes bereisen wollen, sollten sie Flugreisen im Reisebudget verankern. Bei Aufenthalten von über 4 Monaten brauchen Sie ein Visum, erkundigen Sie sich bitte bei den kolumbianischen Vertretungen in Deutschland nach den Bestimmungen. Sollten Sie als Tourist einreisen, müssen Sie das Land verlassen (z. B. in ein Nachbarland), um ein Visum zu beantragen. Neben den üblichen Impfungen sollten Sie sich gegen Hepatitis und Gelbfieber schützen. Eine Malaria Prophylaxe ist nur für Reisen in die Urwaldregionen Amazonas oder Chocó von Nöten.
Stand: 04.2011
|
|
Das Instituto de Idiomas, das Spracheninstitut der Universidad del Norte (http://www.uninorte.edu.co/) in Barranquilla, besteht in seiner Form als Fremdsprachenzentrum seit 1996. Zu Beginn ein rein auf Englischunterricht ausgerichtetes Institut, bietet es heute neben Englischkursen auch Deutsch-, Französisch-, Italienisch-, Mandarin-, und Portugiesischkurse an.
In der Deutschabteilung unterrichten neben dem deutschen Leiter z. Zt. 2 weitere Lehrkräfte. Die Zahl der Deutschlernenden beträgt ca. 200 Studenten. Deutschkurse werden zum einen im Pregrado-Studium in zwei Studiengängen mit internationaler Ausrichtung als Wahlpflichtfach angeboten und zum anderen gibt es Deutschkurse, die jedermann offen stehen und daher abends oder samstags stattfinden.
Das Kursangebot entspricht den Niveaustufen A1.1 – B1.2 des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ und sieht einen Abschluss auf Niveau des „Zertifikat Deutsch“ des Goethe Instituts vor.
Die Ausstattung des Instituts ist sowohl hinsichtlich der Lehrmaterialien als auch in technischer Hinsicht überdurchschnittlich gut (u.a. sind sämtliche Unterrichtsräume mit Fernseher, CD-Player und DVD-Player ausgestattet).
Als Lehrwerk dient Optimal A1 – B1 (Langenscheidt), das sich am Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert.
Das Studienjahr ist in zwei Semester unterteilt: Mitte Januar bis Ende Mai und Anfang August bis Ende November; Prüfungen finden jeweils am Ende des Semesters statt.
Für ein Praktikum eignen sich die Zeiträume: Februar bis Mai oder August bis November; das Praktikum sollte mindestens 2 besser jedoch 3 oder 4 Monate (also ein ganzes Semester) dauern.
Vorgesehen ist eine Kombination aus Hospitationen über eigenständiges Abhalten von Konversationskursen und Tutorien bis hin zur übernahme von einzelnen Unterrichtseinheiten. Die Betreuung dieser Aktivitäten erfolgt normalerweise durch den Leiter des Deutschbereichs, sie kann jedoch auch von anderen Lehrkräften übernommen werden.
Ein Konversationskurs, der jedes Semester angeboten wird, sollte nach Absprache mit dem Betreuer selbständig von dem/der PraktikantIn geplant und durchgeführt werden; vorgesehen sind 2 Stunden wöchentlich. Hospitationen sind – in Absprache mit den jeweiligen Lehrkräften - in sämtlichen Niveaustufen möglich. Darüber hinaus haben der/die PraktikantIn die Möglichkeit auch selbstständig Unterricht zu planen und zu übernehmen und/oder Tutorien zu geben.
Da das Institut auch kulturell aktiv ist, sollte der/die PraktikantIn auch eigene Kulturaktivitäten durchführen (z.B. deutsches Kino / deutsche Musik / Ausstellungen etc.).
Die Bewerber sollten Germanistik- oder (vorzugsweise) DaF-Studierende sein; Unterrichtserfahrung ist nicht zwingend erforderlich, wäre aber aus o. g. Gründen von Vorteil. Spanischkenntisse sind von großem Vorteil sowohl für das Praktikum als auch für die alltägliche Verständigung.
Vorausgesetzt werden Motivation für die Aufgaben als PraktikantIn und die Bereitschaft, sich auf eine neue Kultur einzulassen.
Barranquilla ist mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Kolumbiens und liegt am Rio Magdalena, dem längsten Fluss des Landes und etwa 15 Km von der Karibikküste entfernt. Berühmt ist Barranquilla vor allem für seinen Karneval, einem der eindrucksvollsten in Südamerika.
Das Klima ist das ganze Jahr über tropisch heiß, allerdings sorgt in den Monaten Dezember bis März ein frischer Wind für Abkühlung. Regenzeit ist Mai / Juni sowie September bis November.
Das Leben in Barranquilla ist relativ günstig: Wohnmöglichkeiten lassen sich für ca. 100-150 € monatlich finden, ein Mittagessen gibt es schon ab 1 €, so dass man mit 400-500 € im Monat auskommen kann.
Der Sicherheitsgrad ist in den verschiedenen Stadtteilen unterschiedlich – jedoch ist der Norden der Stadt, wo sich auch die Universität befindet, allgemein sehr sicher.
Barranquilla gilt zwar als Küstenstadt, um aber an die nächstgelegenen Strände zu kommen, braucht man etwa eine halbe Stunde mit dem Bus. Beliebte Ausflugsziele sind Santa Marta (etwa 2 Stunden mit dem Bus) und der Nationalpark Tairona (mit den schönsten Stränden Kolumbiens) sowie Cartagena mit seiner wunderschönen Altstadt (ebenfalls 2 Stunden mit dem Bus entfernt).
Bei Aufenthalten von über 3 Monaten braucht man ein Visum. Informationen zu den aktuellen Bestimmungen erhält man bei den kolumbianischen Vertretungen in Deutschland.
Für die Einreise sind keine Impfungen erforderlich, empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Gelbfieber und Hepatitis.
!! Ab Augsut 2011 können noch PraktikantInnen aufgenommen werden !! Interessierte können sich an Torsten Bol (E-Mail) wenden!
Stand: 04.2011