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Praktikumsplätze (4) - Europa 1


Hier finden Sie kurze Beschreibungen, die uns die jeweiligen Praktikumsinstitutionen geliefert haben.
Printversionen (als Anlage für Ihren Stipendienantrag) sind angelinkt.


                     Albanien


Jenny Kraja-Prieser (DAAD-Lektorin)

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Fremdsprachenfakultät
Abteilung für Germanistik
Universität Tirana
Albanien

Stand 04.2014


                     Belarus/ Weißrussland


Rajko Lassonczyk (nicht DAAD)

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Goethe-Institut Minsk
PASCH-Initiative

 

Praktikumsinstitutionen

Im Rahmen der Pasch-Initiative gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Mittel-Schulen Praktika zu machen.
Hier finden Sie Informationen zu den jeweiligen Angeboten:

Allgemeine Informationen zu den Verhältnissen vor Ort

Für deutsche Staatsbürger gilt in der Republik Belarus Visumspflicht; bei der Beantragung des Visums muss eine Einladung der Gasthochschule vorgelegt werden. Impfungen oder andere Schutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Gleich nach der Anreise muss jeder/jede Ausländer/in vor Ort eine Krankenversicherung abschließen (die deutsche wird nicht anerkannt) und sich registrieren lassen, was die Auslandsabteilung der Universität automatisch macht. In jedem Falle wird jedoch der Abschluss einer privaten Auslandsreiseversicherung vor der Ausreise empfohlen. Bei der Einreise sollte man davon absehen, an der Grenze im Zug oder im Bus eine Versicherungspolice zu „kaufen“.
Der/die Praktikant/in kann im Studentenwohnheim unterkommen oder eine Wohnung anmieten. Wohnungen sind in Minsk in den letzten Jahren relativ teuer geworden. Um auch etwas vom Lebensstil der BelarussInnen, vor allem der jungen Leute mitzubekommen, ist auf jeden Fall anzuraten, sich eine Bleibe im Wohnheim zu suchen. Dort findet man schnell Kontakt zu Einheimischen; die belarussischen StudentInnen sind sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, so dass niemand lange allein bleibt.
Die Lebenshaltungskosten in Belarus sind relativ niedrig, was vor allem für Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch usw. und für den öffentlichen Nahverkehr gilt. Lediglich für Frischwaren (Wurst, Fleisch, Fisch, Käse, Obst, Gemüse) muss man etwas tiefer in die Tasche greifen – aber auch sie sind trotzdem etwas günstiger als in Deutschland. Die unterschiedlichen Mensen und Kantinen sind sehr preiswert, da sie staatlich subventioniert werden. Auch Unterhaltungselektronik (CDs, DVDs, Videos) sowie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher sind sehr preiswert. Kleidung sowie Elektrogeräte kosten so viel oder mehr als in Deutschland. In Minsk sind einige westliche Firmen der Bekleigungsindustrie mit Geschäften vertreten. Verschiedene Märkte bieten eine günstige Alternative zu Geschäften und Supermärkten, jedoch ist da bei Elektronikartikeln und westlicher Markenbekleidung Vorsicht geboten.

Zu Minsk und Belarus

Minsk ist eine ruhige und beschauliche Stadt mit vielen Grünflächen, Parks usw. Sehr schön ist der historische Stadtkern am Fluss Svislac. Man muss nicht im Frühling oder im Sommer kommen, um die Stadt zu genießen. Die Stadt hat auch im Winter ihre Reize.
Minsk bietet ein reiches Kulturangebot an Museen, Kinos und Theatern sowie einem Ballett- und Operntheater. Eine Eintrittskarte für eine dieser Einrichtungen ist sehr günstig.
Vor allem in Minsk gibt es zahlreiche Diskotheken, Bars und Restaurants, die deutschen Einrichtungen ins nichts nachstehen. Sie sind i. d. R. zwar etwas billiger als in Deutschland, aber immer noch teuer genug. Da man schnell Kontakt zu Gleichaltrigen findet, die einen dann auch zu sich nach Hause einladen, in andere Städte oder ins Dorf, kann man auf den Besuch solcher Einrichtungen auch gerne verzichten.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche kulturrelevante Orte im Lande wie Viciebsk (Geburtsort von Marc Chagall), Chatyn (Gedenkstätte zum Zweiten Weltkrieg), Mir (mittelalterliches Schloss), Polack (ehemalige Fürstenhauptstadt) u. a. Andere Städte im benachbarten Ausland sind ebenfalls gut erreichbar: Vilnius (ca. vier Stunden), Moskau, St. Petersburg, Kiev (jeweils ca. sieben Stunden), so dass sich das Praktikum auch mit Exkursionen ins Baltikum, in die Ukraine, nach Polen oder Russland verbinden ließe, so z. B. vor der Einreise oder direkt im Anschluss an das Praktikum.

nähere Informationen erteilt André Böhm, DAAD-Lektor,
daad.boehm@web.de


André Böhm (DAAD-Lektor)

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Lehrstuhl für Deutsch
Janka Kupala Universität Grodno
Ul. Ozheshko 22
BY 230023 Grodno, Belarus
Tel: 0152 - 44 80 70

 

1 Kurzbeschreibung der Universität/Abteilung

1.1. Die Universität
Die staatliche Universität Grodno, benannt nach dem belarussischen Nationaldichter Janka Kupala, ist eine recht junge Universität, die aus einer pädagogischen Hochschule hervorgegangen ist.

1.2. Der Lehrstuhl für Deutsch
Der Lehrstuhl für Deutsch ist an der Fakultät für Fremdsprachen angesiedelt. Seine Aufgabe liegt im Wesentlichen in der Ausbildung zukünftiger Deutschlehrer. Im Bereich der Germanistik erfolgt die Ausbildung auf einem hohen sprachlichen, allerdings nur mittlerem fachlichen Niveau. Das Studium wird entweder mit dem Staatsexamen für Deutsch und Englisch oder mit einem Diplom abgeschlossen, das zur wissenschaftlichen Weiterbildung qualifiziert (Magistratur, Promotion).
Deutsch kann als Haupt- oder Nebenfach belegt werden, im Hauptfach erstreckt sich die Deutsch-Ausbildung über sämtliche fünf Studienjahre. Alle Lerner haben in der Regel schon mindestens gute Vorkenntnisse, so dass ein themen-orientiertes Arbeiten praktisch vom ersten Studienjahr an möglich ist. Im Nebenfach lernen die Studenten fünf Semester lang Deutsch. Ziel ist hier eine Sprachkompetenz auf dem Niveau der Mittelstufe.
Etwa 20 belarussische Lehrkräfte und der DAAD-Lektor als Muttersprachler unterrichten ca. 200 Lernende im Hauptfach und rund 350 im Nebenfach im zwei-Schichten-Rhythmus. Prüfungen erfolgen mündlich. Verwendet werden zum Großteil eigene Lehrmaterialien der Universität aber auch die üblichen Standardwerke wie Themen neu, Deutsch aktiv, Helbig/Buscha, Dreyer/Schmidt, sowie Materialien von Goethe Institut / Inter Nationes.

1.3 Semesterzeiten/Prüfungen /Praktikumzeiten
Einteilung des Studienjahrs:
- Wintersemester: 1. Sept. - 31. Jan.
- Sommersemester: 1. Feb. - 31. Aug.
Vorlesungsfreie Zeit:
- im WS abhängig vom Studienjahr ab Mitte Jan. bis Ende Feb.
- im SoSe 1. Juli bis 31. August
Prüfungen: jeweils in den letzten beiden Wochen der Vorlesungszeit
Praktika sind in allen Längen möglich.

2 Praktikumsdurchführung

2.1 Betreuung
Die Betreuung erfolgt hauptsächlich durch den DAAD-Lektor, aber auch durch die belarussischen Kolleginnen, abhängig vom gewählten Unterrichtsschwerpunkt.

2.2 Aufgaben und Möglichkeiten
Generell sind nach Absprache Hospitationen in allen Fächern möglich – auch in anderen Fakultäten. Nach einer Einführung können/sollen die Praktikant(inn)en auch selbst unterrichten. Außerdem bestehen je nach Interesse Möglichkeiten für Grammatik- und Schreibworkshops, für Konversations- und Lektürekurse, Filmkurse u.ä..
Von den Praktikant(inn)en wird Eigeninitiative in Bezug auf Unterrichtsideen und außerunterrichtliche Aktivitäten erwartet.

2.3 Sonstiges
* Besuchs- und Hospitationsmöglichkeiten: Grodnoer Schulen, Goethe-Institut Minsk
* eventuell Mitarbeit bei kulturellen Veranstaltungen
* Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft und bei der Abwicklung behördlicher Prozeduren
3 Profil der Bewerberin/des Bewerbers um ein Praktikum
Ein Praktikum an der Janka Kupala Universität ist für DaF-Studierenden geeignet, selbst wenn noch keine Unterrichtserfahrung vorhanden ist. Erwünscht sind fortgeschrittene Studierende oder Studierende von Aufbaustudiengängen DaF. Unser Lehrstuhl bietet eine freundliche Arbeitsatmosphäre und gute Möglichkeiten, eigene Unterrichtsideen und -projekte zu verwirklichen.
Die Schwerpunkte des Praktikums sollten im Bereich der Vermittlung von deutscher Landeskunde und Literatur liegen. über davon abweichende Interessen kann verhandelt werden.
Grundsätzlich werden Motivation, Flexibilität, Kommunikationsfreude - allerdings auch eine gewisse Portion Frustrationstoleranz erwartet.

4 Allgemeine Informationen

4.1 Anreise
Belarus und Grodno sind mit der Bahn (von Berlin nach Minsk ca. 80 €) leicht und günstig zu erreichen. Einer Anreise mit dem PKW steht unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit ebenfalls nichts im Wege. Durch die Billigflieger (ab ca. 60 €), die Riga und Vilnius ansteuern, gibt es inzwischen auch preiswerte und schnelle Reisemöglichkeiten. Nach kurzer Weiterfahrt per Bus über die Grenze ist man recht schnell in Grodno. Der einzige internationale Flughafen des Landes liegt in Minsk. Flüge dorthin sind nach wie vor recht teuer. Ein Visa (ca. 35 €) ist in jedem Falle erforderlich, ebenso die obligatorische Registrierung. Detailinformationen dazu auf Anfrage.

4.2 Wohnmöglichkeiten
Der durchschnittliche Mietpreis für eine zentrale private Unterkunft liegt je nach Anspruch bei 100 € aufwärts pro Monat. Das Akademische Auslandsamt bzw. der Lehrstuhl helfen bei Suche und Vermittlung.

4.3 Lebenshaltung/Aufenthalt
Ab ca. 200 € pro Monat (plus Miete) aufwärts lässt es sich sehr angenehm leben. Das Warenangebot ist (noch) etwas weniger vielfältig als in Westeuropa, aber viele interessante und in Westeuropa unbekannte Produkte warten darauf, entdeckt zu werden. In privaten Geschäften sind zu höheren Preisen fast alle gängigen westlichen Konsum- und Luxusgüter erhältlich. Das Angebot an Cafés und Restaurants ist noch recht klein, wächst aber Jahr für Jahr. Die medizinische Versorgung ist gut. Eine Krankenversicherung muss bei der Einreise abgeschlossen werden, eine deutsche Versicherung kann nur bei Privatärzten eingesetzt werden. Die für Mitteleuropa üblichen Impfungen sind angeraten. Frauen können unbesorgt allein leben und reisen; die Bevölkerung ist Ausländern gegenüber generell freundlich und offen. Russischkenntnisse erleichtern den Aufenthalt, sind aber nicht unbedingt nötig. Klimatisch ist mit ähnlichen Bedingungen wie in Deutschland zu rechnen, wobei die Winter ein wenig länger und kälter sind.

Grodno ist eine reizvolle kleine Großstadt mit ca. 300.000 Einwohnern am Ufer der Memel. Sie wurde im Krieg nicht zerstört und seit wenigen Jahren gibt es starke Renovierungsbestrebungen, so dass das schöne Stadtbild auch erhalten bleibt. Es gibt starke historische Beziehungen zu Polen und in dem Baltikum, die sich auch in Architektur, Mentalität und Lebensgefühl ausdrücken. Wochenendausflüge nach Vilnius, Kaunas, Minsk oder Brest sind ohne Weiteres möglich.
Detaillierte Informationen können jederzeit individuell erfragt werden.

Stand: 03.2014


                     Bosnien-Herzegovina


Heike Link (DAAD-Lektorin)

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Universität Sarajewo
Abteilung für Germanistik
F. Rackog 1
71000 Sarajewo

 

1. Kurzbeschreibung der Universität:

- Germanistische Abteilung der Philosophischen Fakultät Sarajevo
- BA 3 Jahre, MA Literatur oder Lehramt 2 Jahre
- DaF-Methodik wird im 3. und 5. Studienjahr unterrichtet, die Studierenden leisten u.a. Schulpraktika
- Semesterferien/ bzw. Prüfungszeiten sind von Mitte Januar bis Mitte Februar sowie von Anfang Juni bis Ende September

2. Praktikumsdurchführung:

- Neben der einheimischen DaF-Lehrkraft und dem DAAD-Lektor, sowie der Österreich-Lektorin kann auch bei anderen Dozenten hospitiert und teilweise auch selbst unterrichtet werden
- Als zusätzliches Angebot wären Konversationskurse interessant; die Studierenden verfügen in der Regel über eine sehr hohe Sprachkompetenz, die durch gezielte Übungen z.B. hinsichtlich Präsentationen und Vorträgen aber allerdings noch verbessert werden kann
- Außerdem ist der Einsatz für den Lektorenhandapparat und die Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit Goethe-Institut und Botschaft wünschenswert
- Interessant ist auch das hiesige Goethe-Institut: Der Leiter der Sprachabteilung ist Herr Heinrich Stricker (E-Mail: heinrich.stricker@sarajevo.goethe.org)
- Arbeitsmöglichkeiten: Abhalten von Konversationsklassen, evtl. Unterrichtseinheit zur Landeskunde, ansonsten s. GI

3. Profil des Bewerbers:

- Fachrichtung: Germanistik, Linguistik, DaF, Didaktik DaF, evtl. Übersetzung
- Sprachkenntnisse: Deutsch genügt
- Unterrichtserfahrung: wünschenswert, aber keine Voraussetzung

4. Allgemeine Informationen:

* Mietpreise für ein Appartement ca. 400 KM/ Monat (ca. 200 €)
* Lebenshaltungskosten: günstig
* für die Einreise genügt der Personalausweis

Stand: 04.2014


                     Belgien


Carolin Benzing (DAAD-Lektorin)

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Vakgroep Duits
Faculteit Letteren en Wijsbegeerte
Universiteit Gent
Blandijnberg 2
9000 Gent

 

1. Kurzbeschreibung des Instituts sowie der inhaltlichen Ausrichtung und Organisation der Lehre in Gent

Lehrkräfte und Mitarbeiter im Fachbereich Germanistik:
5 Professoren (aus den Bereichen Neuere Deutsche Literatur, Deutsche Sprach-wissenschaft, Deutsche Sprachgeschichte)
1 Vertretungsassistent
4 Praxisassistenten (davon 1 auch DAAD-Lektorin)
3 Postdoc-Stipendiaten
6 Promotionsstipendiaten
2 Sekretariatsmitarbeiter

An der Universität Gent sind im Studienjahr 2013/2014 ca. 210 Studierende im Fachbereich Germanistik eingeschrieben. Deutsch wird mit einer weiteren Sprache (Niederländisch, Französisch, Englisch, Griechisch, Spanisch, Italienisch oder Schwedisch) kombiniert. Das Bachelorstudium wird nach 3, das Masterstudium (vorläufig noch) nach 4 Studienjahren abgeschlossen. Die Studierenden können je nach Neigung ihren Schwerpunkt auf deutsche Literatur- oder Sprachwissenschaft legen. Weiterhin besteht die Möglichkeit durch ein einjähriges didaktisches Zusatzstudium, das ebenfalls an der Universität Gent angeboten wird, die Lehrbefähigung im Fach Deutsch zu erreichen. Die Sprachkompetenz der Studierenden wird regelmäßig durch zertifizierte Sprach-testverfahren auf den Niveaus A1-C1 kontrolliert. Abhängig von der jeweiligen Kurs-art werden Lerninhalte darüber hinaus durch Referate, Projektarbeit, schriftliche und mündliche Prüfungen sowie durch Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten abge-prüft. Forschungsschwerpunkte der Abteilung sind: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Gegenwartsliteratur, Narratologie und Rhetorik, deutsche Geistesgeschichte Das Studienjahr in Gent ist ebenfalls in zwei Semester aufgeteilt, weicht in der zeitlichen Organisation jedoch von dem herkömmlichen deutschen System ab. Das erste Semester beginnt Mitte September und endet Mitte Dezember. Daran schließt sich eine mehrwöchige Prüfungsperiode im Januar/Februar an. Das zweite Semester beginnt Mitte Februar und endet Mitte Mai. Daran schließt sich eine mehrwöchige Prüfungsperiode im Juni an. In dieser Zeit liegen auch die Abgabetermine für die Bachelor- und Masterarbeiten. Beide Prüfungsperioden werden durch festgelegte Termine für etwaige Wiederholungs- oder Nachprüfungen ergänzt. Geeignete Praktikumszeiträume wären von September bis Januar bzw. von Februar bis Juni. Interessenten sollten mindestens vier Wochen in Gent bleiben.

2. Praktikumsdurchführung:

Interessierte können sich mit allen Fragen zu einem Praktikum in Gent an die DAAD-Lektorin vor Ort, Frau Carolin Benzing, wenden. Kontakt: carolinjuliane.benzing@ugent.be. Auch während des Praktikums ist sie für die Praktikantenbetreuung zuständig. Hospitanzen können aber auch bei den Professoren der Abteilung sowie den weiteren Lehrkräften organisiert werden. Dies ist abhängig vom Interesse des Praktikanten/der Praktikantin sowie dem Bedarf der Abteilung und kann individuell besprochen werden. Grundsätzlich sind Hospitanzen und, je nach Befähigung und Bedarf, auch Teamteaching- und eigenständige Lehrerfahrung in Vorlesungen, Seminaren, Übungen und den jahrgangsübergreifenden Tutorien möglich. Auch die Übernahme von Aufgaben in der Selbstverwaltung sowie die Einbeziehung der Praktikanten in die laufende Projektarbeit der Fachgruppe, etwa im Sinne von Öffentlichkeitsarbeit und Redaktionstätigkeit, sind vorstellbar. Hinzu kommt die Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die nicht im engeren Sinne zum Lehrplan gehören. Hierzu zählen etwa die regelmäßigen Filmabende des Instituts für deutsche Sprache und Literatur, das deutsche Weihnachtsfest Mitte Dezember oder die Beantragung und Planung von Studienreisen nach Deutschland.

3. Profil des Bewerbers / der Bewerberin:

Grundsätzlich sind Bewerbungen aus verschiedenen Fachbereichen wie etwa Germanistik/Neuere Deutsche Literatur, Deutsche Sprachwissenschaft, den DaF-und Übersetzungsstudiengängen möglich. Niederländische Sprachkenntnisse sind sicher für die Arbeit vor Ort von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Es wird keinerlei Lehrerfahrung vorausgesetzt. Der Bewerber/die Bewerber sollte ein großes Interesse für die Arbeit mit der deutschen Sprache und Literatur mitbringen und Freude an deren Vermittlung haben. Darüber hinaus sind die Bereitschaft, sich für eine umfassende fachliche Betreuung der Studierenden zu engagieren und Teamfähigkeit unerlässlich.

4. Allgemeine Informationen:

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft (etwa Zimmer in einem Studentenwohnheim) sind die Kollegen vor Ort gerne behilflich. Das Praktikum kann von der Universität Gent leider nicht vergütet werden. Für Interessenten ist es ratsam, sich bei der jeweiligen Heimatuniversität und/oder dem DAAD um ein Stipendium für ein Praktikum im Ausland zu bemühen. Bitte beachten Sie, dass es hierbei wichtig ist, solche Fragen rechtzeitig vor Praktikumsantritt zu klären. Ihre Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben sowie Ihrem Lebenslauf richten Sie bitte an: carolinjuliane.benzing@ugent.be

Stand: 03.2014


                     Dänemark


Dr. des. Ineke Hess (DAAD-Lektorin)

 

 

Aarhus Universitet
Institut for Æstetik og Kommunikation – Tysk

Jens Chr. Skous Vej 4
bygning 1481, lokale 461
8000 Aarhus C
Danmark

Tlf.: +45 8716 3517
Fax: +45 8942 6331
Email: ineke.hess@dac.au.dk
URL: http://pure.au.dk/portal/en/germihess@hum.au.dk

Stand: 03.2014


Dr. Klaus Geyer (Nicht DAAD)

 

 

Süddänische Universität in Odense
Institut für Sprache und Kommunikation (ISK)
Campusvej 5
5230 Odense M
Dänemark
www.sdu.dk
www.sdu.dk/en/Om_SDU/Institutter_centre/Isk (englisch)

 

1. Beschreibung der Praktikumssituation

Die Praktikumsstelle ist am Institut für Sprache und Kommunikation (ISK) angesiedelt, Ansprechpartner ist der ehemalige DAAD-Lektor Klaus Geyer (E-Mail klge@sdu.dk, Telefon: +45 6550 3215).
In Odense werden drei Studiengänge mit Deutsch angeboten: Germanistik (Hauptfach oder Nebenfach, Bachelor und Master), Internationale Organisationskommunikation (Kombinationen Deutsch + Englisch oder Spanisch, Deutsch + Kommunikation, Deutsch + Medien, nur Bachelor), Wirtschaft, Sprache und Kultur (Bachelor und Master). In alle drei Studiengänge gehen in jeweils unterschiedlichem Umfang allgemein- und fachsprachliche, sprachwissenschaftliche, literatur- und kulturwissenschaftliche sowie landeskundlich-geschichtliche Anteile ein.
Das Studienjahr beginnt am 1. September und endet am 30. Juni. Lehrveranstaltungen umfassen in der Regel 13 Unterrichtswochen. Das akademische Jahr gliedert sich wie folgt: 1. September bis vor Weihnachten: Herbstsemester (42. Kalenderwoche vorlesungsfrei), Januar: Prüfungszeit, 1. Februar bis Ende Mai Frühjahrssemester (Woche vor Ostern vorlesungsfrei), Juni: Prüfungszeit.
In den drei Studiengänge mit Deutsch beginnen pro Jahr etwas 80-100 neue Studierende, die meisten davon im Fach Internationale Organisationskommunikation, gefolgt von Germanistik und Wirtschaft, Sprache und Kultur. Insgesamt sind derzeit rund 250 Studierende in den drei Studiengängen mit Deutsch eingeschrieben.
An der Süddänischen Universität in Odense gibt es kein „Germanistisches Institut“ oder eine vergleichbare Abteilung. Unsere Institutsstruktur bildet vielmehr die Forschungsinteressen der WissenschaftlerInnen ab. Für die Studiengänge mit Deutsch bedeutet dies, dass das ISK für die sprachlichen (Sprachunterricht) sowie sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Kurse steht, das Institut für Kulturwissenschaften die literatur- und kulturwissenschaftlichen Kurse beiträgt und das Historische Institut für die landeskundlich-geschichtlichen Kurse verantwortlich ist.
Am ISK unterrichten derzeit vier festangestellte DozentInnen plus ein/e DAAD-Sprachassistent/in schwerpunktmäßig im Bereich Deutsch, bei den Kulturwissenschaften sind es drei festangestellte DozentInnen und im Historischen Institut einer. Hinzu kommen befristet Beschäftigte und Lehrbeauftragte.
Die Süddänische Universität (SDU), gegründet 1998 als Zusammenschluss der Universität Odense mit weiteren Hochschulen, ist mit über 26.000 Studierenden und fast 3.500 Beschäftigten (davon 3/5 in Forschung und Lehre) die drittgrößte Universität in Dänemark. Die SDU ist eine Volluniversität mit fünf großen Fakultäten (Geisteswissenschaftliche, Naturwissenschaftliche, Gesellschaftswissenschaftliche, Gesundheitswissenschaftliche und Technische Fakultät). Neben dem Hauptcampus in Odense unterhält die SDU weitere Campus in Kolding, Esbjerg, Sonderburg und Slagelse sowie ein Forschungsinstitut in Kopenhagen.

2. Praktikumsdurchführung und Aufgabenprofil

Praktika können während der Vorlesungszeit im Herbst- und im Frühjahrssemester durchgeführt werden. Wegen der Verschiebung zum deutschen Studienrhythmus bieten sich insbesondere der Zeitraum vom 1. September bis Mitte Oktober und von Mitte/Ende Februar bis Ende März an. Eine Praktikumszeit von weniger als 6 Wochen halten wir nicht für sinnvoll.
Im Praktikum sind in erster Linie Hospitationen und ggf. eigene Unterrichtssequenzen unter fachlicher Anleitung im Sprachunterricht vorgesehen. Je nach den Qualifikationen und Interessen ist nach Absprache auch die Mitwirkung in anderen Kursen unter ISK-Regie sowie an Kursen der anderen beiden Institute möglich. Eigene Initiativen und Projekte unterstützen wir gern, ebenso ein Engagement bei bereits bestehenden außercurricularen Aktivitäten (z.B. Filmklub, Sprachtandem).
Bei Interesse kann auch eine Unterrichtshospitation an einem Gymnasium o.Ä. vereinbart werden. Da PraktikantInnen an der SDU den Status von Gaststudierenden haben, empfehlen wir den Abschluss einer Haftpflicht- und einer Unfallversicherung.

3. Profil der Bewerberin / des Bewerbers

Studium des Faches Deutsch als Fremdsprache oder Germanistik. Dänische Sprachkenntnisse oder Kenntnisse einer anderen skandinavischen Sprache sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung, Aufgeschlossenheit und eine ausgeprägte Kooperationsbereitschaft hingegen schon ;)

4. Allgemeine Information

Dass die Lebenshaltungskosten in Dänemark relativ hoch sind, wird niemanden überraschen, insbesondere die Wohnungsmieten sind höher als in Deutschland. Jedoch ist der Wohnungsmarkt für Studierende in Odense glücklicherweise nicht so angespannt wie z.B. in Kopenhagen, sodass man durchaus eine Bleibe finden kann. Allerdings sollte man für ein Zimmer mindestens 400€ monatliche Warmmiete und für den Lebensunterhalt insgesamt (d.h. einschließlich Miete) je nach persönlichem Lebensstil 800-1000 € pro Monat veranschlagen.
Es ist sicherlich lohnend, sich bei Stipendienorganisationen wie dem DAAD, Erasmus usw. um eine Förderung des Praktikums zu bewerben. Dabei helfen wir gern im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Odense verfügt über ein munteres studentisches und kulturell vielseitiges Leben, über eine hervorragende (!) Fahrrad-Infrastruktur und über einen gut funktionierenden (wenn auch nicht ganz billigen) öffentlichen Nahverkehr. Die Stadt ist gut mit der Bahn (über Hamburg – Flensburg) zu erreichen, der Flughafen Kastrup (Kopenhagen) ist 150 km entfernt.
Odense ist die Hauptstadt der naturschönen Insel Fünen, hat etwa 160.000 Einwohner und bietet durch die Nähe zur Küste gute Möglichkeiten für den einen oder anderen Strandausflug. Wer den Weg bis zum Strand nicht auf sich nehmen will, findet auch direkt in der Stadt viele grüne Parks und am Hafen schöne Erholungsplätze im Freien. Die Berühmtheit der Stadt ist der dänische Dichter Hans Christian Andersen, der in Odense geboren wurde und durch sein Wirken die Stadt noch heute sichtbar prägt – nicht nur durch die zahlreichen Statuen und Museen.
Ausführliche touristische Informationen – auch auf Deutsch – unter www.visitodense.dk

Stand: 01.2015


                     Estland


Mari Tarvas (Nicht-DAAD)

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Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution • Institut für Germanische und Romanische Sprachen
Germanistik an der Universität Tallinn
Universität Tallinn
http://www.tlu.ee/en/university

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Zahl der Lehrkräfte in der Germanistik: 4 einheimische, 1 deutsche deutschsprachig;

Zahl der Lernenden im Hauptfach Germanistik? BA, MA- Niveau: etwa 40

Zahl der Studierenden in der Germanistik etwa 40 in BA, 12 in MA (Lehramt)

Semestereinteilung: Herbstsemester (September-Dezember, im Januar finden die Prüfungen statt) und Frühjahrssemester (Februar-Mai, im Mai /Juni finden die Prüfungen statt).

Praktikum ist in beiden Semestern möglich, da im Frühjahr stets ein Praktikant aus Österreich kommt, ist Herbst organisatorisch besser.

Das Praktikum sollte am besten ein ganzes Semester dauern (Minimum 2 Monate/Maximum 5 Monate).

2. Praktikumsdurchführung

Betreuung: Doz. Merle Jung jung@tlu.ee (DaF-Methodikerin); Doz. Maris Saagpakk saagpakk@tlu.ee (Mentorin); Doz. Aigi Heero aheero@tlu.ee (Direktorin des Instituts); Prof. Mari Tarvas tarvas@tlu.ee und savrat@hot.ee (Leiterin der Deutschen Abteilung); Handy (+372) 53419466; Abteilung für Deutsche Philologie (+372) 6409323 Möglichkeiten der Hospitation: Seminare, Vorlesungen, Übungen, Niveaus B1-C1

Arbeitsmöglichkeiten oder -verpflichtungen für Praktikanten: Hospitation und Teilnahme als Co-LehrerIn an verschiedenen Kursen (insbesondere Konversation, Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveaus, Landeskunde; Korrektur von Hausaufgaben und anderen Arbeiten u.a.)

Möglichkeit, sich selbst an Kursen zu beteiligen (z.B. Methoden des Deutschunterrichts), Teilnahme an Projekten ist erwünscht.

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

Didaktik DaF, Linguistik; die Vermittlung landeskundlichen Wissens ist von Vorteil.

Sprachkenntnisse der Landessprache nicht relevant

Unterrichtserfahrung von Vorteil

Teamfähigkeit ist von Vorteil

4. Allgemeine Informationen

Leider können wir keine Unterkunft zur Verfügung stellen. DIe bisherigen Praktikantinnen haben stets nette Wohnungen in der Stadt gefunden. In praktischen Fragen hilft die Studienabteilung http://www.tlu.ee/en/academic-affairs-office/Contacts/87f512160a3806326924740c7c0217132702ab26/silva-viilup

Die Summe ist, die ein Praktikant bei uns pro Monat zum Leben braucht, hängt sehr von den Wohnkosten ab, geschätzt 600 Euro.

Visum ist innerhalb der EU nicht notwendig;

Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EstlandSicherheit.html?nn=332636

Stand: 03.2015


                     Finnland


Dina Heegen (DAAD-Lektorin)

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Turun yliopisto
Saksan kieli
Henrikinkatu 2
FIN-20014 Turku

 


Anne Stegemann (DAAD-Lektorin)

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Universität Vaasa
Philosophische Fakultät
Deutsche Sprache und Literatur
Postfach 700
FIN-65101 Vaasa

http://www.uva.fi/de/about/organisation/faculties/german/

 

Kurzbeschreibung der Abteilung:

- ca. 10 Dozentinnen mit den Muttersprachen Deutsch, Schwedisch und Finnisch
- Arbeits- und Unterrichtssprache ist Deutsch
- Kurse im Bereich Literatur-, Sprachwissenschaft, Übersetzung, Kultur, Landeskunde, Konversation, etc. sowie „klassische“ DaF-Kurse am Sprachenzentrum der Uni
- breite Bereitschaft für eine Betreuung ist vorhanden

Praktikumsdurchführung:

- Praktikum sowohl am Institut für Deutsche Sprache und Literatur als auch am Sprachenzentrum
- die Dauer des Praktikums sollte mindestens zwei Monate betragen (das Herbstsemester dauert von September bis Mitte Dezember und das Frühjahrssemester von der 2. Januarwoche bis Mitte Mai)
- in sämtlichen Veranstaltungstypen vom Konversationskurs bis zum Forschungskolloquium können Hospitationen erfolgen
- einzelne Stunden (z. B. im Bereich Konversation, Landeskunde, Grammatik) können von den PraktikantInnen zunächst hospitiert und später teilweise übernommen bzw. im Team-teaching durchgeführt werden;
- "besondere" Veranstaltungen in Gestalt von Vorträgen o. Ä. beispielsweise zum deutschen Hochschulsystem sind erwünscht
- Beteiligung am Deutsch-Marketing (z. B. Erstellen und Betreuen eine Facebook-Seite etc.)
- Recherche-Aufgaben und Erstellung von Unterrichtsmaterial
- organisatorische Aufgaben bei Veranstaltungen (Film-Abende, Lesungen, Konferenzen etc.)

Profil der BewerberInnen:

- erwünscht ist ein Studium in Deutsch als Fremdsprache oder Germanistik
- die Bewerber/Bewerberinnen sollten sich bereits mindestens im dritten Semester befinden
- Fremdsprachkenntnisse (Englisch; ggf. Schwedisch; im Idealfall Finnisch) sind natürlich vorteilhaft, allerdings für die Tätigkeit am Institut nicht direkt erforderlich
- Unterrichtserfahrung (Schule, VHS o.ä.) ist willkommen, ebenso Auslandserfahrung, aber keine Bedingung
- gerne kann konzipiertes Unterrichtsmaterial mitgebracht und hier erprobt werden
- die PraktikantInnen sollten motiviert, offen, zuverlässig und kooperationsbereit sein und selbständig arbeiten können

Allgemeine Informationen:

- das Praktikum ist unbezahlt, allerdings wird i. d. R. ein Erasmus-Stipendium vergeben
- Wohnheimplätze guten Standards sind vorhanden.
- Bei weiteren Fragen können Sie sich gern an Anne Stegemann (Kontakt siehe oben) wenden.

Stand: 03.2014


Satumaija Püschel (nicht DAAD)

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Achtung! Ansprechpartnerin nur noch bis Mai 2015, danach Frau Dina Heegen!


Satumaja Püschel
Universität Turku
Lehrstuhl für Deutsche Philologie
FIN-20014 TURKU Finnland

http://www.utu.fi/fi/yksikot/hum/yksikot/saksankieli/de/Sivut/home.aspx
http://finland.cimo.fi/

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Das Seminar für deutsche Sprache teilt sich in die Studienlinien „Deutsche Philologie“ und „Übersetzen/Dolmetschen Deutsch“. Das Praktikum wird in der philologischen Linie angeboten.
Am Seminar gibt es zurzeit zwei Professuren und neun Lektorinnen und Lektoren, von denen sechs deutsche Muttersprachler sind. Die Umgangssprache am Seminar ist deutsch.
Das Studium besteht aus drei Stufen: Grundstudium, Fachstudium und Vertiefende Studien.
Jährlich beginnen 28 Studierende das Deutschstudium im Hauptfach sowie 24 im Nebenfach.
Das Studienjahr beginnt in Finnland im September und hört Mitte Mai auf. Das Herbstsemester ist vom 1.9. – ca. 22.12 und das Frühjahrssemester ca. vom 7.1. – 15.5.

Im Seminar gibt es ein DAAD-Lektorat, das zur Hälfte an der schwedischsprachigen Universität Åbo Akademi in fußläufiger Entfernung angesiedelt ist. Bei Interesse kann auch in dortigen Kursen hospitiert werden.

2. Praktikumsdurchführung

Das Praktikum wird durch Lektorinnen und Lektoren betreut, in deren Kursen die PraktikantInnen hospitieren und eigene Unterrichtserfahrungen sammeln können, sei es in Form von Team Teaching oder selbständigem Unterrichten.
Am ehesten kommen für das Praktikum Kurse des Grundstudiums in Frage, in denen DaF-Themen wie Konversationsübungen, Landeskunde und schriftliche Übungen im Mittelpunkt stehen.
Das Praktikum kann nach Absprache von einem Monat bis vier Monate dauern. Gerne kann ein Praktikum während der deutschen Semesterferien im Frühjahr absolviert werden.

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

BewerberInnen absolvieren idealerweise ein DaF-Studium oder haben bereits Erfahrungen mit dem Unterrichten des Deutschen als Fremdsprache.
Finnischkenntnisse sind nicht erforderlich.

4. Allgemeine Informationen

Zur Wohnungssuche: Am günstigsten sind die Wohnungen von der Universitätsstiftung http://www.tys.fi . Deren Einzimmerwohnungen kosten zum Beispiel  ca. 300 – 500 €. Im Mietpreis sind Wasser, Strom und Heizung eingeschlossen. Möblierte Zimmer haben ein Bett (ohne Matratze), einen Schreibtisch, einen Stuhl, ein Regal und Kücheninventar.
Die allgemeinen Lebenskosten sind ein wenig teurer als in Deutschland.

Stand: 03.2014


                     Frankreich


Marlon Poggio (DAAD-Lektor)

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Université de Franche-Comté
Faculté des Lettres de Besançon (UFR SLHS) - Département d'Allemand
30, Rue Mégevand
F-25030 Besançon Cedex

téléphone (bureau) : 00 33 (0)3 81 66 53 83
courriel : marlon.poggio@univ-fcomte.fr

horaires de permanence : mardi, 12h à 14h (bureau des lecteurs)

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Das Deutsche Seminar bietet gemeinsam mit dem Sprachlehrzentrum (Centre Polyglotte) der Universität zwei DaF-Praktikumsplätze an. 9 Lehrkräfte sind im Bereich DaF tätig, darunter 5 deutsche Muttersprachler. Alle Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens werden angeboten, die Gruppenstärke in den Kursen variiert von 3 bi 30. Am Institut abgenommene Prüfungen: onDaF, ggf. TestDaF, Cles 1, kursbegleitende und -schließende Evaluationen aller Sprachkompetenzen auf allen Niveaustufen.

Der Zeitraum für ein erstes Praktikum ist Oktober und November 2015, der Zeitraum für ein zweites Praktikum ist Februar und März 2016. Die Praktikumsdauer beträgt mindestens sechs Wochen.

2. Praktikumsdurchführung

Für Hospitationen stehen alle Lehrkörper zur Verfügung. Regelmäßige und detaillierte Nachbesprechungen von Hospitationen, später auch eigenen Unterrichtsversuchen - auch als team teaching - werden im Rahmen des Praktikums angeboten - namentlich in Sprachkursen für Anfänger und Fortgeschrittene, Kursen zum mündlichen und schriftlichen Ausdruck sowie Übersetzungs- und Dolmetschkursen. Ferner kann das Praktikum Konversationsstunden, Korrekturen, Materialbestellungen sowie Bibliotheksarbeit umfassen.

Wir wünschen uns ein Einbringen in das kulturelle Leben am Deutschen Seminar wie auch am Sprachlehrzentrum (Tandem-Programm, selbst animierte Film-, Literatur-, Theater-Abende etc. - eigene Projekt-Ideen sind willkommen!).

3. Bewerbungsprofil

Didaktische Kenntnisse (DaF, Literatur- oder Sprachwissenschaft) sind erwünscht. Eigene Lehr- bzw. Unterrichtserfahrung ist gewünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Sie sollten Grundkenntnisse in der französischen Sprache mitbringen. Auswahlkriterien sind die fachliche und persönliche Qualifikation. Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben).

4. Allgemeine Informationen

Zur unterstützenden Finanzierung weisen wir hin auf das PROMOS-Stipendium für Auslandspraktika: https://www.daad.de/hochschulen/programme-weltweit/mobilitaet/promos/de/23661-programm-zur-steigerung-der-mobilitaet-von-deutschen-studierenden-promos

Stand: 03.2015


Robert Schindewolf (DAAD-Lektor)

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Université Rennes II- bât. L
Campus Villejean bât. L Bureau L 252
Départment d'Allemand
Place du Recteur Henri le Moal CS 24307
35043 Rennes Cedex
Tel.: 0033/2991417360033/299141736 mobil: 0033/7605615420033/760561542

 

Informationen zum Praktikum

Das Départment d’Allemand hat ca. zehn Lehrkräfte, inklusive ein DAAD-Lektor. In den drei Licence- (Bachelor-)Studienjahren und den zwei Masterjahrgängen ist die Anzahl der Studierenden überschaubar zwischen sechs bis fünfzehn, was insgesamt eine enge Verbindung mit den Studierenden zulässt. Im LEA- und Lansad- Bereich, in dem ebenfalls Deutsch gelehrt wird, ist die Anzahl höher, allerdings Gruppen sehr unterschiedlicher Niveaustufen. Innerhalb des Praktikums ist sowohl Hospitation als auch eigenständiger Unterricht möglich. Es gibt einen aktiven Fachschaftsrat, der Tandemabende, Filmvorführungen u.ä. organisiert. Oft werden außerunterrichtliche Projekte wie Theater, Radiosendungen oder Lesungen mit den Studierenden durchgeführt. Eine Sensibilisierung in diesen Bereichen ist wünschenswert. Da französische Studierende etwas zurückhaltender sind, sollte man umso mehr Offenheit und Begeisterung mitbringen. Ein Zimmer in Rennes kostet ca. 200-300 Euro im Monat, eine Möglichkeit zu suchen ist: leboncoin.fr . Das Praktikum sollte mindestens vier Wochen dauern.
Das Wintersemester geht von September bis Dezember, das Sommersemester von Januar bis April. In diesem Zeitraum wäre ein Praktikum sinnvoll.

Stand: 04.2014


Milan Vucurovic (DAAD-Lektor)

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Université d’Angers
Département d’Allemand 11
boulevard Lavoisier
Angers

 

1. Kurzbeschreibung der Abteilung

- DaF – Praktikum an der Université d’Angers. Germanistik/LEA. Hospitationen in einem netten, kleinen Team. Ideal für Anfänger.
- Vorlesungszeit: von Anfang September bis Ende Januar (Wintersemester) und Anfang Februar bis Mitte Mai (Sommersemester)
- Examina im Januar/Februar sowie Mai/Juni, Praktikum ausschließlich während der Vorlesungszeit möglich für mindestens 2 Wochen bis max. 2 Monate.

2. Praktikumsdurchführung

- Betreuung: durch den DAAD-Lektor und Kollegen
- Möglichkeiten der Hospitation: im Prinzip in allen Niveaus und Kurstypen denkbar, die angeboten werden: allgemeine Sprachkurse (meist AnfängerInnen + mittlere Niveaus), aber auch Spezialkurse (Grammatik, Textproduktion, Phonetik, mündl. Kommunikation, Übersetzung …), Niveaus; zusätzlich ist die Hospitation an weiteren Institutionen möglich (Ingenieurshochschule, Katholische Privatuniversität)
- Arbeitsmöglichkeiten und -verpflichtungen für Praktikant/in: eigene Kurse, Konversation, Testausarbeitung, Materialerstellung. Nach Absprache vor Ort, auf jeden Fall Hospitationen + eigener Unterricht möglich.
- Zusätzliche "Zuckerstückchen": Tandemprojekt mit französischen Muttersprachler/innen während des Praktikums, Organisation eines Stammtisches.

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

- Didaktik DaF oder Linguistikkenntnisse erwünscht, aber nicht erforderlich.
- Sprachkenntnisse: Französischkenntnisse (mindestens A2) Unterrichtserfahrung nicht zwangsläufig notwendig.
- Mitzubringende Materialien: nach Absprache

4. Allgemeine Informationen

- Wohnmöglichkeiten: Zimmer im Studentenwohnheim (200-300 Euro / Monat), sonst Zimmer in WG (ca. 300-400 Euro / Monat)
- ungefähre Lebenshaltungskosten: incl. Miete + Verpflegung ca. 800-1000 Euro / Pers. / Monat

Stand: 03.2014


Stefanie Herzog (DAAD-Lektorin)

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Université Paris IV - Sorbonne
UFR d'Études Germaniques
108, boulevard Malesherbes
75850 Paris Cedex 17

 

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Die U.F.R. d'Etudes Germaniques beherbergt neben der Fachrichtung Germanistik auch Niederlan¬distik, Skandinavistik und Jiddisch, welche zusammen mit anderen geisteswissenschaftlichen Dis¬ziplinen (wie LEA, Slawistik, Musikwissenschaft, italienische, rumänische, lateinische, griechische Philologie sowie französische Literaturwissenschaft) im Centre Malesherbes, im 17. Arrondisse¬ment untergebracht sind. Das Département d'allemand ist traditionell eines der größten Institute in Frankreich, das ca. 50 Lehrkräfte, darunter drei DAAD-Lekorinnen, eine Ortslektorin und ein ÖK-Lektor, vereint. Die Zahlen der eingeschriebenen Studenten betragen ca. 150 in LLCE (traditionelle Germanistik), ca. 140 in LEA (Langues Etrangères Appliqués), ca. 45 im dt-frz. Studiengang Allemand-Lettres sowie ca. 40 in CAPES und Agrégation und ca. 540 in Optionskursen für Hörer aller Fakultäten. Die Ni¬veaus variieren daher von A1 bis C1. Die Semester laufen von Ende September bis Mitte Februar bzw. von Mitte Februar bis Ende Juni. An das Ende der Vorlesungszeiten schließen sich die Prüfungszeiträume an (Mitte Januar bis Mitte Februar und Ende Mai bis Ende Juni). Ein Praktikum ist im laufenden Semester möglich und sollte mindestens 6 Wochen umfassen.

2. Praktikumsdurchführung

Das Praktikum wird von mir fachlich betreut und ermöglicht Hospitationen, Teamteaching und/oder eigen¬ständige Unterrichtssequenzen sowie Mitarbeit in den Prüfungen, sowohl in den Kursen im Licence- und Masterbereich in LLCE und in den formations complémentaires für Hörer aller Fakultäten. Zudem besteht die Möglichkeit von Hospitation und Unterrichtsübernahme in meinen Kursen am IUFM (Institut Universitaire de la Formation des Maîtres, école interne von Paris IV), dem Lehrerausbildungsinstitut. In Absprache kann auch bei Kollegen hospitiert und unterrichtet wer¬den. Darüber hinaus kann in den jeweils aktuellen kulturellen Projekten (Tandem, Theater, kultu¬relle Ausflüge) mitgearbeitet werden, wobei eigenes Engagement zur Organisation außeruniversi¬tärer Aktivitäten sehr willkommen ist. Die Bewerbung um ein Praktikum sollte mindestens 8 Wochen im Voraus erfolgen. Zudem muss eine Praktikumsvereinbarung geschlossen werden.

3. Profil des Bewerbers/der Bewerberin um ein Praktikum

Der bzw. die BewerberIn sollte sehr gute bis gute Französischkenntnisse haben. DaF-Kenntnisse und Unterrichtserfahrung sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist eigenes Engagement, Motivation und Freude bei der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur und eine offene und geduldige Art.

4. Allgemeine Informationen

Da das Leben besonders in Paris um einiges teurer ist als in anderen französischen Städten und die Universität keine Praktikumsvergütung zahlt, sollte man sich rechtzeitig (2-3 Monate vorher) um ein Stipendium (z.B. über den DAAD oder das DFJW) bemühen. Es ist zwar nicht einfach, aber auch nicht unmöglich, eine Unterkunft in Paris zu finden. Nützliche Adressen sind u.a.: www.pap.fr, www.easycoloc.com, www.appartager.com, www.colocation.fr, www.infologement.org

Bewerbungen sind zu richten an:

Stefanie Herzog
DAAD-Lektorin
Université Paris IV - Sorbonne
UFR d'Études Germaniques
108, boulevard Malesherbes
75850 Paris Cedex 17

E-mail:
Stefanie.Herzog@paris-sorbonne.fr

Stand: 04.2011


Angelika Rösser (DAAD-Lektorin)

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Université de Provence
Dept. d'Etudes Germaniques
29 av. Robert Schuman
F-13621 Aix-en-Provence

 

Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Am Département d’Etudes Germaniques der Université Aix-Marseille I werden sowohl Kurse und Seminare für Studierende der Germanistik als auch für Studierende der „Angewandten Fremdsprachen“ (Langues Etrangères Appliquées, LEA) angeboten. Von den ca. 15 Dozenten ist fast die Hälfte deutschsprachig. Neben dem/ der DAAD-LektorIn gibt es eine/n österreich-LektorIn und in der Regel 2-4 DoktorandInnen.
In Germanistik sind ca. 60 Studierende eingeschrieben, in LEA ca. 200. Die Kurse für Hörer aller Fachbereiche (die DaF-Kurse im engeren Sinne) können teilweise hohe Teilnehmer¬zahlen aufweisen, eine Einführung mit 60 LernerInnen ist keine Seltenheit.
Seit kurzem hat die geisteswissenschaftliche Fakultät eine Antenne in Marseille eröffnet, so dass auch dort Seminare abgehalten werden.
Das Niveau der Seminare und Kurse reicht vom Anfängerkurs für Studierende ohne Vorkenntnisse bis zur Vorbereitung auf CAPES und Agreg. Auch die inhaltliche Bandbreite der Kurse ist groß: Von Seminaren für GermanistInnen (ein Schwerpunkt in Aix ist hierbei das deutschsprachige Exil in Südfrankreich), Kurse für LEA-Studierende mit stark wirtschaftlicher bzw. landeskundlicher Ausrichtung, Seminare zu Interkulturalität, Sprachkurse (mit dem Lehrwerk „Optimal“) etc.
Das Wintersemester läuft von Oktober bis Dezember, das Sommersemester von Februar bis Mai. Die Prüfungsphasen sind Januar und Juni. Ferien sind zwei Wochen über den Jahreswechsel, eine Woche Ende Februar und zwei Wochen Ende April. Günstig für ein Praktikum wären also Oktober bis Mitte Dezember oder Anfang Februar bis Mitte April. Es sollte mindestens 6 Wochen dauern.

Praktikumsdurchführung

Die Aufnahme als Praktikant kann nur erfolgen nach Abschluss eines Praktikantenaustauschabkommens zwischen der Université de Provence und der Heimatuniversität des Bewerbers.
Die Betreuung würde hauptsächlich durch den/ die DAAD-LektorIn erfolgen, allerdings sind andere KollegInnen für Hospitationen offen.

Mögliche Hospitationen:
- DaF-Sprachkurse (HörerInnen aller Fachbereiche, Tangram aktuell)
- Kurse „Compréhension & Expression“ für GermanistInnen und LEAs, also Hörverstehen, Leseverstehen und mündlicher Ausdruck
- Seminare zur Landeskunde (Geschichte, aktuelle Kulturthemen)
- übersetzungsseminare Französisch => Deutsch
- evtl. in DaF-Kursen am örtlichen Deutschen Haus

Unterrichtsmöglichkeiten:
- übernahme eines Konversationskurses nach der Tandem-Methode (Kontakt zu den deutschsprachigen Studierenden an der Uni Aix/ Marseille ist vorhanden)
- Mitwirkung am binationalen Tandem-Sprachkurs mit Studierenden aus Hamburg im September (Methode der „Simulation Globale“)
- Mitwirkung am Filmprogramm

Eigene Ideen sind immer willkommen!

Profil des/r Bewerbers/in

Als fachliche Ausrichtung sind DaF, evtl. auch übersetzung sinnvoll.
Gute Französischkenntnisse sind erforderlich.
Unterrichtserfahrung wäre hilfreich, ist jedoch – bei entsprechender Motivation – keine Voraussetzung.

Allgemeine Informationen

Die Kosten für Unterbringung sind in Aix nicht unerheblich. Man muss mit ca. 300 bis 400 Euro im Monat für ein WG-Zimmer rechnen. Zimmer im Studentenwohnheim sind günstiger, aber auch teilweise nicht sehr attraktiv.
Auch die Lebenshaltungskosten sind höher als in anderen Städten Frankreichs. Mit unter 400 Euro im Monat für Lebensmittel, Transport, Kino etc. ist vermutlich schwer auszukommen.

Stand: 03.2014


Annette Falk und Dr. Elisabeth Johanna Koehn (DAAD-Lektorinnen)

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Université de Strasbourg
Département d’Etudes allemandes
UFR des Langues vivantes
22, rue René Descartes
67084 Strasbourg
Frankreich
Gebäude: Le Patio, 4, bureau 116
Tel. : +33 3 68 85 67 39

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumssituation

Das Département

Das Département d’Etudes allemandes der Université Marc Bloch Strasbourg II ist traditionell eines der größten und wichtigsten Germanistikinstitute in Frankreich.
Dank seiner Lage im Elsass ist in Straßburg die Anzahl der Deutschlerner auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Ein Teil der Studenten beherrscht weiterhin aktiv oder passiv den elsässischen Dialekt, so dass insbesondere in den Kursen der ersten beiden Jahre oft eine große Diskrepanz zwischen Studierenden mit quasi-muttersprachlicher Kompetenz und Studierenden mit sehr viel schwächerem Sprachniveau ausgeglichen werden muss. Fast alle Kurse – auch die thematischen – finden bereits ab dem ersten Jahr auf Deutsch statt.

Studienprogramme, Profil der Deutschlerner

Deutsch / Germanistik wird an der Université de Strasbourg (UdS) in ihrem vollen Umfang angeboten:: Für die Licence (Bachelor) können sich die Studenten neben der traditionellen Germanistik (LCE) in einen mehr landeskundlich ausgerichteten Studiengang namens „Arts et produits culturels des pays de langue allemande“ einschreiben.
Für den Master wird ein literaturwissenschaftlicher, ein sprachwissenschaftlich-/ didaktischer und ein landeskundlicher Parcours angeboten, wobei die Studentenzahlen leider sehr niedrig sind.
Daneben gibt es Vorbereitungskurse für die Lehramtsprüfungen CAPES und Agrégation, sowie vorbereitende Kurse für zweisprachiges (deutsch-französisches) Grundschullehramt.
Neben den Germanisten absolvieren auch Studenten aus anderen Fächern Module in der Germanistik.
Für die so genannten „non-spécialistes“, Hörer aller Fachbereiche, werden in den drei Licence-Jahren auch eigene Optionskurse angeboten. In diesen auf Mittel- und Oberstufenniveau angesiedelten Kursen wird vor allem aktuelle Landeskunde der deutschsprachigen Länder mit authentischem Material vermittelt.
Am Fremdsprachenzentrum, CRAL, werden Kurse aller Niveaus nach europäischem Referenzrahmen angebotenDiese Kurse arbeiten mit Themen aktuell sowie ab A-2 mit e-learning-Methoden. Außerdem gibt es ein eigenes Institut für LEA (Langues Etrangères Appliquées), einen französischen Studiengang, der eine Kombination von zwei Sprachen mit Jura und Wirtschaft vorsieht. Sowohl am CRAL als auch im Fachbereich LEA gibt es eigene Lehrkräfte für Deutsch; zum Teil unterrichten dort auch Lehrkräfte aus der Germanistik. Ein(e) Praktikant(in) hätte die Möglichkeit, auch in diesen beiden Institutionen zu hospitieren.

Semester / Prüfungen

Das Studienjahr ist in zwei Semester aufgeteilt. Die Vorlesungszeiten dauern je zwölf Wochen von Anfang September bis Ende Dezember und von Ende Januar bis Ende April. In der Licence (den ersten drei Jahren) laufen die meisten Kurse als „contrôle continu“; d.h. die Klausuren und mündlichen Prüfungen liegen während der Vorlesungszeit, insbesondere in den letzten beiden Wochen. Für ein Praktikum sind daher die Monate Januar (Ende) bis April (Ende) bzw. September (Mitte) bis Dezember (Anfang) empfehlenswert. Außerhalb der Vorlesungszeiten ist ein Praktikum nicht sinnvoll, da keinerlei Unterricht stattfindet.

2. Praktikumsdurchführung

Die Dauer des Praktikums kann auf Anfrage flexibel abgestimmt werden, sollte jedoch mindestens 6 Wochen betragen. Achtung: Aus rechtlichen Gründen können wir PraktikantInnen für maximal drei Monate aufnehmen; außerdem muss der/die PraktikantIn für den Zeitraum des Praktikums an einer Hochschule in der EU als StudentIn eingeschrieben sein.
Die Betreuung übernehmen die beiden DAAD-LektorInnen. Hospitation und eigene Unterrichtsversuche sind prinzipiell in den Kursen der drei Lektoren (DAAD, Österreich-Kooperation) möglich und betreffen damit vor allem das Bachelor-Niveau: Sprachkurse und Landeskundekurse für Hörer aller Fachbereiche, Grammatikkurse für Germanisten, Proseminare und Vorlesungen zur deutschen Literatur, Kinder- und Jugendliteratur, Kunst, Landeskunde usw.
Da die Lektoren auch Test-DaF abnehmen, kann, je nach Termin, auch in diesen Bereich „hineingeschnuppert“ werden. Eine Mitarbeit der Praktikantin / des Praktikanten an den Projekten der Lektoren (z.B. Filmabende, Exkursionen) wäre schön. Daneben ist es ausdrücklich erwünscht, dass Praktikanten auch eigene Projekte (z.B. Tandem, Konversationskurse, Kino, Theater, kreatives Schreiben…) anbieten oder mit der Fachschaft „Treffpunkt“ Spieleabende, Exkursionen usw. durchführen. Den Möglichkeiten sind durch die günstige Lage Straßburgs wirklich keine Grenzen gesetzt.
Die Bewerbung sollte möglichst früh, spätestens jedoch sechs Wochen vor dem gewünschten Praktikumsbeginn per Mail an die beiden DAAD-Lektoren gehen, da eine Zustimmung der Institutsleitung notwendig ist. Achtung: Die Universität ist von Mitte Juli bis Mitte August komplett geschlossen; daher bitte im Sommer unbedingt viel Vorlauf einplanen!

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

Prinzipiell können alle Schwerpunkte (Didaktik, Literaturwissenschaft; Sprachwissenschaft, Landeskunde) abgedeckt werden. Die derzeitigen Lektoren haben literaturwissenschaftliche und fremdsprachendidaktische Schwerpunkte.
Interessenten für ein Praktikum sollten über Grundkenntnisse des Französischen verfügen (Schulfranzösisch, bzw. sogar Niveau A1 / A2 reicht aus). Arbeitssprache am Institut ist eher Deutsch.
Für die Landeskundekurse kann es sehr nützlich sein, vor Abfahrt bei der Bundes- oder Landeszentrale für politische Bildung vorbeizuschauen und, gerne in Absprache mit uns, sonstiges Material für den Unterricht zu sammeln. Auch Lektüretipps (einfache authentische Texte, vorzugsweise aktuelle deutsche Literatur), Artikel aus Zeitschriften zur aktuellen Lage der Hochschulen in Deutschland, Studentenleben etc. sowie Material zu Kunst und Film in D/A/CH sind gerne willkommen. Die Fachschaft freut sich über deutsche Spiele.
Daneben sollte die Bewerberin oder der Bewerber viel Flexibilität und Eigeninitiative mitbringen. Wichtig ist weniger eigene Unterrichtserfahrung als vielmehr Motivation, verschiedene Situationen des Lehrens kennenzulernen, Eigenes beizusteuern, Neues auszuprobieren und auch spontan Vorbereitungsarbeit in Kauf zu nehmen. Wir freuen uns über PraktikantInnen, die nicht einfach ihr Pflichtpraktikum absitzen wollen, sondern aktiv sind und auch ganz konkrete eigene Wünsche äußern und umsetzen! Für den Umgang mit Studenten, Kollegen und der Administration bitte eine Menge Geduld und Toleranz mitbringen.
Achtung: Aus Platzgründen können wir immer nur eine/n Praktikant/in betreuen.

4. Allgemeine Informationen

Leider kann die Universität keine Praktikumsvergütung zahlen. Wir unterstützen aber gerne Stipendienanträge für Auslandspraktika beim DAAD, beim Deutsch-französischen Jugendwerk, Erasmus u.a. Die Lebenshaltungskosten sind in Frankreich geringfügig höher als in Süddeutschland, und die Wohnsituation in Straßburg lässt sich in etwa mit der im Rhein-Main-Gebiet vergleichen. Man sollte also bis zu 350 Euro / Monat für Wohnen einplanen, und es ist zwar nicht einfach, aber auch nicht unmöglich ein Zimmer zu finden. Da es in Straßburg sehr viele Studenten gibt, sind auch die Möglichkeiten eine Wohnung zu finden recht zahlreich: Das Studentenwerk CROUS z.B. vermittelt Wohnheimzimmer und private Wohnmöglichkeiten. Es gibt auch private Wohnheime (z.B. http://www.amitel-fjt.com). Daneben besteht die Möglichkeit, ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zu finden, auch wenn das WG-System in Frankreich weniger bekannt ist als in Deutschland. Nützliche Adressen hierfür: http://www.easycoloc.com und http://www.appartager.com.
Generell ist Straßburg eine sehr lebendige Stadt mit einem breiten kulturellen Angebot und – bedingt durch die europäischen Institutionen, viele Erasmus-Studenten und Praktikanten – eher internationalem Publikum. Besonders die Innenstadt ist zu jeder Tages- und Nachtzeit belebt. Zur Fortbewegung empfiehlt es sich, selbst im Winter ein Fahrrad (und ein sicheres Schloss…) mitzubringen.

Stand: 03.2015


Jan Rhein (DAAD-Lektor)

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Centre Culturel Franco-Allemand
1, rue Du Guesclin
44000 Nantes

Tél. 0033 - (0)2 40 35 39 43
Fax 0033 - (0)2 40 12 05 41

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumssituation

Das Centre Culturel Franco-Allemand de Nantes (CCFA) ist ein Verein mit enger Anbindung an die Stadt Nantes, die Université de Nantes, die deutsche Partnerstadt Saarbrücken sowie die Partnerregion Schleswig-Holstein. Als vom Goethe-Institut unterstützte auswärtige Kulturgesellschaft verfügt es über eine Sprach- und eine Kulturabteilung sowie eine Bibliothek und Mediathek. Das CCFA ist als Prüfungszentrum für die Goethe-Zertifikate sowie als Infopunkt des Deutsch-Französichen Jugendwerks und des DAAD anerkannt.
Das CCFA ist im Zentrum von Nantes gelegen und befindet sich mit anderen europäischen Kulturvereinen unter einem Dach.
Neben dem Vereinspräsidenten arbeiten hier ein DAAD-Fachlektor, eine Lektorin der Robert Bosch Stiftung (DeutschMobil), die Junge Botschafterin von Saarbrücken sowie pädagogische Assistenten und andere Projektmitarbeiter im Sprach- und Kulturbereich.
Ein Praktikum im CCFA bietet nicht nur die Möglichkeit zur Sprachkurshospitationen und der Organisation von Sprachateliers, sondern auch zur Mitwirkung an Kulturveranstaltungen und deren Organisation.
Die Möglichkeiten zur Mitwirkung an Sprachkursen sind vielfältig. Es sind Hospitationen sowohl in den Kursen des CCFA möglich, die sich an eine breitere Öffentlichkeit richten, als auch an der Uni Nantes – hier sowohl im Bereich LEA als auch LLCE.
Auch ist die Übernahme eigener Konversationskurse, Filmabende, Stammtische etc. denkbar und erwünscht. Das CCFA bietet je nach Bedarf Kurse auf allen Niveaustufen an, jedoch v.a. in der Grund- und Mittelstufe. Als Lehrwerk werden meist „Delfin“ sowie eigene Materialien und Auszüge aus anderen Lehrbüchern eingesetzt.
Zu den Gegebenheiten an der Uni vgl. den Bericht von Claudio Gutteck.
Für Informationen zu unserem aktuellen Kulturprogramm konsultieren Sie unsere Homepage www.ccfa-nantes.org, zu unserem deutschen Filmfest die Seite www.univercine-nantes.org.
Idealerweise dauert ein Praktikum am CCFA sechs Monate, das Minimum beträgt sechs Wochen. Ab einer Dauer von zwei Monaten ist ein Stipendium (z.B. Erasmus, DAAD) notwendig. Eine Entlohnung durch das CCFA kann leider nicht grundsätzlich garantiert werden und muss im Einzelfall besprochen werden.
Nach französischem Gesetz ist eine von der Heimatuni ausgestellte „convention tripartite“ vorgeschrieben, die bescheinigt, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt. Eine solche Bescheinigung ist i.d.R. für DaF-Studierende ohne Probleme erhältlich. Ein Praktikum ist grundsätzlich das ganze Jahr über möglich. Eine Bewerbung sollte mindestens drei Monate vor gewünschtem Beginn des Praktikums erfolgen.

2. Praktikumsdurchführung

Die Betreuung wird durch mich sowie – je nach Praktikumsschwerpunkt durch den Vereinspräsidenten oder die Junge Botschafterin übernommen. Durch wöchentliche Teambesprechungen lernen die Praktikanten alle Arbeitsbereiche einer Kulturgesellschaft kennen.

3. Profil der Praktikantin/des Praktikanten

Neben ausreichenden Französischkenntnissen (mindestens Mittelstufenniveau) erwarten wir von Praktikanten Organisationsfähigkeit, breites kulturelles Interesse (gerne auch ein explizites Interesse für eines unserer Projekte) und Zuverlässigkeit. Unterrichtserfahrung ist hilfreich für die Mitarbeit in unseren Sprachkursen, jedoch gibt es auch die Möglichkeit, ohne Erfahrung eine Gruppe zu betreuen (Stammtisch, Filmclub …)

4. Allgemeine Informationen

Nantes wurde bereits mehrfach zur lebenswertesten Stadt Frankreichs gewählt. Das Kultur- und Freizeitangebot ist sehr groß, die Atlantikküste und andere spannende Städte sind nicht weit. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Wohnungssuche zu beginnen. Bei Bedarf senden wir Listen mit nützlichen Internetseiten und anderen Tipps. Wohnungen können wg. der sehr guten Infrastruktur auch außerhalb des Zentrums gesucht werden.
Ein WG-Zimmer oder Wohnheimplatz kostet zwischen 300 und 400 EUR, es kann allerdings unter gewissen Voraussetzungen ein Wohngeld beantragt werden. V.a. Lebensmittel sind in Frankreich teurer als in Deutschland. Generell muss mit Lebenshaltungskosten von ca. 600 bis 800 EUR monatlich gerechnet werden.

Stand: 05.2011

Monika Wolf und Lucia Schmidt (DAAD-Lektorinnen)

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Université de Toulouse - Le Mirail
Département Langues étrangères / Section d'Allemand
5, allées Antonio Machado
31058 Toulouse Cedex 09
Tel. :
0033 (0) 5.61.50.43.53 (secrétariat d’allemand)
0033 (0) 5.61.50.48.07 (DAAD-Apparat)
DAAD-Lektoren: Monika Wolf (
monika.wolf@univ-tlse2.fr) und Lucia Schmidt (lucia.schmidt@univ-tlse2.fr) N.N.


Das Institut

An der Université Toulouse II – Le Mirail wird Deutsch in den Bereichen LCE (Langues et Civilisations Etrangères), LEA (Langues Etrangères Appliquées, ein berufsorientierter Studiengang mit zwei Fremdsprachen, Jura- und Wirtschaftsmodulen sowie Pflichtpraktika) und Hörer aller Fakultäten unterrichtet. Unterrichtssprache ist zumeist Deutsch.
Die Section d’Allemand ist dem Département des Langues Etrangères zugeordnet, dem alle Fremdsprachen-Institute (außer Spanisch und Englisch) angehören. Im Studienjahr 2013/14 umfasst das Kollegium 20 Lehrkräfte, davon 4 ProfessorInnen, 9 Maîtres de Conférences, 3 Doktorandinnen sowie zwei DAAD-Lektorinnen. Während sich in LCE jährlich ca 10-15 Studierende einschreiben, beläuft sich der Zahl der Neuanschreibungen in LEA auf ca. 30-40. Das Studienjahr ist in zwei Semester à ca. 12 Wochen aufgeteilt. Das erste Semester beginnt Anfang September und geht bis Weihnachten. Im Januar folgt ein ein Prüfungsblock von 2 Wochen. Das zweite Semester schließt fast nahtlos an und dauert bis Ende April. Es folgen bis Mitte Mai wiederum 2 Wochen Prüfungszeit. Für Wiederholer findet Mitte Juni – Anfang Juli eine weitere Prüfungsphase statt. Die Ferienzeiten an den Universitäten orientieren sich in Frankreich (außer für die Sommerpause) meist an den nationalen Schulferien (Weihnachtsferien, Winterferien im Februar/März und Frühlingsferien im April). Für ein Praktikum sind daher insbesondere Mitte September bis Weihnachten sowie Mitte Januar bis Ende April empfehlenswert. Die genauen Termine können jedoch individuell abgestimmt werden.

Aufgabenbereiche / Einsatzmöglichkeiten

Die Dauer des Praktikums kann auf Anfrage flexibel abgestimmt werden, sollte jedoch 6-8 Wochen betragen (exklusive Ferienzeiten). Die Betreuung übernehmen die beiden DAAD-Lektoren. Hospitation und eigene Unterrichtsversuche sind in fast allen Kursen der Lektoren möglich und betreffen damit vor allem das Bachelor-Niveau: Sprachkurse für Hörer aller Fachbereiche (den so genannten ‚non-spécialistes’), Sprachkurse für LEA-Studenten (Wirtschaftsdeutsch), mündliche Kommunikationskurse, Arbeit mit der Videokamera. Für die Praktikantin/den Praktikanten besteht die Möglichkeit, einzelne Stunden/Stundenabschnitte eigenverantwortlich zu planen und durchzuführen. Je nach persönlichen Interessen kann nach Absprache auch in Kursen von Kolleginnen und Kollegen hospitiert werden, die Lehrproben sollten jedoch aus organisatorischen Gründen in den Kursen der Lektoren stattfinden. Der DAAD-Lektorenhandapparat (ca. 1800 Bücher, CDs, Filme und andere Medien) bietet ein breites Spektrum an Lehrwerken, Grammatiken, Büchern zur deutschen Landeskunde, Geschichte sowie literarischen Werken, die während der Hospitationsphase zur Verfügung stehen. In den DaF-Kursen (Hörer aller Fakultäten) wird mit Menschen und eigenen Materialien gearbeitet, in den LEA – Sprachkursen mit dem Lehrbuch Unternehmen Deutsch. Neben dem eigentlichen Unterricht wird der Praktikant auch mit verschiedenen anderen Aufgabenbereichen der Lektoren vertraut gemacht werden, wie z.B. der Pflege des besagten Handapparates oder der Organisation eines Tags der offenen Tür (im Rahmen der Veranstaltungen zur Deutsch-Französischen Woche Ende Januar) und anderer kulturpolitischer Aktivitäten und Termine. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Goethe-Institut ist ein Tandemnetzwerk (zwischen französischen Studierenden und deutschsprachigen Erasmus-Studierenden) aufgebaut worden, für das Treffen organisiert werden. Auch ein Besuch (keine Lehrprobe jedoch) an der Deutschen Schule in Toulouse wäre je nach Interessenlage möglich (www.dstoulouse.fr).

Stadtinfos / Wohnungssuche

Da von unserer Seite leider keine Vergütung gezahlt werden kann, ist es sinnvoll, sich selbst um ein Stipendium zu bemühen, dessen Beantragung wir gerne unterstützen. So bieten z.B. der DAAD und das DFJW (Kurzzeit)-Stipendien an. Die Wohnsituation ist zwar nicht so schwierig wie in Paris, doch hat sich Toulouse in den letzten drei Jahrzehnten zu einer der beliebtesten und damit auch teureren französischen Großstädte in Frankreich entwickelt. Sie ist der viertgrößte städtische Ballungsraum (nach Paris, Lyon und Marseille) und die zweitgrößte Universitätsstadt mit insgesamt rund 100.000 Studierenden. Generell ist Toulouse eine sehr lebendige Stadt mit einem breiten kulturellen Angebot mit Opernhaus, Nationaltheater, Philharmonie, Cinemathek etc. und zahlreichen weiteren Einrichtungen und Festivals (vgl. www.toulouse.fr und www.toulouseweb.fr). Ein möbliertes Zimmer kostet monatlich zwischen 250€ und 350€. Das Studentenwerk CROUS z.B. vermittelt Wohnheimzimmer und private Wohnmöglichkeiten. Daneben besteht die Möglichkeit, ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zu finden. Nützliche Adressen hierfür sind: www.easycoloc.com, www.appartager.com und www.colocation.fr, www.infologement.org oder www.crij.org). Für die ersten Tage gibt es auch ein Lehrlingswohnheim, das auch als Jugendherberge fungiert (Foyer des jeunes travailleurs, 2, av. Yves Brunaud, foyerjoliment@wanadoo.fr). Die Lebenshaltungskosten, vor allem für Lebensmittel, sind allgemein höher als in Deutschland. Der Campus der Universität Toulouse II befindet sich ca. 8 km außerhalb der Stadt, ist jedoch in ca. 20 Minuten mit der Metro (Linie A, s. www.tisseo.fr) sehr gut angebunden. Fahrräder können in Toulouse recht günstig gemietet werden.

Bewerberprofil

Unterrichtserfahrung ist von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig. Wichtiger ist ein hohes Maß an Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit sowie die Neugier auf neue und unterschiedliche Lehr- und Lernerfahrungen. Natürlich sind hier auch eigene Projektideen willkommen. Allgemein sind für die Arbeit an französischen Universitäten Flexibilität, Geduld und Gelassenheit sowohl im Umgang mit den Studierenden als auch den administrativen Einrichtungen unerlässlich, ebenso wie solide Kenntnisse des Französischen. Frühere Auslandserfahrungen jeder Art sind immer hilfreich. Die Bewerbung (Motivationsschreiben als Email + tabellarischer Lebenslauf mit Photo als PDF) sollte mindestens drei Monate vor dem gewünschten Praktikumsbeginn (per Mail) eingereicht werden

Universität Toulouse II – Le Mirail: www.univ-tlse2.fr/ Section d’allemand:www.univ-tlse2.fr/allemand Informationen zum DAAD: www.daad.de

Stand 03.2015


                     Georgien


Dana Schluchtmann (DAAD-Lektorin)

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An der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur und dem Sprachenzentrum der Akaki Tsereteli Universität Kutaissi arbeiten 22 einheimische Lehrkräfte und eine DAAD-Lektorin. Die Universität hat 10 Jahre eine germanistische Partnerschaft mit der Universität Heidelberg geführt, nun gibt es seit einem Jahr eine germanistische Partnerschaft mit der Universität Jena.

Deutsche Sprache und Literatur studieren 57 Studenten im Haupt- und 52 im Nebenfach. Studienbegleitend lernen etwa 280 Studenten Deutsch. Dabei gibt es sowohl Nullanfänger, als auch Studenten auf B1/B2-Niveau, die meistens mit den Lehrwerken Schritte und Begegnungen arbeiten. An der Universität werden eigene Zertifikatsprüfungen sowie der OnDaF abgenommen. TestDaF, TestAS und die Prüfungen des Goethe-Instituts können im Goethe-Institut Tbilissi abgelegt werden.

Semesterferien sind in diesem Studienjahr im Februar sowie im Juli/August, Prüfungen finden in der 6./12. sowie 18./19. Semesterwoche statt. Praktika könnten also gut in den Zeiträumen von Mitte September bis Ende Dezember sowie von März bis Juni erfolgen.

Am Lehrstuhl sind mehrere Dozenten, die Hospitationen an der Deutschabteilung sowie am Sprachenzentrum ermöglichen. Einsatzmöglichkeiten für den Praktikanten gibt es unterschiedliche: Teamteaching, Bibliotheksarbeit, Filmvorführungen mit Diskussion, Zusatzangebote für den studienbegleitenden Unterricht, Mitarbeit bei den monatlichen Buchvorstellungen für höhere Lernniveaus sowie im Deutsch-Leseclub. Es sind auch individuelle Angebote des Praktikanten möglich, man ist hier Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Darüber hinaus bestehen gute Kontakte zu Schulen in Kutaissi und der Region, wo auch am Unterricht teilgenommen werden kann.

Es gibt bei uns Spezialisierungen sowohl im Bereich Sprachwissenschaft, als auch in Literaturwissenschaft, daher sind alle fachlichen Ausrichtungen willkommen.

Sprachkenntnisse in Georgisch sind nicht notwendig, für den Alltag ist Russisch allerdings hilfreich. Man kann jedoch auch ohne auskommen, auch Englisch ist mittlerweile verbreitet. Was man jedoch definitiv braucht, ist Flexibilität und Improvisationstalent – langfristige Planung wird hier selten betrieben.

In Kutaissi kann man einfache Wohnungen für 100-150 Euro im Monat mieten, vielleicht ist auch eine preiswertere Unterbringung in einer Gastfamilie möglich. Die Lebenserhaltungskosten (Lebensmittel, Telefon, Internet) betragen etwa 200 Euro.

Ein Visum muss erst für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen beantragt werden, ein 90-Tage-Tourismus-Visum erhält man bei Einreise. Georgien ist ein sehr sicheres Land, auch für Frauen allein, sofern allgemein gültige Regeln befolgt werden. Man sollte sich allerdings der abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien fernhalten. Ein Grenzübertritt von russischer Seite nach Abchasien z.B. wird in Georgien streng als illegaler Grenzübertritt behandelt.

Bei Impfungen sind Hepatitis A und B angeraten, ebenso sollte der Diphterie- und Polioschutz überprüft werden. Weitere Hinweise zur Sicherheitslage sowie medizinischen Versorgung kann man unter folgender Adresse finden:
http://www.auswaertiges-amt.de/sid_697DBB1E0FE570FCB0640B7400E138A6/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GeorgienSicherheit.html?nn=338756#doc338674bodyText6.

Die Mitarbeiter der Deutschabteilung und des Sprachenzentrums würden sich über Praktikanten sehr freuen. Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren:

daad.kutaissi@gmail.com

Stand: 03.2015


                     Griechenland


Judith Schiebel (DAAD-Lektorin)

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Aristoteles Universität Thessaloniki
Philosophische Fakultät
Abt. für Deutsche Sprache und Philologie
GR-54124 Thessaloniki

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

- Abteilung für „Deutsche Sprache und Philologie“ an der Philosophischen
- Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki
- stark didaktisch ausgerichtet (DaF-Didaktik und Methodik) mit studienbegleitendem Deutschunterricht (1. bis 4. Semester), der von drei einheimischen Dozent/Innen und zwei DAAD-Lektor/Innen durchgeführt wird
- Seminare zum mündlichen und schriftlichen Ausdruck“; Mittelstufe- II-Niveau;
- keine Lehrwerke, sondern von den Dozent/Innen zusammengestellte Skripte; verschiedene Grammatikbücher; Prüfungen mündlich und schriftlich)
- ca. 650 Student/Innen
- Wintersemester: Oktober-Mitte Januar, Sommersemester: Mitte Februar-Ende Mai – dazwischen sowie im September: Prüfungen, keine Semesterferien,
- Sommerferien: Ende Juni bis Ende August
- Praktikant/In sollte möglichst ein Semester lang bleiben können, mind. jedoch einen Monat, genauer Zeitraum nach individueller Absprache

2. Praktikumsdurchführung

• Betreuung durch die DAAD-LektorInnen
• Hospitation auch bei anderen KollegInnen möglich, nach Rücksprache auch im Goethe-Institut und der Deutschen Schule
• PraktikantIn kann selbständig Konversationskurse anbieten, hier eigenes Material erstellen, an Prüfungserstellung und Korrektur mitwirken
• Teilnahme an laufenden Projekten möglich

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

• erwünschte fachliche Ausrichtung: Didaktik DaF oder Linguistik
• Grundkenntnisse in Griechisch erwünscht
• Unterrichtserfahrung erwünscht
• Hohe Teilnehmerzahl in den Seminaren =>Keine Scheu vor großen Gruppen!

4. Finanzierung

Bisher von Praktikanten genutzte Möglichkeiten: Erasmus-Placement, Erasmus-Praktikum, PROMOS, private Finanzierung

Judith Schiebel/ Marie Meihsner-Psychoudakis (DAAD-Lektorinnen)
Deutsche Abteilung der Aristoteles Universität (AUTH)
Postfach 82 GR- 54124 Thessaloniki / Griechenland
Webseite der Universität:
www.del.auth.gr

Stand: 04.2014


                     Großbritannien/Nordirland


Sandra Beer (DAAD-Lektorin)

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DAAD-Lektorin
German Studies
Department of Modern Languages and European Studies
University of Reading
Whiteknights PO Box 218
Reading RG6 6AA
United Kingdom

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Die Abteilung der German Studies in Reading ist Teil des Departments of Modern Languages (French, Italian, Spanish, German). Sollte der/die Praktikant/in neben Germanistik/DaF auch Romanistik oder Hispanistik studieren, könnte er/sie auch in den anderen Abteilungen des Departments Erfahrungen sammeln.

In dem Bereich der German Studies gibt es 5 Lehrkräfte: 3 Lecturers, (zwei Muttersprachler, eine britische Kollegin), eine ÖAD Lektorin und eine DAAD Lektorin. Die Studierendenzahlen in allen 4 Studienjahren variieren zwischen 70 – 80 insegesamt, 15-25 pro Studienjahr. Die Studierenden beginnen in der Regel auf der Niveaustufe A2-B1. Die Studierenden haben in jedem Jahr Prüfungen zu mündlichen und schriftlichen Fähigkeiten.

Ein Praktikum wäre zu den Semesterzeiten möglich, entweder Oktober-Dezember oder Januar- März (auch länger, nach Vereinbarung).

2. Praktikumsdurchführung

Im Bereich der German Studies sind die Lektorinnen für die Betreuung zuständig.

Möglichkeiten der Hospitation: Sprachkurse in allen Studienjahren (A2- C2), Literatur- und Linguistikmodule

Arbeitsmöglichkeiten oder –verpflichtungen: der/die Praktikant/in würde in Forschung und Lehre, E-Learning, Materialerstellung sowie bei administrativen Tätigkeiten etc. unterstützend tätig sein. Darüber hinaus kann er/sie freiwillige Tutorien für die Studierenden zur Verbesserung der grammatikalischen und sprachlichen Fähigkeiten anbieten, wenn von Seiten des/der Praktikanten/in Interesse besteht. Des Weiteren kann der/die Praktikant/in auch in den Abteilungen der anderen Sprachen sowie Applied Linguistics Erfahrungen sammeln, falls Interesse besteht.

Darüber hinaus ist das Mitwirken an extra-kurrikularen Aktivitäten möglich und erwünscht.

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

Der/die Praktikant/in sollte Deutsch als Muttersprache sprechen und Studierende/r im Studiengang DAF oder Germanistik sein. Des Weiteren werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Unterrichtserfahrung ist keine Bedingung, aber von Vorteil. Kenntnisse in MS Office sowie Interesse an E-Learning Material sind erwünscht. Darüber hinaus Teamfähigkeit, Organisationstalent, Flexibilität und die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten.

4. Allgemeine Informationen

Wir können Praktikanten leider keine finanzielle Unterstützung zukommen lassen, aber sie können sich für ein PROMOS-Stipendium (DAF) oder das Erasmus-Praktikum Stipendium für ein Auslandspraktikum beim DAAD bewerben. Ebenso müssen sie ihre Unterkunft und Anreise selbst organisieren. Hilfestellung von Seiten des Departments wird jedoch bei Bedarf geboten.

Interessenten sollten die üblichen Unterlagen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) zusammen mit einer deutlichen Angabe des gewünschten Zeitraums an
s.beer@reading.ac.ukschicken.

Stand: 03.2015


Dr. Michael Märlein (DAAD-Lektor)

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University of Kent
School of European Culture and Languages
Cornwallis North West
Canterbury, Kent
CT2 7NF, UK

 

1. Beschreibung der Praktikumsinstitution

Die University of Kent befindet sich unter den besten 20 Universitäten Großbritanniens (Guardian ranking) und rangiert landesweit im Hinblick auf die Studentenzufriedenheit insgesamt unter den besten drei Universitäten

Die University of Kent, bekannt als The UK’s European University, hat ihren Hauptcampus in Canterbury. Aufgrund der grünen Umgebung und des für Großbritannien sehr sonnigen Wetters wird die Grafschaft Kent als Garten Englands bezeichnet. Canterbury liegt etwa 10 km vom Meer entfernt, eine Stunde (mit dem Schnellzug) südöstlich von London und gilt als eine der sichersten Gegenden Großbritanniens. Die Universität liegt am Stadtrand, ist aber von der Innenstadt problemlos zu Fuß (oder mit dem Bus) zu erreichen.

Die Deutschabteilung (www.kent.ac.uk/german) ist Teil der School of European Culture and Languages (www.kent.ac.uk/secl ). Sie ist eine der wenigen Abteilungen in Großbritannien, an der Deutsch noch als alleiniges Hauptfach (single honours) studiert werden kann. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Studienmöglichkeiten in Kombination mit Deutsch (joint honours). Sprachkurse werden auf allen Niveaus von A1 bis C2 angeboten.

2. Praktikumszeiten und -dauer

Praktika erstrecken sich idealweise über ein komplettes Trimester, welches 12 Wochen umfasst, und sind möglich während des
• 1. Trimesters (autumn term): ca. Mitte/Ende September bis kurz vor Weihnachten
• 2. Trimesters (spring term): ca. Mitte Januar bis Mitte April
Ein Praktikum im zweiten Semester kann auch verlängert bis Mitte Juli absolviert werden. Mitte April enden die Lehrveranstaltungen, d.h. nach diesem Zeitpunkt sind keine Hospitationen mehr möglich.
Des weiteren besteht die Möglichkeit eines Sonderpraktikums (ohne Hospitation) im
• 3. Trimester (summer term): ca. Mitte Mai bis Mitte Juli
Im 3. Trimester finden keine Lehrveranstaltungen statt, das Praktikum fokussiert daher auf extra-curriculare Aktivitäten (Wiederholungsstunden, Nachhilfe, Vorbereitung für das Auslandsjahr) sowie die Mithilfe bei Veranstaltungen (Lesungen, Konferenzen, Workshops, Sprachtage für Schulen etc.) und insbesondere auch dem Kent German Network.
Die aktuellen Trimesterzeiten finden Sie hier: http://www.kent.ac.uk/about/termdates.html

3. Mögliche Tätigkeiten

Das genaue Tätigkeitsspektrum wird zusammen mit den Praktikanten zu Beginn des Praktikums festgelegt und kann das folgende umfassen:
• Hospitationen in allen undergraduate-Kursen (nach Absprache mit den Dozenten)
• Unterstützung des Sprachunterrichts
• Eigenständige Unterrichtsversuche in den Sprachkursen
• Unterstützung extra-curricularer Aktivitäten (Nachhilfe, German Society etc.)
• Mitarbeit im Kent German Network und anderen outreach Aktivitäten
• Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Konferenzen
• Mithilfe bei der bzw. eigenständige Erstellung von Unterrichtsmaterialien
• bei Interesse und falls möglich: Hospitation in lokalen Sekundarschulen

4. Praktikumsausstattung und -betreuung

Praktikanten werden von Dr Michael Märlein (German Language Coordinator) betreut, wobei regelmäßige Treffen und Feedback nach Unterrichtsversuchen selbstverständlich sind. Den Praktikanten wird ein Arbeitsplatz sowie Computerzugang und Zugang zur Bibliothek bereitgestellt.

5.Bezahlung und Unterkurnft

Eine Bezahlung seitens der Universität können wir leider nicht bieten. Es gibt aber Fördermöglichkeiten durch z.B. den DAAD oder Erasmus+. Das Internationale Büro Ihrer Heimatuniversität wird Sie am besten beraten können, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.
Bei der Unterkunftssuche unterstützen wir Sie gern, soweit uns dies möglich ist. Ein Platz im Studentenwohnheim ist leider nur für an der University of Kent eingeschriebene Studenten möglich. Privatunterkünfte sind i.d.R. günstiger, Sie sollten aber mit etwas GBP 400 pro Monat rechnen.

6. Bewerberprofil, Bewerbungsunterlagen und -fristen

Bewerber sollten deutsche Muttersprachler sein bzw. Deutsch auf muttersprachlichem Niveau beherrschen und ein Lehramtsstudium, idealerweise Deutsch als Fremdsprache oder Germanistik, absolvieren bzw. absolviert haben. Unterrichtserfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.
Wenn Sie Interesse an einem Praktikum bei uns haben, schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben und einer Übersicht Ihrer bisher absolvierten Kurse an Dr Michael Märlein.
Praktika sind bei uns oft bereits bis zu einem Jahr im Voraus vergeben, kontaktieren Sie uns daher bitte frühzeitig und berücksichtigen Sie bei Ihrer Anfrage an die o.g. Praktikumszeiten.

Stand: 08. 2014


 Sascha Stollhans (DAAD-Lektor)

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The University of Nottingham,
Department of German Studies,
University Park,
Nottingham NG7 2RD
Trent Building, Room C51
Tel. +44 (0)115 - 846 7939
sascha.stollhans@nottingham.ac.uk

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Das Department of German Studies der University of Nottingham ist eines der größten Germanistik-Institute in Großbritannien. Wir unterrichten Deutsch für Germanistikstudenten auf allen Niveaustufen des GER. Der Großteil unserer Studierenden hat das Fach Deutsch in ihrem Abitur belegt, wir bieten aber auch ein Programm für Anfänger an. Unsere Semesterzeiten sind wie folgt:

Herbstsemester: ca. Oktober – Januar
Frühlingssemester: ca. Januar – Mai

Weitere Informationen findet man auf unserer Internetseite und unserer Facebook-Seite sowie unserem Blog:
http://www.nottingham.ac.uk/german/index.aspx
https://www.facebook.com/UoNGerman
http://blogs.nottingham.ac.uk/clas/

2. Praktikumsdurchführung

Das Praktikum umfasst Hospitationen und Assistenzen in unserem Sprachunterricht in allen Studienjahren (von Anfängern zu Studierdenden im Abschlussjahr) und bei Interesse die Übernahme einzelner Unterrichtssequenzen. Außerdem würden wir uns freuen, wenn der/die Praktikant/in zusätzliche Workshops und den Kernunterricht ergänzende Kurse (z. B. zu den Themen Konversation, Aussprache und Landeskunde) für unsere Studierenden anbieten könnte. Eigene Ideen und Vorschläge sind sehr willkommen. Bei Interesse besteht des Weiterern die Möglichkeit, an unseren Projekten (z. B. der Theatergruppe, Karnevalsfeier, unseren Wettbewerben und der deutschen Online-Zeitung) mitzuwirken.
Der/die Praktikant/in wird schwerpunktmäßig von unserem DAAD-Lektor betreut, arbeitet aber auch mit anderen Lehrkräften des Instituts zusammen.
Leider können wir unsere Praktikant/innen für ihre Tätigkeit nicht vergüten. Dafür bieten wir aber eine intensive fachliche Betreuung und viel Flexibilität bei der individuellen Gestaltung des Praktikums sowie die Möglichkeit, seine eigenen Ideen auszuprobieren und umzusetzen, und ein aussagekräftiges Praktikumszeugnis. Viele unserer Praktikant/innen beantragen ein DAAD- oder ERASMUS-Stipendium für ihre Tätigkeit. Hierbei sind wir gern behilflich.

3. Profil des Bewerbes

Idealerweise studiert der/die Bewerber/in eines der folgenden Fächern in einem höheren Fachsemester eines Bachelorstudiengangs oder im Rahmen eines M.A.-Studiums: DaF, Germanistik, Linguistik, eine Philologie auf Lehramt oder angrenzende Bereiche.
Grundlegende Englischkenntnisse sind von Vorteil, erste Unterrichtserfahrungen wären wünschenswert. Auf jeden Fall sollte der/die Bewerber/in Interesse an der Arbeit mit unseren Studierenden haben.

4. Allgemeine Informationen

Nottingham ist eine mittelgroße Stadt in den East Midlands von England. Bekannt für die Legende von Robin Hood, bietet es viele kulturelle Möglichkeiten. Die Lebenshaltungskosten entsprechen dem britischen Durchschnitt. Der Internetauftritt der Universität kann eine erste Orientierung bei der Unterkunftssuche bieten: http://www.nottingham.ac.uk/accommodation/accommodation.aspx

Stand:03.2015


 Dr. MartinaDeny und Martin Rebhan (DAAD-Lektor)

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Queen Mary, University of London
School of Languages, Linguistics and Film
Department of German
Mile End Road
London E1 4NS
United Kingdom

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution und des Arbeitsplatzes

Das College

Queen Mary, University of London ist eine der führenden forschungsorientierten Hochschulen in Großbritannien mit circa 15.000 Studierenden im Undergraduate- und Postgraduate-Bereich und wurde 1882 als Westfield College für die akademische Ausbildung von Frauen gegründet.
Als eines der größten Colleges der University of London sind rund 3000 Mitarbeiter für erstklassige Forschung und akademische Lehre zuständig, verteilt auf 21 akademische Abteilungen und Institute innerhalb von drei Sektoren: Science and Engineering; Humanities, Social Sciences and Laws; and the School of Medicine and Dentistry. Im Uni-Ranking nimmt Queen Mary laut der Analyse der Zeitung Guardian im Rahmen der 2008 durchgeführten Research Assessment Exercise Platz 11 in Großbritannien ein und wurde als "the biggest star among the research-intensive institutions" von Times Higher Education gewürdigt.
Queen Mary hat zudem eine sehr internationale Ausrichtung mit rund 20% ausländischer StudentInnen, die aus über 100 Ländern kommen. Besonders wichtig für das studentische Leben ist das für London einmalige Campusgelände direct am Regent’s Canal in Mile End mit einem preisgekrönten Studentendorf, das über 2000 Unterkünfte für Studierende bietet, und die Lage im spannenden, multikulturellen Stadtteil des East End.
http://www.qmul.ac.uk/about/collegeinfo/docs/overview.pdf

Das German Department stellt sich kurz vor

Das German Department ist ein Teil der School of Languages, Linguistics and Film und trägt neben Russisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch und Portugiesisch zur Vielfalt des Sprachenstudiums in QM bei. Momentan sind an unserem Department acht KollegInnen vom Professor bis zum Lecturer sowie ein DAAD-Lektor beschäftigt. Zusätzlich werden zahlreiche Sessional Teachers beschäftigt. Das akademische Programmangebot ist breit gestreut und vielflätig. Es umfasst Sprachkurse auf allen Niveaus (A1, also Anfänger, bis C2 nach dem Europäischen Referenzrahmen), die die vier Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen) ebenso abdecken wie Übersetzung und Grammatikunterricht sowie ein neues Projekt, das Sprachdidaktik und eine praktische Komponente an lokalen Schulen einschließt: Languages in the Classroom. Daneben stellt die zweite wichtige Säule der sogenannte Content-Bereich mit Vorlesungen und Seminaren in der Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Linguistik dar.
Ein spannendes Betätigungsfeld für unsere PraktikantInnen bietet außerdem unser Centre for Anglo-German Cultural Relations (CAGCR), das im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen deutsch-britische Diskurse in unterschiedlichen Bereichen diskutiert (http://www.sllf.qmul.ac.uk/research/anglogerman/). Das im CAGCR angesiedelte Writer-in-Residence-Programm mit preisgekrönten deutschen Autoren wie z.B. Angela Krauß, Sibylle Lewitscharoff oder Terézia Mora ist eine besondere Institution, die mit Lesungen, Workshops etc. ein Stück deutsche Kultur nach London exportiert. (http://www.sllf.qmul.ac.uk/research/anglogerman/writers/)

2. Praktikumsdurchführung

Praktika können in folgenden Zeiträumen durchgeführt werden:
- Anfang Oktober bis Mitte Dezember (erstes Trimester mit 12 Wochen, wobei Woche 7 Reading Week ist) oder
- Anfang Januar bis Ende März (zweites Trimester mit 12 Wochen, wobei Woche 7 Reading Week ist)
Es ist leider nicht möglich außerhalb dieser Zeiten ein Praktikum bei uns zu absolvieren, da das dritte Trimester das Prüfungssemester ist, in dem kein regulärer Unterricht abgehalten wird.
Dauer des Praktikums: mindestens 6 Wochen und maximal 1 Semester
Betreuung: Die Betreuung wird in erster Linie durch den DAAD-Lektor vor Ort (Martin Rebhan) und die Sprachkurs-Koordinatorin des Departments (Dr. Martina Deny) geleistet. Beide sind Ihre Hauptansprechpartner..

Aufgabenspektrum

PraktikantInnen können in allen angebotenen Sprachkursen auf allen Niveaus nach Absprache mit den Kursleitern hospitieren. Gegebenenfalls sind nach Absprache auch Hospitationen in anderen Kursen (z.B. Literatur- oder Sprachwissenschaft möglich). Betreute Unterrichtsversuche mit anschließenden Feedback-Gesprächen sind prinzipiell in den sprachpraktischen Kursen des DAAD-Lektors und der Language Coordinator nach Absprache möglich.
Den PraktikannInnen steht ein gegebenfalls mit anderen KollegInnen im German Department zu teilender Arbeitsplatz mit Schreibtisch und Computer zur Verfügung. Die Nutzung unseres Staff Room für Kopien und eine generelle Unterrichtsvorbereitung ist selbstverständlich. Zudem steht der DAAD-Handapparat mit aktuellen DaF-Lehrmaterialien sowie Zeitschriften, aktueller deutschsprachiger Primärliteratur und Videos bzw. DVDs zur Verfügung.
Wir bemühen uns, die PraktikantInnen so gut wie möglich allgemein in das institutionelle Geschehen im Department, z.B. in Form von Sitzungen und Veranstaltungen, sowie spezifisch in das Unterrichsgeschehen zu integrieren. Bei Interesse der BewerberInnen freuen wir uns über eine Mitarbeit an den zahlreichen laufenden Projekten des Departments wie auch an den Kultur- und akademischen Veranstaltungen im Rahmen des Centre for Anglo-German Cultural Relations, das eine Beschäftigung mit kulturellen Themen und einen Einblick in die Auswärtige Kulturpolitik ermöglicht

Bezahlung

Leider ist das German Department nicht in der Lage, das Praktikum finanziell in irgendeiner Form zu vergüten. Ist das Praktikum integraler und Pflicht-Bestandteil des jeweiligen Studiengangs in Deutschland, möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass der DAAD die Möglichkeit bietet, sich um ein sogenanntes “Kurzstipendium für Praktika im Rahmen von auslandsbezogenen Studiengängen” zu bewerben. Bitte achten Sie hierbei auf die zeitlichen Fristen (Spätestens zwei Monate vor Praktikumsbeginn muss der Antrag dem DAAD in Bonn, Referat 225, vorliegen).
(Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.daad.de/ausland/foerderungsmoeglichkeiten/stipendiendatenbank/00658.de.html?detailid=250&fachrichtung=4&land=36&status=1&seite=1

3. Profil des/r Bewerberin:

Was wünschen wir uns von Ihnen?

Die BewerberInnen müssen über Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau verfügen und sollten neben Germanistik und/oder anderen Fremdsprachen im Hauptfach nach Möglichkeit DaF im Nebenfach studiert haben. Gute Englischkenntnisse (B1/B2 nach dem Europäischen Referenzrahmen) sind von Vorteil.
Eigene Unterrichtserfahrung in der akademischen Lehre (z.B. als Tutor) oder im Bereich DaF sind wünschenswert. Über Eigeninitiative, Verantwortungsgefühl, Kreativität und Teamfähigkeit freuen wir uns besonders.

Was bieten wir Ihnen?

• ein spannendes und lebendiges akademisches Umfeld in einem der interessantesten Viertel Londons.
• das CAGCR mit seinem Autorenprogramm, das in Großbritannien seines Gleichen sucht
• ein engagiertes Department mit zahlreichen laufenden Projekten im akademischen und sprachpraktischen Bereich
• Affiliationen zu anderen Kulturmittlern wie dem DAAD und unserem strategischen Partner, dem Goethe-Institut London
• die Möglichkeit, kostenlos Insessional English Courses an QM zu belegen und Englisch als Wissenschaftssprache für Ihr Studium zu belegen (mehr Informationen gibt es hier: http://www.languageandlearning.qmul.ac.uk/elss/insessional/)
• Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen der University of London inklusive Bibliotheken
• Möglichkeiten zur Weiterbildung

4. Allgemeine Informationen zu den Parametern Ihres Aufenthaltes

Hilfreich ist folgende Webseite der German Community in London: www.deutsche-in-london.net
• leider können wir Ihnen keine Wohnmöglichkeiten vermitteln, aber wir geben Ihnen natürlich gerne Tipps für einschlägige Webseiten etc.
• Kosten: Sie müssen für die Unterkunft (Zimmer in einer WG) mit circa 400 bis 500 Pfund pro Monat rechnen
• Lebenshaltungskosten: London ist eine sehr teure Stadt, was man in seinem Budget großzügig einkalkulieren sollte. Pro Monat braucht man circa 600 bis 700 Pfund für das tägliche Leben.

Stand: 03.2015


                     Iran


neuer DAAD-Lektor ab 04.2009 vor Ort

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Shahid-Beheshti-Universität Teheran,
Fakultät für Humanwissenschaften,
Abt. für deutsche Sprache und Literatur

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Lehrkräfte: 8, 2 deutsch, 6 iranisch
Studenten: 120, Anfänger bis Oberstufe
Studiengänge: Bachelor in Germanistik, Master in DaF
Semesterferien/Prüfungen:
WS: Ende September-Ende Januar
SS: Mitte Februar-Ende Juni, Prüfungen jeweils am Ende
Praktikum am besten möglich Anfang des Semesters bis kurz vor Prüfungen, nicht von 21.3.-15.4. (iranisches Neujahr, 3 Wochen überall geschlossen)
Minimum: 6 Wochen, Maximum: 1 Semester

2. Praktikumsdurchführung

Betreuung ist durch mehrere Kollegen möglich
Hospitationsmöglichkeiten in folgenden Kursen:
Intensivsprachkurse im 1. Studienjahr,
sprachorientierte Kurse in den 2. und 3. Studienjahren (z.B. Grammatik, Landeskunde)
Hospitationen möglich am Deutschen Sprachinstitut Teheran (ehem. GI)
Arbeitsmöglichkeiten: Konversationskurse, Materialerstellung zu aktuellen landeskundlichen Themen, Mitarbeit im geplanten Sprachlernzentrum (Selbstlernzentrum an der Fakultät)

3. Profil des Bewerbers

Ein spezielles Profil ist nicht erforderlich, es besteht vor allem Bedarf an Konversation, wünschenswert sind Kenntnisse aktueller Lehrwerke
Sprachkenntnisse: Bewerber braucht für den Unterricht nur Deutschkenntnisse, für den Alltag sind Englischkenntnisse notwendig, Farsikenntnisse wären natürlich von Vorteil, aber kein sine qua non.
Unterrichtserfahrung ist natürlich von Vorteil, aber da es sich um ein Praktikum handelt, sollte dies ja die Gelegenheit sein, Erfahrungen zu sammeln. Bei längeren Praktika (mehr als 8 Wochen) sollten allerdings Erfahrungen vorhanden sein.
An der Abteilung besteht Interesse an Landeskundematerial, neuen Lehrwerken, außerdem kann im Vorfeld abgesprochen werden, welche Materialien für die Abteilung vor Ort nützlich wären.
Menschliche Voraussetzungen: Offenheit und Toleranz gegenüber einer ganz anderen Kultur, Verständnis für manche Unzulänglichkeiten, Akzeptanz der islamischen Regeln (kein Alkohol, islamische Kleiderordnung, die allerdings sehr großzügig gehandhabt wird, d.h. Kopfbedeckung und eine lange Jacke, langes Hemd oder kurzen Mantel für Frauen, lange Hosen für Männer).

4. Allgemeine Informationen:

Unterkunft möglich evtl. im Gästehaus bzw. Wohnheim der Universität
Privat bei Gastfamilien
Kosten: 500 €/Monat ohne Miete und Ausgaben für Reisen etc.
Frauen können alleine einreisen, auch im Land reisen.
Visum ist erforderlich

Stand: 11.2007


                     Irland


Katrin Eberbach (Nicht-DAAD)

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Liebe Studentinnen, liebe Studenten,
falls Ihr nach einer Möglichkeit sucht, Euer Praktikum im Studienfach Deutsch als Fremdsprache zu absolvieren, dann möchte wir Euch unser Department of Germanic Studies am Trinity College Dublin in Irland (
www.tcd.ie/Germanic_Studies) als eine Möglichkeit vorstellen.

Was wir bieten können:

- Eure Unterrichtserfahrungen könnt Ihr in folgenden Lehrveranstaltungen sammeln:

- 2 – 4 Konversationsstunden und Phonetikunterricht (unter Anleitung) pro Woche
- vorlesungsbegleitende Tutorien zur Landeskunde und “Kulturgeschichte” (1 Stunde pro Woche)
- Sprachunterricht (Ihr könnt einzelne Stunden unterrichten: nach euren Wünschen und nach Absprache)
- außerunterrichtliche Veranstaltungen:
Stammtisch & Filmabende (ganzjährig)
Theaterinszenierungen (September bis Anfang März)
Pubquizzes

- gute Betreuung Eurer Unterrichtsstunden durch ein Begleitseminar;
- Hospitation bei unseren Sprachlektoren;
- Referenz über die geleisteten Stunden, Unterrichtsbesuche etc.;
- Es werden 2 – 5 PraktikanntInnen gleichzeitig ihr Praktikum machen.

Worüber wir vorher sprechen sollten:

- Anzahl Eurer zu absolvierenden Stunden;
- Zeitraum des Praktikums

Wintersemester etwa 21. September – 18. Dezember eines jeden Jahres Sommersemester etwa 18. Januar – 30. März eines jeden Jahres

Für das folgende Studienjahr haben wir für September 2015 bis April 2016 noch freie Plätze.

Der Zeitraum November bis Anfang März ist der „ereignisreichste“, in dem die meisten extracurriculären Veranstaltungen stattfinden und sowohl Studenten als auch das Department am intensivsten kennen gelernt werden können. Daher empfehlen wir ein 2 Semester dauerndes Praktikum. PraktikantInnen, die bisher ihr Praktikum hier absolviert haben, bestätigen ebenfalls, dass ein längerer Aufenthalt in mehrfacher Hinsicht lohnenswerter ist: es lassen sich besser Jobangebote neben dem Praktikum wahrnehmen, die Zeit vergeht sehr schnell und man hat in 3 Monaten keinen ausreichenden Eindruck von den Studenten, Dublin und Irland gewinnen können.

Was wir nicht bieten können:

- Wir nehmen keine Lehrproben ab oder vergeben einen benoteten Nachweis für das Praktikum. - Wir können leider das Praktikum nicht finanziell vergüten. Aber es gibt DAAD Stipendien für Praktika im Ausland

Was Ihr zusätzlich wissen solltet, bevor Ihr Euch für Dublin / Trinity College entscheidet:

Um Unterkunft müsst Ihr euch selbst kümmern, wir haben aber eine Liste mit Unterkünften von ehemaligen Praktikanten und werden euch auch die emails ehemaliger Praktikanten zukommen lassen, die Euch mit Tipps und Ratschlägen gerne zur Seite stehen.

Falls Ihr weitere Fragen oder Interesse an unserem Praktikumsangebot habt, dann meldet Euch bei:
Katrin Eberbach: eberback@tcd.ie

Wir freuen uns auf euch.

Stand: 01.2015


Prof. Hans-Walter Schmidt-Hannisa

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Kontakt über das Generalkonsulat
Professor Hans-Walter Schmidt-Hannisa
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Chair of German
School of Languages, Literatures and Media
National University of Ireland, Galway
Ireland
Tel 00353 91 492239
Email:
h.schmidthannisa@nuigalway.ie

 

1 Kurzbeschreibung der Universität und des German Department:

Galway ist eine kleine Stadt im Westen Irlands mit ca. 73 000 Einwohnern und liegt sehr idyllisch in der Galway Bay am Atlantik. An der NUI Galway sind momentan etwa 17.000 Studierende eingeschrieben.
Die German Section der School of Modern Languages, Literatures and Cultures hat ihren Sitz im gut ausgestatteten Neubau des Arts Millennium Building. Insgesamt unterrichten hier 12 haupt- und nebenamtliche Dozentinnen und Dozenten. Das Studienangebot umfasst einen B.A.- und M.A.-Studiengang in Germanistik sowie angegliederte Sprachstudiengänge für Studierende der Wirtschafts-, Rechts-, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Momentan gibt es ca. 200 Studierende mit Deutsch als Haupt- oder Nebenfach.
Das Akademische Jahr ist in zwei Semester untergliedert, von Anfang September bis Mitte Dezember sowie von Mitte Januar bis Anfang April mit einer anschließenden Prüfungsphase bis Ende Mai. Die Praktikumsdauer sollte mindestens ein Semester, falls möglich auch das ganze Studienjahr betragen.

2 Hinweise zum Praktikum

Die Hauptbetreuung liegt in den Händen des DAAD-Lektors, mit dem auch alle Detailfragen zu regeln sind. Praktikantinnen und Praktikanten können grundsätzlich in allen Lehrveranstaltungen (sowohl Sprach- als auch Kultur- und Literaturvermittlung) hospitieren und betreute Unterrichtssequenzen und -stunden durchführen. Bei entsprechender Nachfrage kann die Praktikantin/der Praktikant auch einen bezahlten Abendkurs unterrichten oder bezahlte Nachhilfestunden geben. Eine obligatorische Aufgabe wird die Organisation eines wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Filmclubs sein. Hinzu kommt die Mithilfe bei Korrekturen von Hausaufgaben sowie die Mithilfe bei der Organisation von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie z.B. dem Open Day. Ein Engagement in der German Society (Theater, Stammtisch, Bootsfahrten, Wochenendausflüge) wird gern gesehen. Natürlich fallen auch einfache Kopier- und Recherchearbeiten an.

3 Profil der BewerberInnen

Die Praktikantinnen und Praktikanten sollten DaF und möglichst auch Germanistik studieren und ihre Zwischenprüfung bereits abgelegt haben. Solide Englischkenntnisse sind Voraussetzung.

4 Allgemeine Informationen

Das Praktikum wird von der Universität leider nicht finanziell unterstützt. Das Zustandekommen eines Abendkurses ist nicht garantiert. Bewerberinnen und Bewerber sollten deshalb berücksichtigen, dass WG-Zimmer nicht unter 300,- Euro pro Monat zu finden sind. Auch die allgemeinen Lebenshaltungskosten sind in Galway verglichen mit Deutschland hoch. Eine unserer Deutschstudentinnen hat allerdings freundlicherweise angeboten eine Deutsche/einen Deutschen umsonst bei sich in ihrem Haus in der Umgebung Galways aufzunehmen, so dass in diesem Fall nur der Transport von/zu der Uni zu organisieren wäre.

Interessentinnen und Interessenten schicken bitte eine Bewerbungsmail sowie einen Lebenslauf an die angegebene E-Mail-Adresse.

Wir freuen uns über Bewerbungen!

Stand: 02.2015


                     Island


Oddny Sverrisdóttir (nicht DAAD)

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Universität Island
FB Deutsch und Skandinavische Sprachen
Háskóli Ìslands
Heimspekideild, Sudurgötu
Postholf 40
101 Reykjavik

www.hi.is

 

1. Die Universität/Abteilung

•        Universität Islands (= Háskóli Íslands): ca. 10000 Studierende
•        Fakultät für ausländische Sprachen, Literatur und Linguistik
•        Lehrkräfte Germanistik:
a) Dr. Oddný Sverrisdóttir, Dozentin
b) Magnús Sigurðsson M.A., Adjunkt
c) Annika Große M.A., DAAD-Lektorin
d) Dr. Andrea Milde, Lektorin
d) Lehrbeauftragte
•        Studierende: insgesamt ca. 40, jährlich ca. 15 Neueinschreibungen
•        Niveau: Grundkenntnisse entsprechend ca. 3 Jahren Schulunterricht, Unterrichtssprache ist Deutsch.
•        Studienziel: B.A. (3 Studienjahre), Diploma (1½ Studienjahre), M.Paed. (5 Studienjahre), M.A. in Kooperation mit deutschen Universitäten möglich
•        Studienaufbau B.A.:
Germanistik (NF) 1 Studienjahr + Hauptfach 2 Studienjahre
Germanistik (HF) 2 Studienjahre + Nebenfach 1 Studienjahr
Germanistik 3 Studienjahre (= Alleinfach)
•        Weitere Studiengänge/Unterrichtsangebote (z.T. ins B.A.-Studium integriert):
a) Deutsch für Hörer aller Fakultäten im Fremdsprachenzentrum, betreutes Selbstlernen
b) Deutsch für Anfänger; Kurs für Hörer aller Fakultäten, 1 Jahr
•        Vorlesungszeiten/Prüfungszeiten:
Herbstsemester: Anfang September bis Anfang Dezember; Prüfungszeit im Dezember
Frühjahrssemester: Anfang Januar bis Mitte/Ende April; Prüfungszeit im Mai/Juni und August
•        Kursangebot: DaF-Sprachkurse für einzelne Fertigkeiten, Landeskunde, Literaturwissenschaft, Linguistik, Didaktik, Wirtschaftsdeutsch, Übersetzung.
•        Zugang zu PC + Internet über die Uni möglich

2. Praktikum:

•        Praktikum in der Vorlesungszeit nach Absprache. Dauer: je nach Vereinbarung, gerne mindestens 6 Wochen
•        Aufgaben/Einsatzbereiche der Praktikanten je nach Interesse und Möglichkeiten:
o        Hospitationen (nach Absprache in allen Kursen möglich)
o        Mithilfe bei Unterrichtsorganisation und Prüfungsvorbereitung in Absprache
o        Unterrichten einzelner Kurse oder Stunden, AGs, Tutorien je nach Erfahrung, Bedarf und Eignung
o        Teilnahme an und Organisation von Veranstaltungen (Europäischer Sprachentag, , Fortbildungsseminar für Deutschlehrer, Konferenzen, 3. Oktober - Feierlichkeit, etc.)
o        Administratives
o        Gerne eigene Ideen einbringen oder offen sein für Projektarbeiten

3. Profil des Bewerbers/der Bewerberin:

•        Fachrichtung: Optimalerweise DaF oder Germanistik, aber auch Literatur- oder Sprachwissenschaft
•        Sprachenkenntnisse: Nicht erforderlich - aber hilfreich (auch skandinavische Sprachen)
•        Unterrichtserfahrung selbstverständlich wünschenswert
•        Mitbringen: Landeskundematerialien u.a. sehr willkommen, aber auch Materialien für mögliche AGs, Tutorien, Tandems, etc. (gerne „aktuelles, junges“ Material)
•        Empfehlenswert v.a. für Studierende mit Nebenfach Skandinavistik
•        Generelles: Da die Abteilung recht klein ist und die Studierendenzahlen zurzeit sehr überschaubar sind, sollten sich die Praktikanten auf Flexibilität und Spontaneität einstellen. Das endgültige Kursangebot steht meist erst nach ca. 2-3 Semesterwochen fest, es werden viele individuelle Lösungen getroffen und viel improvisiert. Aus diesem Grund eignet sich das Praktikum für diejenigen, die sich auf diese Mentalität gut einstellen können und in der Lage sind, selbst spontan zu einer unkomplizierten Lösung beizutragen und ohne viel Planung aktiv werden.

4. Allgemeine Informationen:

• Lebenshaltungskosten: Das Leben ist Island ist teuer, weshalb man mindestens 130-150 % der Kosten in Deutschland veranschlagen sollte.
• Stipendienmöglichkeiten sind über den DAAD zu erfragen (www.daad.de)
• Wohnmöglichkeiten: eventuell können Zimmer über die Universität vermittelt werden, sonst gibt es eine Liste mit Unterkünften früherer Praktikanten.
• Impfungen nicht nötig
• ab 3 Monaten Aufenthaltsgenehmigung erforderlich

Stand: 05.2011


                     Italien


Johanna Brand (DAAD-Lektorin)

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Università degli Studi di Bologna
Dipartimento di Lingue e Letterature Straniere Moderne
Bologna

 

Praktikumszeiträume:

Wintersemester: Mitte September bis zur letzten Dezemberwoche
Sommersemester: Mitte Februar bis Mitte Juni

Aufgaben der PraktikantInnen:

- Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Kurse (Erstellung von übungen, Korrektur von Aufsätzen/Hausaufgaben/übungen auch in den Sprechstunden)
- Bereicherung des Kursangebots durch Tutorate, AGs, ... etc.
- Katalogisierung des DAAD-Handapparates

Voraussichtliches Lehrangebot

1) 10 St. DaF (2 Kurse A1/A2-Niveau)
2) ein Seminar (2 St.) mit dem Titel "Deutsche Umgangssprache"
3) 3-4 Stunden "kulturpolitische Aktivitäten" (Stipendienberatung, kulturelle Veranstaltungen, Info-Veranstaltungen)

Stand: 03.2014


Cornelia Maul (DAAD-Lektorin)

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Cornelia Maul – DAAD-Lektorin
Università degli Studi di Napoli 'L'Orientale'
Dipartimento di Studi Letterari e Linguistici dell'Europa – Germanistica
Via Duomo 219
80138 Napoli
daad.maul@unior.it

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumssituation

An der Università degli Studi di Napoli „L’Orientale“ werden viele verschiedene Studiengänge auf Bachelor- und Masterebene angeboten, innerhalb derer Deutsch studiert werden kann:
Laurea Triennale (BA): Lingue e Culture Comparate; Lingue, Letterature e Culture dell’Europa e delle Americhe; Mediazione Linguistica e Culturale
Laurea Magistrale (MA): Letterature e Culture Comparate; Lingue e Letterature Europee e Americane; Traduzione Specialistica; Lingue e Comunicazione Interculturale in Area Euromediterranea
Entsprechend groß ist die Anzahl der Studierenden, die die sprachpraktischen Kurse belegen. Allein für das 1. Studienjahr (Niveau A0-A2.1) werden neun Deutschkurse angeboten, auf die sich aktuell insgesamt circa 600 StudentInnen verteilen. Im 2. Studienjahr (Niveau A2.2-B1.2) und im 3. Studienjahr (Niveau B2.1-B2.2) werden derzeit vier bzw. zwei Kurse angeboten, die weniger stark frequentiert sind.
Die Deutschkurse werden von fünf Ortslektoren (deren Muttersprache Deutsch ist), einer OeAD-Lektorin, einer DAAD-Lektorin und zwei DAAD-Sprachassistentinnen abgehalten.
In den drei Studienjahren der Bachelorstudiengänge wird aktuell mit den Lehrwerken Begegnungen A1, A2, B1 und Mittelpunkt Neu B2 gearbeitet. In den sprachpraktischen Kursen der Masterstudiengänge kommen hingegen eigene Materialien, allen voran didaktisierte Zeitungsartikel, zum Einsatz.
Der Sprachunterricht findet in den Räumlichkeiten verschiedener Universitätsgebäude statt, die sich in der Altstadt befinden und circa 10-15 Minuten Fußweg voneinander entfernt sind: Palazzo Santa Maria Porta Coeli, Palazzo del Mediterraneo, Palazzo Giusso.
Im Wintersemester finden die Sprachkurse von Mitte Oktober bis Mitte Januar statt, im Sommersemester von Anfang März bis Ende Mai. In den Monaten Februar, Juni, Juli und September werden die schriftlichen und mündlichen Prüfungen durchgeführt.
Sinnvoll wäre es, das Praktikum zum jeweiligen Semesterstart zu beginnen. Über den konkreten Zeitraum können jedoch individuelle Absprachen getroffen werden.

2. Praktikumsdurchführung

Es besteht die Möglichkeit, in den vier Sprachkursen der DAAD-Lektorin (und nach Absprache auch in den Kursen von KollegInnen) zu hospitieren und sich dort mit eigenen Unterrichtsversuchen einzubringen. Unterstützung bei der Korrektur von Übungsarbeiten oder auch bei der Materialerstellung für die Sprachkurse auf Masterebene ist gern gesehen. Des Weiteren bietet das Praktikum die Möglichkeit, Einblicke in die DAAD-Arbeit zu gewinnen und bei anstehenden Veranstaltungen mitzuwirken.
Insbesondere im Sommersemester würde es sich auch anbieten, einen Konversationskurs (eventuell im Team-Teaching mit den DAAD-SprachassistentInnen) abzuhalten. Da die Sprachkurse in den ersten beiden Studienjahren meist sehr gut besucht sind und die Studierenden daher wenig Gelegenheit zum Sprechen haben, wäre solch ein zusätzliches Angebot hilfreich, um die KursteilnehmerInnen auf die mündlichen Prüfungen vorzubereiten. Ebenso denkbar wäre die Durchführung eines Workshops, etwa zu den Themen „Bewerbungen auf Deutsch schreiben“ oder „Wirtschaftsdeutsch“. Eigene Ideen, unsere StudentInnen beim Deutschlernen zu unterstützen, sind herzlich willkommen. Allerdings ist zu beachten, dass im Wintersemester das Anbieten von Zusatzkursen aus Gründen des Raummangels an der Universität kaum möglich ist. Dies gilt insbesondere dann zu bedenken, wenn das Praktikum eine bestimmte Anzahl eigener Unterrichtsstunden umfassen soll.
Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Gegebenenfalls können Sie sich jedoch für ein PROMOS-Stipendium des DAAD bewerben; nähere Informationen hierzu sind beim Akademischen Auslandsamt der jeweiligen Heimatuniversität in Deutschland zu erfragen.

3. Profil des Praktikanten/der Praktikantin

Idealerweise befindet sich der Praktikant/die Praktikantin bereits im fortgeschrittenen Studium DaF/Sprachlehrforschung/Germanistik o. Ä.
Italienischkenntnisse sind im Alltag sicher hilfreich, jedoch für das Praktikum am Institut nicht zwingend erforderlich.

4. Allgemeine Informationen

Auf Plattformen wie easystanza.it, subito.it, immobiliare.it findet man verschiedene Angebote vom WG-Zimmer bis zum Appartement. Ein kleines WG-Zimmer bekommt man ab 250 Euro, größere WG-Zimmer (die in Italien meist als Doppelzimmer an zwei Personen vermietet werden) können zur Einzelnutzung ab circa 400 Euro gemietet werden. Wegen der Lage der Universitätsgebäude, vieler Restaurants, Kneipen und Kulturstätten bietet es sich an, eine Wohnung im Stadtzentrum zu suchen, wobei es ratsam ist, sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Wohnung und der Gegend zu machen. Ein Auto sollte man mangels Parkplätzen und Diebstahlgefahr besser nicht mitbringen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lassen sich aber problemlos Ausflüge in die schöne Umgebung unternehmen. Im Stadtzentrum hingegen ist man zu Fuß meist am schnellsten unterwegs.

Stand: 03.2015


Anita Gröger (DAAD-Lektorin)

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Facoltà di Lingue e Letterature Straniere
Università degli Studi di Genova
Piazza Santa Sabina, 2
16124 Genova

 

Praktikumszeiträume:

Sommersemester: Mitte Februar bis Mitte/Ende Mai
Wintersemester: Anfang Oktober bis Mitte/Ende Januar

Tätigkeiten innerhalb des Praktikums:

- Bereicherung des Sprachkursangebots durch intensives Training in Kleingruppen
- Hospitation in den Lektoratsstunden und Durchführung von Unterrichtsversuchen
- Mitarbeit bei der Erstellung von Lehr- und Übungsmaterialien
- Mithilfe bei der Katalogisierung des DAAD-Handapparats
- Planung und Durchführung kultureller Aktivitäten (Vorträge, Theaterbesuchen, Diskussionsrunden o. ä)

Die Betreuung erfolgt durch die DAAD-Lektorin

Stand: 03.2014


Anna Maria Baldermann (DAAD-Lektorin)

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Anna Maria Baldermann
MAIL:
anna.baldermann@unimi.it
DAAD-Lektorin
Universität degli Studi di Milano
Mailand/Italien

Praktikumssituation:

Die Abteilung “Deutsch als Fremdsprache” an der Università degli Studi di Milano befindet sich am Standort Sesto San Giovanni (Adresse: Piazza Indro Montanelli 1 - 20099 Sesto San Giovanni) und ist in die Fachbereiche “Interkulturelle Studien”, sowie “Sprach- und Kulturvermittlung” integriert.
Hier unterrichten circa 10 Lehrkräfte, die sich aus einheimischen Universitätsangestellten, freien Mitarbeitern, einer DAAD Lektorin und zwei DAAD Sprachassistenten zusammensetzen. Im Bachelorstudiengang beträgt die Deutschlernerzahl auf die drei Jahre verteilt circa 150 Studenten – im Masterstudiengang um die 80 Studenten. Die Niveaustufe beginnt mit A1 im ersten Jahr und erreicht im letzten Bachelorjahr B2. Je nach Kurs wird mit verschiedenen Lehrwerken gearbeitet, vor allem aber mit Begegnungen und Erkundungen (Schubert-Verlag).
Das Wintersemester beginnt offiziell Mitte Oktober und geht bis Mitte Januar. Das Sommersemester beginnt Mitte Februar und endet Anfang Mai. In der Zwischenzeit werden verschiedene Prüfungstermine angeboten. Auch um dem Praktikanten/der Praktikantin den Einstieg mit den Studenten zu vereinfachen, ist der Praktikumsbeginn zu Semesterstart empfehlenswert. Grundsätzlich kann der Zeitraum und die Länge des Praktikums individuell besprochen werden.

Praktikumsdurchführung:

Praktikanten können bei uns zum einen in unterschiedlichen Unterrichtseinheiten hospitieren, zum anderen auch selbständig einen Kurs leiten.
Bewährt hat sich bisher das Anbieten eines Konversationskurses, der auch für die Masterstudenten von großem Interesse ist, da allgemein das Sprechen im Studium zu kurz kommt. Wir sind aber auch offen für Ideen und freuen uns über jede Extraeinheit an Spracherfahrung, die wir unseren Studenten anbieten können.
Außerdem kann man einen Einblick in die Arbeit des DAAD gewinnen und je nach zeitlicher Lage des Aufenthalts auch bei DAAD Veranstaltungen mitwirken.
Arbeitsumfang und individuelle Projekte können jeweils im Voraus besprochen werden.

Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum:

Für ein Praktikum an der Università degli Studi di Milano ist es wichtig keine Angst vor großen Gruppen zu haben, da unsere Kurse sehr beliebt und viel besucht sind.
Um in den ersten Bachelorjahren eingesetzt werden zu können, wären italienisch Kenntnisse von Vorteil.
Für das Unterrichten im Masterstudiengang sind Erfahrungen im Halten von Konversationskursen bzw. Phonetikeinheiten erwünscht.
Erfahrungen im Umgang mit dem Sprachlabor sind sehr willkommen.

Allgemeine Informationen:

Mailand ist bekannt für hohe Lebenshaltungskosten. Vor allem aufgrund der vergleichsweise hohen Mietpreise ist es wichtig eine ausreichend finanzielle Unterstützung für den Praktikumszeitraum zu haben. Die Preise für ein Einzelzimmer (stanza singola) in einer Wohngemeinschaft liegen zwischen 450-650€, etwas günstiger wird es, wenn man sich ein Zimmer mit einer anderen Person teilt (stanza doppia).
Folgende Seiten eignen sich für die Zimmersuche in Mailand:
http://www.bakeca.it
http://www.studenti.it/
http://www.postoletto.com/
http://www.kijiji.it/case/stanze-e-posti-letto/annunci-milano/
Die öffentlichen Verkehrsmittel (www.atm.it) funktionieren sehr gut und mit U-Bahn, Bus, Tram kommt man tagsüber ohne Probleme überall hin. Schwieriger wird es nach 24 Uhr unter der Woche, da in der Nacht kaum öffentliche Verkehrsmittel unterwegs sind. Ein Monatsabo kostet 35€, eine Einzelfahrt 1,50€.

Stand: 04.2014


Nico Rudnick (DAAD-Lektor)

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dott. Nico Rudnick – DAAD-Lektor
Università degli Studi di Bari Aldo Moro
Dipartimento di Lettere Lingue Arti
Italianistica e Culture Comparate
Tel: +39 366 355 12 12
Tel: +49 172 38 22 844
Via Garruba, 6/B
70121 Bari
Italien

 

1. Organisation der Lehrveranstaltungen

Das Studium der Germanistik besteht aus drei germanistischen Teildisziplinen (Lingua Tedesca, Letteratura Tedesca, Filologia Germanica), die in die jeweiligen Bachelor- und Masterstudiengänge (Corsi di Laurea ) integriert sind. Im Triennio (Bachelor) können die Studierenden zwischen dem Studiengang Culture delle lingue moderne e del turismo und Comunicazione linguistica e interculturale wählen. In der Magistrale (Master) wird der Studiengang Lingue e letterature moderne, Lingue moderne per la cooperazione internazionale und Traduzione specialistica angeboten.
        Die germanistische Teilsdisziplin Lingua Tedesca  (germanistische Linguistik, Übersetzungswissenschaft, Sprachdidaktik), in der das Praktikum absolviert werden kann,  umfasst theoretisch orientierte Lehrveranstaltungen (Vorlesungen und Seminare) und begleitende Sprachkurse auf allen Niveaustufen (sprachpraktische Übungen und Seminare im Lektorat). Der sprachpraktische Teil der Lehrveranstaltungen wird derzeit von drei  muttersprachlichen Lektorinnen (zwei Ortskräfte sowie eine DAAD-Lektorin) übernommen. Im ersten Studienjahr gibt es Kurse für Anfänger ohne Vorkenntnisse, Anfänger mit Vorkenntnissen und einen Kurs für Studierende mit Deutsch als dritter Fremdsprache. Als Unterrichtsmaterialien werden neben einschlägigen Lehrwerken auch laufend aktualisierte und dem Unterrichtsbedarf angepasste  selbsterstellte Lehrmaterialien eingesetzt.  Das Kompetenzniveau (nach dem Triennio: C1) wird am Ende eines Studienjahres zunächst in einer schriftlichen und im Anschluss in einer mündlichen Prüfung überprüft.
Derzeit sind circa 800 Studierende immatrikuliert, die Deutsch als erste, zweite oder dritte Fremdsprache studieren.

2. Praktikumsdurchführung

Es besteht die Möglichkeit zur Hospitation in Sprachkursen und Übersetzungsübungen. Neben der Hospitation kann der/die Praktikant/in auf Wunsch als Deutsch-Tutor für unsere Studierenden tätig sein. Unter Anleitung einer erfahrenen Lehrkraft  besteht die Möglichkeit zur Planung und Durchführung einer oder mehrerer eigener Unterrichtseinheiten sowie die Durchführung einer ‚Lehrprobe’. Der Unterrichtsversuch wird im Anschluss diskutiert und bei Bedarf kann gerne ein Gutachten erstellt werden.
Das Wintersemester dauert von Anfang Oktober bis Ende Januar, das Sommersemester von Anfang März bis Anfang Juni. Geeignete Praktikumszeiten sollten vor Antritt des Praktikums mit dem Lehrstuhl abgesprochen werden. Es sollte allerdings mindestens vier Wochen umfassen. Das Paktikum wird nicht vergütet. Es besteht jedoch die Möglichkeit sich für ein Stipendium im Rahmen des Leonardo-Mobility-Programs zu bewerben. Auskünfte dazu erteilen die Akademischen Auslandsämter an der Heimatuniversität in Deutschland. Ab 2011 bietet der DAAD außerdem in Kooperation mit den Akademischen Auslandsämtern für DaF-Auslandspraktika das Mobilitätsstipendium „Promos“ an. Bitte erkundigen Sie sich an Ihrer Heimatuniversität.

3. Profil des Bewerbenden

Wir freuen uns grundsätzlich sehr über Praktikantinnen und Praktikanten in unserer Abteilung! Ein B.A.-Abschluss in DaF/Germanistik ist nur Voraussetzung für eine eventuelle Bewerbung im Rahmen des Leonardo-Programms (s.o.). Die ideale Kandidatin/der ideale Kandidat sollte sich zumindest jedoch bereits in einem Germanistikstudium befinden. Italienischkenntnisse sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich.

e-mail:
Nico.Rudnick@uniba.it
Tel: +39 366 355 12 12

4. Allgemeine Informationen

Insgesamt sind Wohngemeinschaften in Süditalien etwas weniger verbreitet als in Deutschland, es ist dennoch möglich ein WG-Zimmer zu finden. Man sollte für ein möbliertes Zimmer ca. 200-350 Euro Monatsmiete veranschlagen, je nach Lage und Komfort. Es empfiehlt sich vor Ort zu suchen und sich das Zimmer vor einer Vertragsunterzeichnung in jedem Fall anzusehen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Die Lebenshaltungskosten sind insgesamt mit denen in Deutschland vergleichbar. Bari verfügt über eine gute Verkehrsanbindung, so dass sich auch ohne Auto problemlos Ausflüge in die Umgebung unternehmen lassen. In der Stadt gibt es eine vielfältige und lebendige Kultur- und Kneipenszene. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Sicherheit in Bari, insbesonders in der Altstadt signifikant verbessert.

Stand: 02.2015


                     Lettland


Dr. Antje Johanning-Radžienė (DAAD-Lektorin)

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Daugavpils Universitāte
Svešvalodu katedra
Vienības iela 13
Daugavpils, LV-5401

 

Lehrstuhl für Fremdsprachen – Abteilung Germanistik

1. Beschreibung der Universität und der Germanistik

Die Universität Daugavpils wurde 1952 als Pädagogisches Institut Daugavpils gegründet. Seit 2001 trägt sie ihren heutigen Namen und hat ihre Fachgebiete ausgeweitet, so gibt es neben der Fakultät für Pädagogik und Management Fakultäten für Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften wie auch eine Fakultät für Kunst und Musik.

An der Geisteswissenschaftlichen Fakultät haben Studierende die Möglichkeit, die deutsche Sprache und Literatur zu erlernen. Nach einem Jahr Deutschunterricht finden auch Seminare zur Sprach- und Literaturwissenschaft auf Deutsch statt, womit die Fähigkeiten der Studierenden nochmals gestärkt werden können. Das Studium ist für Studierende etwa aufgrund der Gemeinsamkeiten des Lettischen mit dem Deutschen interessant, aber auch in Hinblick auf die deutsch-lettischen Wirtschaftsbeziehungen oder Deutsch im Tourismus.

2. Praktikum

Ein Praktikant nimmt an diversen Seminaren der Germanistik teilt – dazu zählen sowohl der Sprachunterricht als auch Seminare zur Literatur- und Sprachwissenschaft. Er/Sie bringt sich in den Unterricht ein und hat die Möglichkeit, in Absprache mit den Dozierenden eigene Lehreinheiten zu konzipieren und durchzuführen oder auch eigene Zusatzkurse (begleitender Sprachunterricht, Konversation, Literatur /Quellenvertiefung) zu geben.
Außerdem hilft er/sie im Regionalen Fortbildungszentrum für Deutsche Sprache und Kultur (RFZ), das einerseits Lehrerfortbildungen durchführt und etwa in Schulen für ein Studium der deutschen Sprache wirbt, andererseits die Bibliothek der Germanistik betreut. In beiden Bereichen kann ein Praktikant eingebunden werden. Auch andere kulturelle Veranstaltungen stehen immer wieder an, z. B. der Deutsche Kulturfrühling, die organisiert und durchgeführt werden müssen – oftmals auch in Zusammenarbeit mit Europäischen Freiwilligen.

3. Profil des/der Bewerberin um ein Praktikum

• Philologisches Studium (obligatorisch)
• Von Vorteil: russische/lettische Sprachkenntnisse (fakultativ)
• Kenntnis und Verfügbarkeit neuer Materialien (fakultativ)
• Interesse an Land und Leuten sowie am Leben in einer multikulturellen Gesellschaft nahe der russischen, belarussischen und litauischen Grenze

4. Allgemeine Informationen

Daugavpils liegt nahe der russischen, weißrussischen und litauischen Grenze. Der Großteil der Bewohner sind Russen, weshalb die vorherrschende Sprache auch Russisch ist – jedoch ist Lettisch als Staatssprache die Sprache, die bei öffentlichen Veranstaltungen genutzt wird. Hierbei handelt es sich um einen Brennpunkt der lettischen Gesellschaft, den man in Daugavpils verstehen lernen kann.
Auch bietet die Grenzlage die Möglichkeit, Reisen zu unternehmen und verschiedenste Menschen unterschiedlicher Kulturen kennenzulernen.
Letztendlich gilt Daugavpils als zweitgrößte Stadt Lettlands und hat eine wichtige Geschichte zu bieten.

Zu beachten sind noch:

• Die Lebenshaltungskosten liegen bei etwa 200€/Monat
• Wohnmöglichkeit: Studentenwohnheim (ca. 90 €) oder eventuell Vermittlung eines anderweitigen Zimmers/Appartements (nicht immer möglich)

Stand: 03.2015


                     Litauen


Anna Nowodworska (DAAD-Lektorin)

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Lietuvos Edukologijos Universitetas, Vilnius,
Litauen

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

An der Lietuvos Edukologijos Universitetas, der Bildungswissenschaftlichen Universität Litauens (kurz LEU), in Vilnius besteht die Möglichkeit, ein Praktikum in der Germanistik am Lehrstuhl für Deutsche Philologie und Didaktik (B.A.) zu absolvieren.

Die Universität bildet zukünftige Lehrer und Lehrerinnen aus. Im Bereich der Germanistik erfolgt die Ausbildung in den Bereichen Linguistik, Literatur, Landeskunde, Gegenwartsdeutsch und Phonetik.

Neben der universitätseigenen Bibliothek stehen den Studierenden mehr als 3000 deutschsprachige Bücher sowie andere Medien im DAAD-Lektoren-Handapparat zur Verfügung.

1.1 Germanistik

Fünf Lehrkräfte und eine DAAD-Lektorin arbeiten am Institut mit zurzeit insgesamt ca. 50 Lernenden. Seit 2010 dürfen auch Studierende ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache das Germanistikstudium aufnehmen. Studierende anderer Philologien haben die Möglichkeit Deutsch als Zweitfach zu belegen. Die Auswahl der Lehrwerke liegt in Entscheidung der Lehrkraft.

1.2 Semesterzeiten

Die Einteilung des Studienjahres erfolgt in ein Herbst- und ein Frühlingssemester. Das Herbstsemester dauert vom 1. September bis zum 31. Januar. Das Frühlingssemester beginnt am 1. Februar und endet am 30. Juni.

Die vorlesungsfreie Zeit erstreckt sich über den Zeitraum ca. 22. Dez. bis 31. Januar und Mitte/Ende Juni.

Die Prüfungen finden im Januar und Juni statt.

2. Praktikumsdurchführung

Ein Praktikum ist während der Vorlesungszeit (1. September – 22. Dezember sowie 1. Februar bis ca. 15 Juni möglich.

Die Betreuung erfolgt durch die Lehrstuhlleiterin, Skaidra Girdeniene, die DAAD-Lektorin sowie die litauischen Kolleginnen vor Ort.

Hospitationen, das Sammeln eigener Unterrichtserfahrung, Reflexion der Unterrichtspraxis sowie Raum für eigene Projekte sind Möglichkeiten des/der Praktikanten/Praktikantin.

Weiterhin besteht das Angebot, sich in verschiedenen anderen Bereichen einzubringen, sofern diese in den Praktikumszeitraum fallen Wie zum Beispiel:
• die Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift Miteinander des Litauischen Lehrenden-Verbandes
• die Mitarbeit bei kulturellen Veranstaltungen bzw. in laufenden Projekten
• Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen
• Teilnahme an den Veranstaltungen des Akademischen Auslandsamts für ausländische Studierende

3. Profil der Bewerberin/des Bewerbers um ein Praktikum

Ein Praktikum an der LEU Vilnius ist für DaF-Studierende geeignet, die Interesse an der Arbeit mit kleinen Studierendengruppen haben.

Motivation, Kommunikationsfreude, Humor und das Interesse an Land und Leuten sind erwünscht.

Stand: 03.2015


Dr. Schirin Nowrousian (DAAD-Lektorin)

 Druckversion

 

Vilniaus universitetas
Vokiečių filologijos katedra
Vilnius

Lehrstuhl für Deutsche Philologie
Philologische Fakultät
Universität Vilnius
Universiteto g. 5
LT-01513 Vilnius
Tel. +370 5 2687230
Fax: +370 5 2687208
E-Mail: nowrousian@daad.lt

Homepage des Lehrstuhls für Deutsche Philologie:
http://www.flf.vu.lt/vfk/index-de.htm

 

1. Der Lehrstuhl

Die Universität Vilnius wurde 1579 als eine der ältesten Universitäten Osteuropas gegründet. Im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte, in der sich die Nationalgeschichte Litauens spiegelt, lehrten dort viele bedeutende Persönlichkeiten aus ganz Europa. Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie wurde 1968 zur Zeit der sowjetischen Besatzung Litauens (1944 – 1989) gegründet.
Seit 1991 gilt das dreistufige Studiensystem Bachelor (4 Jahre), Master (2 Jahre), Promotion (4 Jahre). Derzeit sind eine ordentliche Professorin, vier "Associate Professors", fünf Ortslektoren, eine Doktorandin und eine Assistentin sowie ein DAAD-Lektor am Lehrstuhl für Deutsche Philologie tätig.
Ansprechpartner der Praktikanten ist zum einen der DAAD-Lektor; darüber hinaus ist aber das ganze Kollegium gerne hilfsbereit.

Schwerpunkte der Lehre (Linguistik, Literaturwissenschaft, Deutsche Identität):
Germanistische Sprachwissenschaft, Morphologie und Syntax der deutschen Sprache, Deutsche Sprachgeschichte, stilistische Textanalyse, Lexikologie, Phraseologieforschung, Deutsch-Litauische kontrastive Grammatik, Lexikographie, Fremdsprachendidaktik, Deutsch als Fremdsprache. Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie hat sich auf die gewachsene Bedeutung praktischer Ausrichtung des Spracherwerbs (Fachsprachen Wirtschaft, Jura, Politik ) eingestellt. Deutschsprachige Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Der DAAD-Lektor hält neben Kursen zur Phonetik und zum Wissenschaftlichen Arbeiten Veranstaltungen zum Bereich Gegenwartsdeutsch. In ihnen wird, auch unter Einbezug kulturwissenschaftlicher/ interdisziplinärer Aspekte, den Studierenden ein Zugang zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Diskursen und Strömungen in Deutschland vermittelt. Eine die Studierenden unterstützende Durchführung der Veranstaltungen wird insbesondere auch unter hochschuldidaktischem/ -methodischem Aspekt angestrebt.

Studiengänge: Die Studierenden belegen im Rahmen des Veranstaltungsangebots des Lehrstuhlsfolgende Studiengänge:

  1. "Deutsche Philologie“ (Hauptfach oder Nebenfach) mit den oben aufgeführten Inhalten
  2. "Deutsch Sprache und Kultur" für Anfänger und Fortgeschrittene, nur als Nebenfach MA: "Fachsprache Jura“ (in Zusammenarbeit mit der juristischen Fakultät der Universität Vilnius
Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Litauisch.
Der Lehrstuhl für Deutsche Philologie nimmt ab Herbstsemester 2013 sowohl Studierende ohne jegliche deutsche Sprachvorkenntnisse als auch Studierende mit Deutschkenntnissen auf. Beim Abschluss des BA-Studiums nach 4 Jahren erreichen die Studierenden ein Sprachniveau B2/C1.

2. Bewerberprofil

Germanistik-/DaF-Studium mit sehr guter oder muttersprachlicher Beherrschung des Deutschen.
Englische oder russische bzw. polnische Sprachkenntnisse sind mitunter für die Arbeit mit den Studierenden hilfreich aber nicht Voraussetzung. Eine dieser Sprachen sollte für die Verständigung im Alltag während eines Aufenthaltes in Litauen genügend zur Verfügung stehen.
Ein Praktikum am Lehrstuhl kann wie beschrieben mit den Schwerpunkten Sprachwissenschaft/ Spracherwerb oder Literaturwissenschaft/ Deutsche Identität angeboten werden, wobei stets in allen Bereichen Hospitationen und Unterrichtsversuche möglich sind.
Bei sprachwissenschaftlichem Schwerpunkt sollten solide Kenntnisse der deutschen Grammatik im Sinne eines wissenschaftlichen Zuganges (Germanistik/ DaF) vorhanden sein. Im Bereich des Schwerpunktes Literaturwissenschaft/ Deutsche Identität sollte der Bewerber/ die Bewerberin interessiert sein an Materialsammlung und Reflexion im Schnittpunkt verschiedener, die deutsche Gesellschaft und Literatur konstellierender Aspekte und Medien. Vorschläge für aktuelle Themen sowie aktuelle aus Deutschland mitgebrachte Materialien (Texte, Lehrwerke, Filme etc.) sind in allen Bereichen der Lehre sehr willkommen.
Erwünscht ist die Offenheit für die Bildungstradition eines anderen Landes und die Bereitschaft zu inhaltlicher und methodischer Reflexion.

3. Aufgabenbereiche der Praktikanten

Grundsätzlich werden oft viele Möglichkeiten der Mitarbeit und Mithilfe des Praktikanten/der Praktikantin in der Lehre und in der täglichen Arbeit des Lehrstuhls erst deutlich im Verlauf der Zusammenarbeit und je nach dessen/deren Ideen, Vorstellungen und Profil. Die Aufgaben sind nicht in erster Linie vorformuliert, sondern wichtigstes Ziel deren Gestaltung ist es, dass der Praktikant/die Praktikantin sein/ihr Praktikum als interessant, lehrreich und lohnend erlebt und der Lehrstuhl seinerseits bei Bedarf etwas Unterstützung findet.

Erfahrungsgemäß bilden die folgenden Tätigkeiten die wichtigsten Elemente eines Praktikums:
• Hospitieren und Assistieren bei Seminaren
• Mithilfe bei der Vorbereitung und Konzeption einzelner Lehrveranstaltungen
• Auf Wunsch Übernahme eigener Unterrichtsversuche, z.B. in der Form von einzelnen Sequenzen, die vor- und nachbesprochen werden
• Mithilfe bei der Erstellung von Lehrmaterial
• Evtl. Mithilfe bei der Pflege der Bestände der Lehrstuhlbibliothek und des Lektoren-Handapparates
• Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von kleineren Exkursionen zu Museen, kulturellen Veranstaltungen in Vilnius etc. sowie studentischer Tagungen (z.B. durch Korrekturlesen studentischer Abstracts)
• Darüber hinaus bietet der Lehrstuhl auch die Möglichkeit, ein kleines eigenes Projekt zu gestalten und zu leiten (z.B. Filmabend, Workshop).

4. Dauer des Praktikums, Finanzierung

Ab einer Praktikumsdauer von 60 Tagen sowie unter den Voraussetzung der Teilnahme an einem DaF-Studiengang in Deutschland mit abgeschlossenem Grundstudium gewährt der DAAD ein Praktikumsstipendium (siehe Informationen auf www.daf.uni-mainz.de/stipendien.htm und dort: http://www.daad.de/hochschulen/ausschreibungen/13502.de.html ).
Aber auch über das ERASMUS-Programm kann ein Praktikum gefördert werden: http://www.zv.uni-leipzig.de/studium/studium-international/praktikum-im-ausland/erasmus-praktikum.html

Haben Sie Interesse an einem Praktikum an unserem Lehrstuhl, dann wenden Sie sich gerne an:
Dr. Arash Farhidnia, DAAD-Lektor, E-Mail: a.farhidnia@gmail.com

Möchten Sie sich weiter über den Lehrstuhl informieren, schauen Sie nach bei: http://www.flf.vu.lt/germanistik (Informationen auf Deutsch)
http://www.flf.vu.lt/index.php?id=148 (Informationen auf Litauisch)

Um sich schon vor dem Aufenthalt und vielleicht als Hilfe zur Entscheidungsfindung etwas einzulesen in die Geschichte und Kultur Litauens empfehlen wir:
Marianne Butenschön „Litauen“ (Beck´sche Reihe), München 2002, sowie
Tomas Venclova „Vilnius. Eine Stadt in Europa“ (edition Suhrkamp), Frankfurt 2006

Stand: 03.2014

Sidona Zvaliauskiene (DAAD-Lektorin)

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Vytautas Magnus Universität Kaunas
Litauen

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

An der Vytautas Magnus Universität Kaunas besteht die Möglichkeit, in zwei Bereichen Praktika zu absolvieren, sowohl in der Germanistik am Lehrstuhl für Germanistik und Romanistik (B.A. in Deutscher Philologie; B.A. in Deutscher und Englischer Philologie; M.A. in Wirtschaftsdeutsch und Geschäftskommunikation) sowie in der allgemeinen Sprachausbildung Deutsch als Fremdsprache (Sprachenzentrum der Universität). Im Bereich der Germanistik liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung der kommunikativ-interkulturellen Kompetenz. Die Ausbildung erfolgt in den Bereichen Linguistik und Literatur, Landeskunde bzw. vergleichende Kulturwissenschaft und Übersetzen. In der allgemeinen Sprachausbildung (Englisch verbindlich sowie eine zweite Fremdsprache sind während des Studiums verpflichtend) erfolgt die Ausbildung in vier Niveaus (A1-B2). Das Sprachenzentrum bietet auch den Kurs „Deutsch für den Beruf“ an.

1.1 DaF

Zwei Lehrkräfte, kein(e) Muttersprachler(in), insges. ca. 100 Lernende aller vier Niveaus. Prüfungen erfolgen schriftlich und vor allem als Klausur. Die Auswahl der Lehrwerke liegt in Entscheidung der Lehrkraft.

1.2 Germanistik

In der Germanistik – B.A.-Studiengänge „Deutsche Sprache und Kultur“ sowie „Deutsche und Englische Philologie“ - unterrichten zurzeit vier Lehrende. Derzeit sind hier etwa 70 Studierende für B.A. und M.A. eingeschrieben.

1.3 1.2 Semesterzeiten/Prüfungen/Praktikumszeiten

Einteilung des Studienjahrs: Wintersemester: 1. Sept. bis 31. Jan. /Sommersemester: 1. Feb. bis 31. Aug.
Vorlesungsfreie Zeit: ca. 22. Dez. bis 31. Jan. u. ca. 15. Juni bis 24. August
Prüfungen: Klausuren, Prüfungen, Jahresarbeiten, Bakkalaureus, Magister
Praktika sind in der Länge von acht bis zwölf Wochen möglich. Besonders empfehlenswert scheinen Praktika während der deutschen Semesterferien: 1. bis 30. Sept. (15. Okt.) und 15. Feb. (1. März) bis 31. März (15. April)

2. Praktikumsdurchführung

Betreuung

Die Betreuung erfolgt durch den DAAD-Lektor und die litauischen Kolleginnen, je nach gewähltem Unterrichtsschwerpunkt. Nach einer Einführung und nach Absprache können/sollen Praktikant(inn)en auch selbst unterrichten (selbstverständlich mit anschließender Auswertung).
Außerdem bestehen je nach Interesse Möglichkeiten für Grammatik- und Schreibworkshops, für Konversations- und Lektürekurse. Auf die Eigeninitiative der Praktikant(inn)en wird gerechnet und dies wird auch entsprechend unterstützt.

Sonstiges

• Hospitation bei der Vorbereitung und Durchführung des TestDaF (der Lehrstuhl ist seit Februar 2005 als Prüfungszentrum zugelassen)
• Infobesuch am Goethe-Institut Vilnius möglich
• Mitarbeit bei kulturellen Veranstaltungen bzw. in laufenden Projekten (sofern diese in den Praktikumszeitraum fallen)
• Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen (sofern diese in den Praktikumszeitraum fallen)
• kostenlose Teilnahme am Litauisch-Intensivkurs der VDU (Verständigung vor Ort aber auch problemlos auf Englisch)
• Besuch der Seminare und Vorlesungen des Master-Programms „Wirtschaftsdeutsch und Geschäftskommunikation“
• Teilnahme an den Veranstaltungen des Akademischen Auslandsamts für ausländische Studierende

3. Profil der Bewerberin/des Bewerbers um ein Praktikum

Ein Praktikum an der VDU Kaunas ist generell für alle DaF-Studierenden geeignet, selbst wenn noch keine Unterrichtserfahrung vorhanden ist, ebenso wie für Studierende mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Kommunikation (IKK).
Praktikumsschwerpunkte können aus o. g. Bereichen gewählt werden; u. U. ist dann das Mitbringen von Materialien erwünscht (etwa Aktuelles zur Landes-/Kulturkunde). Vor allem ist jedoch fachliche Ausrichtung Didaktik DaF erwünscht.
Ansonsten sind gute Motivation, Flexibilität, und Kommunikationsfreude, Interesse an Land und Leuten erwünscht.
Alles weitere nach vorheriger Absprache. Um frühzeitige Kontaktaufnahme wird gebeten!

Stand:05.2014


                     Republik Moldau


Jan-Peter Abraham (DAAD-Lektor)

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Pädagogische Universität Chisinau
Lehrstuhl für Deutsche Philologie
Lehrstuhlleiterin: Frau Ala Lipceanu
Raum 611

str. Ion Creanga 1
MD – 2069 Chisinau
Republik Moldau

 

1) Kurzbeschreibung des Lehrstuhls:

- keine Unterscheidung zwischen DaF und Germanistik; Vorlesungen und Seminare zu Sprachpraxis, Linguistik, Literaturgeschichte, Literaturanalyse, Methodik
- 1 deutschsprachige, 17 einheimische Lehrkräfte (meist sehr jung und weiblich)
- ca. 90 Studenten (v.a. Studentinnen) mit Deutsch als erster Sprache, 290 mit Deutsch als zweiter Sprache, Studium wird z.Z. von fünf auf vier Jahre verkürzt
- Niveau: Anfänger bis Mittelstufe (bei Beendigung der Universität, selten höher)
- zu Semesterende mündliche Vorprüfungen (bestanden – nicht bestanden) oder mündliche bzw. schriftliche Prüfungen (mit Note), ab dem zweiten Studienjahr Semesterarbeiten (Hausarbeiten), am Studienende mündliche Diplomprüfungen und Diplomarbeit
- Lehrwerke: „Deutsch, warum nicht?“, „Deutsch, wieso nicht?“, „Themen Neu“, „Sprachkurs Deutsch“, „Sprachbrücke“, russische und rumänische Deutschlehrwerke
- Vorlesungen von 1. Sept. bis Mitte Dezember (Wintersemester) sowie von Mitte/Ende Januar bis Ende Mai / Anfang Juni (Sommersemester) (d.h. in dieser Zeit Praktikum möglich)
- Länge des Praktikums variabel

2) Praktikumsdurchführung:

- Betreuung v.a. durch den DAAD-Lektor (und die Lehrstuhlleiterin), Hospitation generell aber bei den meisten KollegInnen möglich, ebenso eigenes Unterrichten
- Hospitation vom ersten bis letzten Studienjahr möglich
- Hospitation und eigenes Unterrichten auch in den Deutschkursen am Deutschen Lesesaal (dem Goethe-Institut Bukarest zugeordnet) möglich; dort Kurse von Anfänger bis Oberstufe
- Arbeitsmöglichkeiten: übernahme eines Konversationskurses (Teilnahme der Studenten auf freiwilliger Basis), Testausarbeitung, Materialentwicklung, Bibliotheksarbeit
- pro Monat eine Doppelstunde Dozentenfortbildung durch den DAAD-Lektor (zu Literaturanalyse oder Methodik/Didaktik DaF)
- Arbeitsverpflichtungen: variabel (in Absprache mit der Lehrstuhlleiterin)
- Möglichkeit, den DAAD-Lektoren an andere Universitäten in Moldova zu begleiten (wöchentliche Fahrten an die Universitäten in Balti, Tiraspol und Ribnita, dort Unterricht in Sprachpraxis sowie Dozentenfortbildungen)
- Möglichkeit, an der Päd. Uni russisch- oder rumänischsprachige Vorlesungen aller Fachgebiete zu besuchen
- keine Russisch- oder Rumänischkurse an der Universität, aber Privatunterricht billig (für 1,5h ca. 4 Euro)

3) Profil des/r Bewerbers/in um ein Praktikum:

- DaF-Student/in erwünscht, aber Germanistik, Lit.wiss., Linguistik, übersetzung etc. auch willkommen
- Grundkenntnisse Russisch und/oder Rumänisch sehr hilfreich, aber nicht zwingend nötig
- Unterrichtserfahrung erwünscht, aber keine Voraussetzung
- mitzubringendes Material: nach Absprach mit der Lehrstuhlleiterin
- angenehme Atmosphäre am Lehrstuhl
- in manchen Studiengruppen (verschultes System) überwiegend sehr motivierte, in anderen eher lustlose Studenten

4) Allgemeine Informationen:

- Studentenwohnheime überfüllt, entsprechend nicht annähernd europäischem Standard
- Lehrstuhlleiterin bei der Suche nach Gastfamilie (ca. 100 Euro pro Monat) oder kleinem Appartement (ab ca. 150 Euro pro Monat) behilflich
- Lebenshaltungkosten: 150 Euro (ohne Miete) im Monat reichen selbst für gelegentlich Disko-, Kino- oder Theaterbesuch, aber nicht für die vielen schönen (und nach deutschen Maßstäben nicht teuren) Restaurants
- für Frauen allein problemlos geeignet
- Einreisevisum ab 2007 nicht mehr erforderlich (Beantragung problemlos möglich, keine Einladung nötig), evtl. Aufenthaltsformalitäten können vor Ort geklärt werden
- empfohlene Impfungen: siehe Länderinfos
www.auswaertiges-amt.de
- zur Vorbereitung wärmstens empfohlen: Tony Hawks: Matchball in Moldawien (ein paar Jahre alter Bericht einer ungewöhnlichen Moldawienreise)

Stand: 11.2007