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Praktikumsplätze (2) - Asien 1


Hier finden Sie kurze Beschreibungen, die uns die jeweiligen Praktikumsinstitutionen geliefert haben.
Printversionen (als Anlage für Ihren Stipendienantrag) sind angelinkt.

 

                     Armenien


Angela Nerenz (DAAD-Lektorin)

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DAAD-Informationszentrum Eriwan
Sarmen Str. 82
0019 Eriwan, Armenien
Tel./Fax 00374 10 582515
homepage: www.daad.am

Postadresse:
c/o Deutsche Botschaft
Tscharenzstr. 29
375025 Eriwan, Armenien

 

1. Universitäten

Insgesamt existieren in Armenien über 50, überwiegend private Universitäten. Für ein Praktikum im Bereich DaF bzw. Germanistik sind folgende Hochschulen besonders interessant:
*Staatliche Universität Eriwan (www.ysu.am)
*Staatliche Linguistische Brjusov-Universität (www.brusov.am)
*Staatliche Pädagogische Abovjan-Universität
*Französische Universität (www.ufar.am)

Deutschunterricht, zumeist Studien begleitend und ggf. mit fachsprachlichen Anteilen, wird auch an anderen Universitäten erteilt (z.B. State Engineering University, Medizinische Universität, Staatliche Russisch-Armenische Universität, Staatliche Wirtschaftsuniversität u.a.), allerdings oft nur im Umfang von 2-4 SWS.
Das sprachliche Niveau und die Ausrichtung des Deutschunterrichts an den Hochschulen ist verschieden: An der Staatlichen und der Linguistischen Universität wird auf Mittel- bis Oberstufenniveau unterrichtet, Sprach- und Literaturwissenschaft sind fester Bestandteil des Ausbildungskanons. An der Linguistischen Universität lernen gegenwärtig ca. 300 Studierende Deutsch als erste Fremdsprache, als zweites Fach wird eine weitere Fremdsprache, Politologie, Psychologie oder Landeskunde angeboten. Etwa 100 Studierende lernen Deutsch als zweite Fremdsprache. Ebenso existiert ein Dolmetscherstudiengang. An der Französischen Universität wird vor allem auf Grund- und Mittelstufenniveau gearbeitet. Für den sprachpraktischen Unterricht werden - je nach Hochschule und Zielgruppe - unterschiedliche Lehrwerke verwendet (z.B. plus deutsch, Wege, Mittelstufe Deutsch, Em, tangram).
Das Studienjahr beginnt in der Regel am 1. September und endet Anfang Juli. Während der Prüfungszeit (Ende Dezember bis Ende Januar und Mitte Mai bis Anfang Juli) findet kein Unterricht statt. Die Zeit von Mitte Juli bis Ende August sind Ferien. Es ist sinnvoll, den Zeitraum für das Praktikum nach diesen Terminen auszurichten.
Für die Dauer des Praktikums gibt es keine Vorgaben, es sind Zeiträume von einem bis zu mehreren Monaten möglich. Interessanter ist in jedem Fall, ein wenig länger zu bleiben (ca. 2-4 Monate), um mit StudentInnen und KollegInnen vor Ort wirklich vertraut zu werden und beim Unterrichten eine gewisse Kontinuität zu sehen.

2. Praktikumsdurchführung

Mögliche Tätigkeiten:
*eigener Unterricht
*Hospitationen
*Betreuung von Referaten
*Mitwirkung an der Entwicklung von Lehrmaterial
*Teilnahme an Lehrerfortbildungen
*Projektarbeit (z.B. Organisation von Studentenkonferenzen, Filmabenden, Theatergruppen...)

Insgesamt kann das Praktikum sehr variabel gestaltet werden, je nach Interessenlage des Praktikanten. Es wären z.B. auch Besuche in Schulen mit erweitertem Deutschunterricht denkbar, sowie in verschiedenen anderen Institutionen, die sich vor Ort mit deutscher Sprache und Kultur beschäftigen (Studentenclubs, Deutsches Lehr- und Kulturzentrum etc.).
Betreuung kann durch die DAAD-Lektorin und die Dozenten der Universitäten, evtl. auch durch die Fachschaftsberaterin der ZfA erfolgen.

3. Profil des Bewerbers

Ein Praktikum könnte verschiedene Schwerpunkte haben: DaF, Linguistik, Literaturwissenschaft, Landeskunde, Deutsch als Fachsprache (z.B. Wirtschaftsdeutsch).
Armenischkenntnisse sind für die Unterrichtstätigkeit nicht notwendig, da das sprachliche Niveau an den Hochschulen relativ hoch ist bzw. der Praktikant/die Praktikantin in Gruppen mit ausreichenden Deutschkenntnissen eingesetzt werden kann.
Der Lesesaal des Goethe-Instituts, die Institutsbibliotheken und das DAAD-Informationszentrum bieten eine solide Grundausstattung an Lehrmaterial. Lediglich für Veranstaltungen zu speziellen Themen müsste eventuell Material mitgebracht werden.

4. Allgemeine Informationen

Land und Leute:
Armenien steht seit jeher zwischen Orient und Okzident. Auf einer Studentenkonferenz drückte ein armenischer Student dies so aus: "Unsere Länder [Armenien, Aserbaidschan, Georgien] befinden sich nicht nur auf der Kreuzung internationaler Verkehrswege, sondern auch im Mittelpunkt verschiedener Zivilisationen." Die ehemalige Sowjetrepublik befindet sich im Umbruch; der Zusammenbruch der Sowjetunion und der Krieg mit Aserbaidschan um Berg-Karabach hat zu großen Problemen geführt, die noch längst nicht gelöst sind. Gerade diese Umbruchsituation macht es aber sehr spannend, sich mit Land und Leuten auseinander zu setzen. Man erlebt häufig Kurioses oder findet sich in Situationen wieder, die einem Mitteleuropäer vollkommen neu sind.
Mit Armeniern kommt man schnell in Kontakt, ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit machen einem Ausländer das Einleben leicht. Zudem ist Eriwan eine Stadt mit vergleichsweise geringer Kriminalität - man lebt hier mit Sicherheit ruhiger als in einer deutschen Großstadt. Auch ein Aufenthalt für alleinreisende Frauen stellt absolut kein Problem dar.

Wetter:
In Armenien herrscht kontinentales Klima: Von Anfang September bis Ende November und von April bis Mitte Juli ist es zumeist angenehm warm und sonnig, während die Winter wegen der unzureichenden Heizmöglichkeiten eher ungemütlich und die Sommer sehr heiß sind.

Freizeit:
Eriwan hat ein reges Kulturleben in allen Sparten und bietet im Sommer mit seinen vielen Straßencafés südländisches Flair. Außerhalb der Hauptstadt kann man Touren ins Hochgebirge unternehmen, uralte Kirchen besichtigen, am Sewansee entspannen...

Kosten:
Wohnungen in der Innenstadt (aufgrund des für den Nichteingeweihten etwas schwer zu durchschauenden öffentlichen Nahverkehrs zu empfehlen) sind ab ca. 200 Euro pro Monat zu haben; dann aber mit akzeptablem Standard und voll möbliert. Auf welche Summe sich die Lebenshaltungskosten insgesamt belaufen, lässt sich schwer pauschal bestimmen: die Grundnahrungsmittel (Brot, Obst, Gemüse) sind deutlich günstiger als in Deutschland, während importierte Produkte deutlich teurer sind. Ein Hin- und Rückflug Deutschland – Jerewan ist ab 400 Euro zu haben (zu empfehlen sind Czech Airlines und Austrian Airlines, ab April 2008 auch BalticAir). Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten vergleichbar mit Deutschland.

Sprachkenntnisse:
Kaum ein Ausländer spricht Armenisch, die meisten Armenier aber (noch) Russisch. Viele der jüngeren Armenier sprechen auch Englisch. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich zu Ausländern und helfen bei Sprachproblemen weiter. Grundkenntnisse in Russisch oder Armenisch erleichtern das Alltagsleben und den Kontakt mit Menschen außerhalb des germanistischen Umfelds. Sprachunterricht kann problemlos organisiert werden und ist mit umgerechnet ca. 6-7 Euro pro Unterrichtsstunde auch finanzierbar.

Stand: 03.2015


                     Bangladesch


Marie Kretzschmar (DAAD-Lektorin)

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Deutschabteilung am Institut of Modern Languages
Dhaka University
Bangladesch
Telefon: +88 0 1951134004

 

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Deutschunterricht hat am Institut of Modern Languages (IML) an der angesehenen Dhaka University eine lange Tradition. In den letzten Jahren zieht es nun mehr und mehr bangladeschische Studierende nach Deutschland. Es hat sich herumgesprochen, dass man dort an guten Unis verhältnismäßig günstig studieren kann. Um den Sprung zu schaffen, müssen sie zumindest ein Minimum an deutscher Sprachkompetenz vorweisenn – entsprechend begehrt ist der Deutschunterricht an der kleinen Deutschabteilung am IML geworden. Wir können bei Weitem nicht alle BewerberInnen in unsere Deutschkurse aufnehmen. Momentan werden jedes Semester etwa 200 Studierende neu zugelassen.

Wir lehren Deutsch zu viert, drei Bangladeschi in Teilzeit, die außerdem am Goethe-Institut Dhaka tätig sind, und ich. Unterrichtet wird in erster Linie auf A1-Niveau in zwei Varianten, einmal als Long-Course über etwa acht Monate und als Short-Intensive-Course über etwa acht Wochen an den Wochenenden; es gibt außerdem zwei A2-Kurse mit jeweils einigen wenigen TeilnehmerInnen. Das Kursbuch ist Studio d. Am Ende des Semester gibt es ein Examen, in dem alle vier Fertigkeiten abgefragt werden und für das es, wenn bestanden, ein Uni-internes Zertifikat gibt; viele Studierende absolvieren nach dem bestandenen Kurs am IML noch die „richtige“ A1-Prüfung am hiesigen Goethe-Institut. Deutsch als Fremdsprache ist an der Dhaka University nicht curricular verankert, d.h., die Studierenden erhalten für den bestandenen A1-Kurs lediglich das Zertifikat, jedoch keinerlei Creditpoints. Die Studierenden kommen von unterschiedlichen Universitäten und aus ganz verschiedenen Studiengängen am IML zusammen. Sie alle vereint der Wunsch, in Deutschland einen höheren Bildungsabschluss zu absolvieren.

Es handelt sich also um eins reines DAF-Praktikum, in dem es vor allem um das praxisbezogene Unterrichten von bangladeschischen Studierenden auf A1-Niveau geht. Darüber hinaus sind Mithilfe und Ideen im Hinblick auf die Organisation von kulturellen Veranstaltungen etc. natürlich willkommen.

Zeitlicher Rahmen: Ein Studienjahr ist hier nicht in zwei Semester aufgeteilt, sondern geht über ein ganzes Jahr; Start des Semesters ist jeweils September, Ende mit den Prüfungen im Juni. Einen Einstieg halte ich aber nicht nur zu Beginn des Semesters für sinnvoll, da der Bedarf nach zusätzlichen Angeboten, z.B. im Bereich Konversations- und Grammatikkurse, aber auch nach kulturellen events wie einem Foto-Wettbewerb oder Theaterstück etc. das ganze Semester hindurch hoch ist und z.B. auch in Kooperation mit dem Goethe-Institut geplant und durchgeführt werden kann. Der/die Praktikant/in sollte aber mindestens drei Monate bleiben.

Sowohl in der Germanistik als auch im DaF-Unterricht koennen Sie eigene Unterrichtsversuche durchführen. Je nach Interesse können Sie eigene kleine Workshops (Film, Landeskunde, Konversation, Theater etc.) anbieten. Gerne dürfen Sie bei Korrekturen oder Klausurentwürfen helfen, beim Aufbau der Bibliothek, bei der Zusammenstellung von Materialordnern etc.

2. Praktikumsdurchführung

Für die Betreuung des Praktikanten/der Praktikantin bin in erster Linie ich verantwortlich; allerdings hat er/sie durchaus die Möglichkeit, auch im Unterricht bei den KollegInnen an der Uni als auch am populären Goethe-Institut zu hospitieren. Sollte am Goethe-Institut gerade eine Fortbildungsveranstaltung stattfinden, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, an dieser teilzunehmen. Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass die Unterrichtsituation an der Deutschabteilung des IML sicherlich nicht mit europäischen Standards zu messen ist; die Ausstattung des Klassenraums ist dürftig; die Studierenden jedoch sind aufgeschlossen, interessiert, freundlich. Die Lern-Motivation der Studierenden unter gegebenen Bedingungen zu wecken und zu fördern ist sicherlich Teil der Herausforderung; hier sind Anpassungsfähigkeit, Kreativität und ein bisschen Durchhaltevermögen gefragt. Das Gute ist, dass hier viele eigene Ideen und Initiativen umsetzbar sind und es Freiraum zum Entwickeln von eigenen Unterrichtsideen, AGs und Projekten gibt.

Betreuung: Hospitieren können Sie im Unterricht der Kollegen und in meinem eigenen Unterricht. Gerne vermitteln wir je nach Ihren Interessen auch weitere Hospitations/Unterrichtsmöglichkeiten in deutschen Institutionen wie der GIZ oder der Handelskammer, wo der Bedarf nach Deutschunterricht unter den Mitarbeitern hoch ist. *

Sowohl in der Germanistik als auch im DaF-Unterricht koennen Sie eigene Unterrichtsversuche durchführen. Je nach Interesse können Sie eigene kleine Workshops (Film, Landeskunde, Konversation, Theater etc.) anbieten. Gerne dürfen Sie bei Korrekturen oder Klausurentwürfen helfen, beim Aufbau der Bibliothek, bei der Zusammenstellung von Materialordnern etc.

3. Profil

DAF-Studium, Englischkenntnisse, Interkulturelle Anpassungsfähigkeit Bereit, DaF-Unterrichtserfahrung vor einer relativ großen Gruppe (circa 25 Studierende) auf Anfänger-Niveau zu sammeln bzw. auszubauen, auch durch die Mittlersprache Englisch. Etwas praktische Vorerfahrung in diesem Bereich ist wünschenswert. Bangla-Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Generell: Dhaka ist eine erlebnisintensive Megametropole, laut, arm, chaotisch, überfüllt, dreckig und heiss; Die Verkehrssituation ist schwierig; Ausländer sind eher noch eine Seltenheit. Es ist aber auch sehr dynamisch, von gastfreundlichen Menschen bevölkerte und voller Überraschungen und zu entdeckenden Eigenheiten „off the beaten track“. Es hängt sicherlich auch vom Charakter ab, Auslands-Erfahrung im südasiatischen Raum erleichtert die Akklimatisierung in diese intensive Stadt jedoch sicher wesentlich. Es gibt zwar angenehme Wohnviertel, schicke Restaurants, verschiedenen Möglichkeiten zum Ausgehen, Expat-Clubs, kulturelle Angebote und eine aufgeschlossene, sehr internationale Expat-Community, der /die Kandidat/in sollte sich im Vorhinein jedoch auf jeden Fall informieren und bewusst machen, auf was er/sie sich einlässt. Für persönliche Fragen jeglicher Art stehe ich natürlich zur Verfügung.

4. Allgemeine Informationen

Wohnen lässt sich angenehm, z.B. in einer der vielen internationalen WGs im Diplomatenviertel Gulshan. Die Miet-Preise dafür sind in etwa mit einem deutschen WG-Zimmer vergleichbar. Die Lebenshaltungskosten hängen natürlich vom eigenen Lebensstil ab, sind aber, wenn man halbwegs auf westlichem Niveau leben möchte, nicht so günstig, wie man meinen könnte; viele Standard-Lebensmittel wie z.B. Käse sind importiert und teuer. Alles in allem würde ich mit etwa mind. 600€ Ausgaben monatlich rechnen, inklusive Internet etc.

Bangladesch pflegt eine tolerant-gemäßigte muslimische Tradition, als Frau wird einem mit Neugierde aber auch Respekt begegnet; gut beraten ist man mit gedeckter Kleidung, also keine Miniröcke; Verschleierung ist aber absolut nicht erforderlich. Es ist nicht explizit gefährlich, aber wie überall ist es nicht ratsam, nach Einbruch der Dunkelheit in bestimmten Gegenden alleine in einer Rickshaw unterwegs zu sein.

In Visumsangelegenheiten ist gern die deutsche Botschaft behilflich.

Stand: 01. 2015


                     China


Kerstin Salewski-Teßmann (DAAD-Lektorin)

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Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
Tongji University
Deutsche Fakultät
Siping Road 1239
Hao Huiwen Lou 420
Shanghai 200092
k.salewski-tessmann@gmx.de

1. Praktikumssituation

An der Deutschen Fakultät der Tongji-Universität lehren etwa 40 Lehrkräfte, von denen vier deutsche Muttersprachler sind (drei DAAD-Lektoren, ein Ortslektor). Insgesamt studieren hier über 700 Studierende in den Bereichen MA-Germanistik (ca.45 ST), MTI (ca. 45 ST), BA-Germanistik (ca. 135 ST) und Hochschuldeutsch (ca. 540 ST) auf den Niveaus A1 bis C2. Außer den studienabschließenden Prüfungen nehmen die Studierenden an APS-Prüfungen, TestDaF sowie nach dem 4. und 8. Semester des BA-Studiengangs an der PGG bzw. PGH teil. Der Unterricht findet überwiegend mit chinesischen, aber auch mit einigen deutschen Lehrwerken statt.
Das akademische Jahr ist in Sommersemester (etwa Mitte Februar bis Anfang Juli) und Wintersemester (etwa Mitte September bis Ende Januar) mit jeweils 19 Veranstaltungswochen unterteilt, wobei die beiden jeweils letzten Wochen ausschließlich den Semesterabschlussprüfungen vorbehalten sind. In diesem Zeitrahmen wäre ein Praktikum von 17 bis 19 Wochen sinnvoll.

2. Praktikumsdurchführung

Die Betreuung des Praktikanten/der Praktikantin kann sowohl durch chinesische als auch durch deutsche Lehrkräfte, als auch im Team erfolgen. Hospitationen sind in allen Kurstypen und Niveaus möglich. Neben den Hospitationen wird die Übernahme von Unterricht schwerpunktmäßig im Bereich Hochschuldeutsch gewünscht. Der Praktikant/die Praktikantin kann hier 12 SWS übernehmen. Für diesen Unterricht ist eine Vergütung seitens der Deutschen Fakultät in Höhe von gut 2000 RMB/Monat vorgesehen.
Je nach Qualifikation und Einarbeitung kann er/sie eigenständig oder im Team/Tandem in allen vier Fertigkeiten unterrichten. Hierzu gehört grundsätzlich auch die Konzeption, Durchführung und Korrektur von Semester begleitenden Tests. Bibliotheksarbeit kann ebenfalls in geringerem Umfang zu den Aufgaben zählen. Die Mitarbeit in Projekten ist grundsätzlich möglich, richtet sich aber nach der aktuellen Situation und nach der Qualifikation des Praktikanten/der Praktikantin. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Praktikums wird eine Praktikumsbescheinigung ausgestellt.
Zur leichteren Orientierung im Land gibt es die Möglichkeit, an einem in der Universität durchgeführten Sprachkurs CHINESISCH teilzunehmen.

3. Profil des Bewerbers/der Bewerberin

Der Bewerber/die Bewerberin sollte folgende Kriterien erfüllen:

- Muttersprache Deutsch

- DaF-Studium oder Germanistik-Studium

- BA-Abschluss

Kenntnisse der Landessprache sind natürlich vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich, da in Shanghai für öffentliche Situationen Englisch ausreicht.

4. Allgemeine Informationen

Für den Praktikanten besteht die Möglichkeit, kostenlos im Studentenwohnheim oder Gästehaus der Universität zu wohnen. Die für Ausländer bestehende Meldepflicht wäre damit automatisch erfüllt.
Die Lebenshaltungskosten sind sehr günstig, wenn man die Universitätsmensen nutzt und außerhalb der Universität überwiegend chinesisch lebt, nicht jedoch, wenn man auf europäischen Importprodukten besteht, die durchaus zu bekommen sind.
Der öffentliche Nahverkehr ist in Shanghai sehr gut ausgebaut, kostengünstig und sicher – auch nach Anbruch der Dunkelheit und auch für Frauen allein geeignet.

Für Informationen zu Reisedokumenten (Visum) und Medizinischen Hinweisen (Impfungen) sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (www.auswärtiges-amt.de) sehr hilfreich, zumal hier für spezielle Themen weitere externe Links zu finden sind.

Stand:02.2015


Dr. Detlef Gärtner (DAAD-Lektor)

 

Qingdao University
308, Ninxia Road
International Building
Room 605 (Post Box 14)
266071 Qingdao
China
Tel: 0086-532-88250065

1. Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution

Universität Qingdao (Provinz Shandong), Eliteuniversität der Provinz Shandong (China), 22 Institute, ca. 43 000 Studierende
Institut für Interkulturelle Germanistik:
10 Lehrkräfte, 120 Studierende (4 BA-Jahrgänge (seit 2013/14 zweizügig); 2 MA-Klassen) Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:
- IKK, Landeskunde (u.a. Kolonialforschung)
- Dolmetschen/Übersetzen

2. Praktikumsdurchführung

Wir nehmen nur Praktikanten, die in unserem Partner-Bundesland Bayern studieren und sich beim Bayerischen Hochschulzentrum für China um ein Shandong Provincial Government Scholarship bewerben, denn ohne dieses Shandong Provincial Government Scholarship ist kein Visumantrag möglich.
Die Mindestdauer des Praktikums soll mindestens 15 Wochen betragen, denn das Praktikum ist mit einem kostenfreien Chinesisch-Kurs an der Uni verbunden. Im SoSe kann nur ein Praktikant hier tätig sein.

- WiSe (1. 9. – ca. erste Januarwoche)
- SoSe (Anfang März – ca. erste Juliwoche)

Hospitation:
Während des Praktikums kann hospitiert werden (vorwiegend im Unterricht des DAAD-Lektors (Sprachpraxis DaF, Literatur, Literaturwissenschaft), nach Absprache auch bei chinesischen KollegInnen))

Unterricht:
Ab der 2./3. Praktikumswoche sollte selbst unterrichtet werden (2 - 3 Unterrichtseinheiten zu je 90 Min.) vorwiegend im Bereich Sprachpraxis (1. und 2. Stj.). Dabei geht es um Schreibunterricht (Übung verschiedener Textsorten) sowie Konversation (mehr oder weniger parallel zu den Lektionen des hier verwendeten Lehrbuchs „Studienweg Deutsch“). Weitere Einsatzmöglichkeiten sind: IKK (3. u. 4. Stj.), Lektüre (3. u. 4. Stj.). Sich im Masterbereich mit Unterrichtseinheiten (IKK, Literatur) einzubringen, ist auch möglich.

Fachliche Betreuung:
fachlicher Betreuer ist der DAAD-Lektor Dr. Detlef Gärtner (Linguistik, Literatur, DaF), der auf Wunsch hospitiert, Einführungs- und Auswertungsgespräche führt …)

Außerunterrichtliches Engagement:
wünschen wir uns in folgenden Bereichen:
- Betreuung/Mitbetreuung der „Deutschen Ecke“ (ein wöchentliches, für die Studierenden fakultatives Abend-Treffen)
- Theaterarbeit (zumindest Unterstützung dabei): im WS ist im Rahmen eines Theaterwettbewerbs der FS-Abteilungen mit dem 2. Jg. ein 20minütiges Stück zu erarbeiten und im Dezember zur Aufführung zu bringen;
- Vorbereitung/Hilfe bei der Vorbereitung von Studierenden auf einen Debattierwettbewerb

3. Profil des/r Bewerberin um ein Praktikum

- Studierende/Studienanwärter/Absolventen aus Bayern in den Bereichen Deutsch, DaF, Germanistik, IKK, Kommunikation …
- an IKK Interessierte
Unsere Studierenden haben großes Interesse an der Kommunikation mit Deutschen, und Bewer-berInnen sollten deshalb offen, kommunikativ und bereit sein für Kontakte und einen Meinungsaustausch auch außerhalb des Unterrichts.

4. Allgemeine Informationen: örtliche Bedingungen, Vorzüge

Qingdao gilt als eine der schönsten Städte Chinas (Küstenlage, reizvolle bergige Küstenlandschaft).
Der Campus ist sehr schön gelegen, grün und gepflegt (aus manchen Unterrichtsräumen hat man einen phantastischen Ausblick auf Meer und Berge).
Einer/m PraktikantIn wird freie Unterkunft auf dem Campus geboten.
Qingdao hat ökologisch und klimatisch Vorteile gegenüber anderen Praktikumsorten in China (gute Luft, angenehmes Klima).
Das Arbeitsklima an der Deutschabteilung ist sehr angenehm (u. a. sehr gute Betreuung durch die Leiterin).
Hinweis: Ab dem WiSe 2017 ist an der Deutschabteilung der Universität Qingdao die DAAD-Lektorenstelle frei. Gesucht wird dafür ein (wenn möglich) promovierter Literaturwissenschaftler (die Ausschreibung durch den DAAD erfolgt im Herbst 2016).

Stand: 01.2015



                     Indien


Mahalaxmi S. Tiwari (nicht DAAD)

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GLOBE-IN
Institute of Foreign & Indian Languages
A Branch of All Mothers’ Knowledge Trust
KM Pattinam, Coimbatore IND-642114
www.amkt.org
email: secretary.amkt@gmail.com
Tel. +91 (0)4259 286876

 

1. Kurzbeschreibung des Institutes:

GLOBE-IN, das Institut für Fremd- und indische Sprachen, ist ein Teil der gemeinnützigen Stiftung „All Mothers Knowledge Trust“ von Coimbatore und liegt im Bundesstaat Tamilnadu an der Grenze zum Bundesstaat Kerala, etwa 250 km südlich von Bangalur und 450 km südwestlich von Chennai. Es ist das einzigartige Institut Indiens, das die Sprachen indienweit vermitteln will, zum Zweck der sozialen Wohltätigkeit einer Stiftung. GLOBE-IN hat jetzt Sprachzentren in Ahmedabad, Baroda, Coimbatore und KM Pattinam. Weitere Institute in anderen Städten sind in Planung. Neben Deutsch werden auch andere europäische und asiatische Sprachen wie Spanisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Finnisch, Polnisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Persisch u.a je nach dem Bedarf/ Möglichkeit am Ort unterrichtet. Weitere Information über das Institut erhalten Sie unter www.amkt.org. Für Deutsch hat das Institut/ die Stiftung einen Vertrag mit Carl Duisberger Centren (CDC) unterschrieben.

2. Praktikumsbeschreibung:

Angeboten werden mehrere Praktikumsplätze fuer einen bis drei Monate in allen Sprachen u.a. in DaF. Das Praktikum kann jeweils im Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31.Dezember absolviert werden. Gesucht werden eine DaF-Praktikantin oder ein DaF-Praktikant für Sprachkurse und BA. Für andere Sprachen koennten sich auch die deutschen MuttersprachlerInnen bewerben.
Aufgaben: Sprachunterricht für Anfänger (A1 / A2 u. B1 / B2 Stufen), Landeskunde und Germanistik für Anfänger.

3. Profil des/ der BewerberIn:

a. DaF-Studium (mindestens 2 Semester)
b. Bereitschaft in einem interkulturellen Umfeld zu arbeiten
c. Gute Englischkenntnisse
d. Interesse an individuellen Initiativen
e. Interesse an kulturellen Veranstaltungen

4. Sonstiges:

a. kostenlose Wohnmöglichkeit im Gästehaus
b. Möglichkeiten für längere Aufenthalte mit Ortsgehalt
c. Teilbeschäftigung an anderen indischen Institutionen möglich (aber nicht mehr als eine Woche in einer anderen Stadt/ Ort pro Monat)
d. Möglichkeiten zur freiwilligen Arbeit an der Stiftung

5.

Die Stiftung hat die Tätigkeiten des DACHL-IN, des Germanisten- und Deutschlehrerverbands Indiens (www.dachl-in.org) übernommen und betreut ihn seit Januar 2007.

Stand: 02.2010


Prof. Dr. Manmohan Chauhan

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Department of German,
Panjab University
Chandigarh- 160014
Indien
Tel: +91-172-2534683/84
Privat: +91-172-277826

 

Das Profil unserer Abteilung:

* Gründungsjahr: Panjab University- 1947(Department of German -1960)
* Studienjahr: Juli bis Mai
* Zahl der hauptamtlichen Lehrkräfte : Zwei nicht Muttersprachler( 1 Professor und 1 Senior Lecturer)
* Zahl der Studierenden im Deutsch als Nebenfach insgesamt : 60 (in allen Sprachkursen)

Studiengang/ Dauer / Abschlussexamen

Germanistik 2- jährig M.A. (Master of Arts)
Sprachkurs 1- jährig Certificate Course
Sprachkurs 1- jährig Diploma Course
Sprachkurs 1- jährig Advanced Diploma
Graduierten und Promotionsstudium möglich.
Schwerpunkt: Deutsche Literatur



Rajendra Padture

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Department of Modern European Languages

University of Rajasthan
Jaipur 302004 (India)

Zeiten für ein Praktikum:
Juli 2006 bis Februar 2007 und Juli 2007 bis Februar 2008; bitte 3 bis 6 Monate vorher anmelden
Profilbild der Abteilung (Word-Dokument)


Dr. M.K. Natarajan

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Department of German Studies
Banaras Hindu University [BHU]
Varanasi 221 005 India
Tel. +91 (0)542 6702276 / 6702315
Mobil: +91 (0) 9721280728

Webseite: www.bhu.ac.in

 

1. Kurzbeschreibung des Departments:

Department of German Studies ist eine selbständige Abteilung der Uni. Banaras, einer der ältesten Universitateten Indiens [Gründungsjahr 1917]. Die Uni Banaras liegt im Bundesstaat Uttarpradesh und hat den größten Campus in Asien. Die Stadt Banaras [Varanasi] ist eine der ältesten Städte Indiens und die heiligste Stadt für die Hindus. Sie liegt am Fluss Ganges und bietet eine Kulturvielfalt an.
Die Uni Banaras hat etwa 15.000 StudentInnen, 1500 Lehrer und 1000 Angestellte. Der Campus ist sehr grün und gepflegt im Widerspruch zur Stadt!
Die Deutsche Abteilung der Uni Banaras besteht erst seit 1982, obwohl Deutsch seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts als Fach angeboten wird. Folgende Programme gibt es jetzt im Fach Deutsch:
a) Vollzeitkurse: BA, M.A. und Ph.D.
b) Teilzeitkurse: Zertifikat [A1- A2], Diplom [B1-B2] und Kurse fuer Fortgeschrittene [C1-C2]
Es gibt eine große Nachfrage an Deutschkursen.

2. Praktikumsbeschreibung:

Angeboten werden mehrere Praktikumsplätze für zwei bis drei Monate in DaF. Das Praktikum kann jeweils im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Mai absolviert werden. Gesucht werden eine DaF-Praktikantin oder ein DaF-Praktikant für Sprachkurse und BA.
Diejenigen, die einen Master in DaF oder einen Ph.D. im Fach Deutsch haben, können sich auch um eine Lehrstelle (maximal 9-10 Monate) im Fach Deutsch bewerben. Für die Bewerbung genügen ein formloses Schreiben, CV im EU-Format und ein Passbild. Die Bewerbung sowohl für das Praktikum als auch für die Lehrstelle soll nur auf Englisch sein, denn die Univerwaltung benötigt alles auf Englisch.
Aufgaben (für Praktikanten): Sprachunterricht für Anfänger (A1 / A2 ,. B1 / B2 und C1 /C2 Stufen), Landeskunde und Germanistik für Anfänger.
Aufgaben (für Lehrkräfte): Sprach- und Literaturunterricht, Landeskunde und Projektarbeiten

3. Profil des/ der BewerberIn:

a) DaF-Studium (mindestens 2 Semester)
b) Bereitschaft in einem interkulturellen Umfeld zu arbeiten
c) Gute Englischkenntnisse
d) Interesse an individuellen Initiativen
e) Interesse an kulturellen Veranstaltungen

4. Sonstiges:

a) kostenlose Wohnmöglichkeit im StudentInnenwohnheim
b) Möglichkeiten für längere Aufenthalte mit Ortsgehalt

5. Jobvermittlung

Wenn jemand anderswo in Indien als Praktikant / Praktikantin oder Lehrer/ Lehrerin arbeiten möchte, kann er/sie die Bewerbung ebenfalls an uns schicken. Die deutsche Abteilung wird die Unterlagen an die Betreffenden weiterleiten und bei der Suche helfen. In Indien gibt es viele staatliche, nicht-staatliche und gemeinnützige Stiftungen, die sich mit Deutschkursen beschäftigen. Durch des Netz des DACHL-IN, des Germanisten- und Deutschlehrerverbands Indiens wird solche Hilfe angeboten.

Stand: 02.2010

Christoph Senft (DAAD-Lektor)

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University of Pune
Institute for Foreign Languages
German Department
Pune, Indien

 

1 Kurzbeschreibung der Praktikumsinstitution:

 * Germanistik: 3 indische Dozentinnen sowie mehrere indische Lehrbeauftragte unterrichten am German Department der Universitaet Pune. Zudem unterrichten eine DAAD-SprachassistenIn und ich selber (DAAD Lektorin). Das Department bietet einen zweijaehrigen Masterstudiengang ‚Deutsche Sprache und Literatur‘ an. Im Moment studieren 32 Studentinnen und ein Student am Department (= zwei Jahrgaenge). Alle Studierende sprechen ausreichend gut Deutsch, sodass der Unterricht komplett auf Deutsch durchgefuehrt wird. Die angebotenen Seminare sind literaturwissenschaftliche und didaktische Seminare.  Zusaetzlich wird ein Seminar zur Theorie und Praxis des Uebersetzens angeboten. DaF im engeren Sinne spielt im Seminar ‚Sprachgebrauch‘ eine Rolle. Ein Schwerpunkt liegt hier auf Uebungen zum wissenschaftlichen Schreiben. Waehrend des Semesters halten die Studierenden Referate, schreiben Tests und auch Hausarbeiten. Abgeschlossen wird das Semester durch Klausuren in allen Kursen. Neben dem Masterstudiengang am German Department bieten 3 grosse Colleges der Universitaet Pune BA-Studiengaenge mit dem Hauptfach Deutsche Literatur. Auch dort findet der Unterricht in deutscher Sprache statt. Die Kolleginnen an den Colleges freuen sich, wenn Sie auch dort hospitieren und unterrichten.
 * DaF: Pune ist in Indien der Ort, an dem am meisten Deutsch gelernt wird. Es gibt viele Schulen und Institute, die neben dem Goetheinstitut (heisst in Indien Max-Mueller Bhavan) Deutsch als Fremdsprache anbieten. Im German Department werden Abendkurse angeboten (ca. 60 TeilnehmerInnen pro Kurs, alle Niveaustufen), ueber das PASCH-Netzwerk (Partnerschulinitiative) koennen Sie in die Junior-Colleges (Gymnasien) oder Schulen hineinschauen oder Sie begleiten die DAAD SprachassistentIn ans IISER (Indian Institute of Science Education & Research), eine Eliteinstitution zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Naturwissenschaften. Dort bieten wir den Studierenden einen freiwilligen, kostenfreien Deutschkurs auf A1-Niveau, um ihr Interesse an Deutschland als Forschungsstandort zu wecken.
 * Das Studienjahr am German Department gliedert sich zeitlich wie folgt: 1. August – 10. Dezember (Unterrichtszeit: ca. 1. August – 15. November; Klausuren: ca. 1. – 6. Dezember) und 1. Januar – 10. Mai (Unterrichtszeit: ca. 1. Januar – 10. April; Klausuren: ca. 1. – 6. Mai). Die Semesterzeiten in den Colleges und am IISER sind leicht verschoben. Die beste Zeit fuer ein Praktikum ist Anfang August – Mitte Dezember. Moeglich ist es auch von Anfang Januar – Mitte April aber ab Maerz wird es heiss (bis 40 Grad). Wir haben DaF-PraktikantInnen aus Goettingen (Partneruniversitaet), die 6 Wochen bleiben. Kuerzer sollte es nicht sein, laenger sehr gerne.

2 Praktikumsbeschreibung:

 * Betreuung: Hospitieren koennen Sie im Unterricht der DAAD SprachassistentIn, der indischen Dozenten des German Department und in meinem eigenen Unterricht. Gerne vermitteln wir je nach Ihren Interessen auch weitere Hospitationsmoeglichkeiten in Schulen, Colleges oder Abendkursen.
 * Möglichkeiten der Hospitation: Germanistik, DaF (alle Niveaustufen).
 * Arbeitsmöglichkeiten: Sowohl in der Germanistik als auch im DaF-Unterricht koennen Sie eigene  Unterrichtsversuche durchfuehren. Je nach Interesse koennen Sie eigene kleine Workshops (Film, Landeskunde, Konversation, Theater etc.) anbieten. Gerne duerfen Sie bei Korrekturen oder Klausurentwuerfen helfen, beim Aufbau der Bibliothek, bei der Zusammenstellung von Materialordnern etc.
 * Zusätzliche "Zuckerstückchen": Falls Sie im September/Oktober in Pune sind, koennen Sie gemeinsam mit einer Gruppe deutscher DAAD-StipendiatInnen an ausgewaehlten Veranstaltungen zum Thema ‚Land und Wirtschaft: Indien‘ teilnehmen. In diesem Programm bieten wir den deutschen Graduierten Seminare zur Landeskunde, Field Trips mit NGO’s zu verschiedenen Themen, Seminare zur Wirtschaft + Firmenbesuche und einen Hindi Sprachkurs. Vorraussetzung fuer eine Teilnahme an einzelnen Teilen des Kursprogramms ist, dass Sie entstehende Kosten selber tragen, sich rechtzeitig anmelden und ein Platz frei ist.

3 Profil des/der BewerberIn:

 * Sie sollten Germanistik und/oder DaF studieren.
 * Gut genug Englisch sprechen, um den Alltag zu bewaeltigen.
 * Unterrichtserfahrung brauchen Sie keine, aber sie schadet nicht.
 * Mitbringen duerfen Sie gerne jede Art von Unterrichtsmaterial, Fachliteratur, aktuelle Literatur sowie aktuelle Literaturverfilmungen. Gerne schicken wir Ihnen vorab unsere Buecherliste. Dann sehen Sie, was wir hier haben und was moeglicherweise noch fehlt.

4 Allgemeine Informationen

* Pune ist eine Studentenstadt (Oxford of the East). Zudem ist es eine fuer indische Verhaeltnisse reiche Stadt. Die Punenser sind modern, weltoffen und gastfreundlich. Pune ist auch ein Zentrum der deutschen (Auto-)Industrie in Indien. Da sehr viele deutsche und europaeische Familien hier leben, koennen Sie so gut wie alles kaufen, was sie von zuhause kennen, plus die vielen schoenen indischen Dinge, die zuhause fehlen. Das Klima in Pune ist angenehm. Regenzeit ist von Juli bis Anfang Oktober (Regen und Sonne bei 25 bis 28 Grad). Der Oktober kann schwuel-warm sein (bis 30 Grad). Dann beginnt die schoenste Zeit: Sonne und leichter Wind bei 25 – 28 Grad, nachts bis 14 Grad kuehl). Ab Maerz wird es heiss (bis 40 Grad). Das Leben in Pune ist unkompliziert. Sie koennen abends/nachts ausgehen (westlich), schwimmen (westlich) oder das indische Kunst- und Kulturprogramm geniessen, fuer das Pune beruehmt ist.
 * Wohnmöglichkeiten: Wir helfen Ihnen bei der Wohnungssuche, indem wir Ihnen Kontakte vermitteln, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Allerdings ist dieser Teil der schwierigste. Das Preis-Leistungsverhaeltnis ist fuer Unterkuenfte unter einem Jahr Mietdauer schlechter als in Deutschland. D. h. Sie zahlen so viel wie fuer Ihre Wohnung/Zimmer in Deutschland, bekommen aber schlechtere Qualitaet. Das liegt schlicht an der riesigen Nachfrage.
 * Lebenshaltungskosten: Lebensmittel sind sehr guenstig, solange sie nicht aus Europa importiert sind (kosten dann dasselbe oder mehr als in Deutschland). Fuer ein Essen in einem sehr guten indischen Restaurant zahlen Sie mit Getraenken ca. 1.50 Euro. Natuerlich koennen Sie auch fuer ca. 15 Euro in einem der grossen Hotels oder Spitzenrestaurants essen gehen. Wohnraum dagegen ist knapp und teuer (ab 150 Euro pro Monat fuer ein Zimmer in einer Familie, nach oben offen). Fahren koennen Sie mit Rickshaws (ca. 2 Euro einmal quer durch die Stadt) oder sich einen Roller mieten (nicht ganz ungefaehrlich).
 * Frauen koennen sich problemlos alleine bewegen. Wenn Sie allerdings ein Zimmer in einer Gastfamilie haben, kann es gut sein, dass Sie um 22.00 Uhr zuhause sein muessen, da fuer Sie dieselben Regeln gelten wie fuer die Toechter des Hauses.
 * Da die Bedingungen fuer Visa sich kurzfristig aendern koennen, fragen Sie bitte bei uns an, sobald Sie sich fuer ein Praktikum in Pune entschieden haben.

  * Gerne leiten wir Ihre Kontaktdaten an ehemalige Punenser DaF-PraktikantInnen weiter, wenn Sie das wuenschen.

Stand: 02.2014



                     Indonesien


Dr. Jolanda Tomasouw (Nicht DAAD)

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Universitas Pattimura Ambon
Jurusan Bahasa Dan Seni
Program Studi Pendidikan Bahasa Jerman
Jl. Dr. Tamaela. Kampus PGSD
Ambon 97116
Indonesia

 

1) Kurzbeschreibung der Universität/Abteilung

a) Allgemeines, Ausbildungsprofil
Die staatliche Universität Pattimura Ambon liegt in Ambon (Molukken) in Ostindonesien. Die Universität war bis vor wenigen Jahren noch eine Pädagogische Hochschule und entwickelt sich derzeit zur Volluniversität. An der Deutschabteilung, die zur Fakultät für Sprachen gehört, werden traditionell vor allem Deutschlehrer für Oberschulen in ganz Ostindonesien ausgebildet. Neben der Sprachausbildung der Studierenden bildet insofern die Didaktik und Methodik DaF den Schwerpunkt des Studiums; weitere Ausbildungsaspekte sind Literatur, Linguistik, deutsche Geschichte und Kontrastive Kulturkunde. Seit dem Wandel zur Universität hat die Abteilung in das Curriculum außerdem weitere berufsorientierte Ausbildungseinheiten aufgenommen (u.a. Übersetzung, Deutsch für Tourismus und Wirtschaftsdeutsch), die die Studenten auf berufliche Tätigkeiten etwa im Tourismus vorbereiten sollen und auf die großer Wert gelegt wird.
In der Abteilung studieren mehr als 150 Studenten, über 85 % davon sind Frauen. Der Lehrkörper umfasst 14 fest angestellte Dozenten, viele Dozenten haben Deutschlanderfahrung. Zur Zeit verfügt die Abteilung leider nicht über einen Muttersprachler. Deshalb ist ein Praktikant/ eine Praktikantin sehr willkommen. Die Semester werden im Klassenverband unterrichtet. Jedes Semester besteht aus einer Klasse mit ca. 20 – 30 Studenten. Am Anfang des Studiums haben die Studenten in der Regel keine oder nur sehr geringe Deutschkenntnisse. Nach dem 4. Semester sollten sie ZD-Niveau erreichen, am Ende des Studiums etwa ZMP-Niveau. Das Studium umfasst insgesamt sieben Semester plus ein bis zwei Semester für die Abschlussarbeit.

b) Termine
Vorlesungszeit ist an der Universität Pattimura Ambon von Anfang September bis Weihnachten und von Anfang Februar bis Juni. Außerhalb der Vorlesungszeit ist ein Praktikum wenig sinnvoll. Es wäre also möglich, ein etwa 8-9-wöchiges Praktikum von Anfang Februar bis Mitte April durchzuführen, ohne in Deutschland ein Semester zu verpassen. Der Deutschabteilung sind aber natürlich auch längere Praktikumsaufenthalte sehr willkommen.

2) Praktikumsdurchführung

Praktikanten dürfen damit rechnen, dass ihnen an der Universität großes Interesse und große Aufge-schlossenheit für seine / ihre Bedürfnisse und Neigungen entgegengebracht wird. Sie erwartet an der Deutschabteilung eine familiäre Atmosphäre. Der Praktikant / die Praktikantin sollte einen Hintergrund im Bereich Fremdsprachenvermittlung haben, am besten Deutsch als Fremdsprache studieren. Prakti¬kanten können neben Hospitanzen eigene Lehrerfahrungen machen und dabei auf allen Spracherwerbs¬stufen tätig werden; sehr willkommen sind landeskundliche Veranstaltungen. Gerne kann der Praktikant auch weitere Aktivitäten für die Studierenden initiieren, wie z. B. einen Deutschklub, Konversationsklub, Theater usw. Schließlich besteht die Möglichkeit, Schulen in Ambon zu besuchen, in denen Deutsch unterrichtet wird. Indonesische Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, da mit allen Kollegen Deutsch gesprochen werden kann. Vorhandene Sprachkenntnisse erleichtern jedoch den Alltag.
Als Betreuerin steht die Abteilungsleiterin, Frau Dr. Jolanda Tomasouw, zur Verfügung, sowie weitere Kollegen, die jeweils bestimmt werden. Im Vorfeld des Praktikums bietet DAAD-Lektor Dr. Svann Langguth (Universitas Indonesia Jakarta und DAAD-Außenstelle Jakarta; langguth@daadjkt.org) Beratung an. Die DAAD-Außenstelle Jakarta und die weiteren Lektoren in Indonesien unterstützen den / die Praktikanten / Praktikantin natürlich auch bei größeren Problemen.
Eine Bezahlung ist nicht vorgesehen. Unterkunft kann in einem Wohnheim der Universität gefunden werden. Ist das nicht gewünscht, unterstützt die Abteilung den Praktikanten / die Praktikantin bei der Suche nach einer Bleibe. Generell liegen die Lebenshaltungskosten in Ambon weit unter denen in Deutschland.

3) Allgemeines

Indonesien, hinsichtlich der Einwohnerzahl das viertgrößte Land der Welt, ist nicht nur ein asiatisches Land, sondern auch das größte muslimische Land der Welt. Zugleich ist das Land multireligiös (neben knapp 90% Muslimen in ganz Indonesien gibt es Christen, Hindus und Buddhisten), wobei alle Religionen von Staats wegen gleichberechtigt sind. 1998 wurde die Demokratie eingeführt. Nationalsprache ist Bahasa Indonesia, eine Variante des Malayischen, die in Grundzügen relativ leicht zu lernen ist.
Die Stadt Ambon ist die Hauptstadt der Provinz Molukken, die ca. 1000 Inseln umfasst und im Osten Indonesiens liegt. In Ambon leben mehr als 250.000 Einwohner. Die Insel Ambon ist überwältigend schön und bietet herrliche Strände und Tauchreviere. Historisch berühmt ist Ambon als Gewürzinsel; bereits 1512 landeten die ersten Europäer in Ambon. Die Ambonesen sind ungefähr zu gleichen Teilen christlich und muslimisch und unterscheiden sich ethnisch und kulturell von den Indonesiern, wobei ein melanesischer Einfluss erkennbar ist. Das Klima in Ambon ist tropisch mit relativ gleichbleibenden Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius.
Ein Praktikum in Ambon ist sicherlich etwas sehr Spezielles. Die kulturellen Differenzen zu Europa sind erheblich; Indonesien generell gilt in der interkulturellen Beratungsliteratur als "ultimate in non-western thinking". Einem Praktikanten / einer Praktikantin bietet sich hier deshalb die Möglichkeit, intensive Erfahrungen mit dem Handeln in einer fremden Kultur zu machen. Dabei sind die Ambonesen auffallend freundlich. Auch missverständliche Situationen lassen sich durch ein Lächeln oder Lachen entschärfen.
Was die Alltagskriminalität anlangt, ist Ambon sicherer, als man es angesichts der Lebensbedingungen vieler Menschen Indonesien ist ein Entwicklungsland erwarten könnte. Gewaltkriminalität gegenüber Ausländern kommt relativ selten vor. Der Praktikant / die Praktikantin sollte dennoch hinreichend "streetwise" sein. Dann ist Ambon auch für Frauen geeignet. Bis 2004 / 2005 gab es in Ambon Konflikte zwischen Muslimen und Christen, die mehrere Jahre andauerten. Diese Konflikte sind beendet; auch die Touristen kommen wieder. Bitte nehmen Sie dazu die länderspezifischen Sicherheitshinweise auf der Homepage des Auswärtigen Amtes zur Kenntnis (dort finden Sie auch Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen (s. zu Letzterem auch die Homepage der Indonesischen Botschaft Berlin)). Im Übrigen darf der Praktikant / die Praktikantin in der Deutschabteilung ein geradezu familiäres Verhältnis erwarten; besonders in der Anfangszeit werden PraktikantInnen auch in der Freizeit viel mit Dozenten und Studenten zusammen sein.
Indonesien ist allgemein ein sehr schönes exotisches Urlaubsland; es bietet sich geradezu an, das Praktikum mit einer Rundreise zu verbinden oder zumindest einige Ausflüge zu machen, für die sich auf den Molukken viel Gelegenheit bietet. Reisen ist in Indonesien generell auch zu studentischen Preisen möglich.

4) Kontakt

Interesse? Dann schicken Sie uns bitte auf elektronischem Weg ein formlose Bewerbung, in der Sie insbesondere auch auf die Gründe eingehen, warum Sie ein Praktikum in Asien machen möchten und über welche Studien- und Lehrerfahrungen sie verfügen, sowie einen Lebenslauf.
Wir freuen uns auf Sie!
Dr. Jolanda Tomasouw, M.Pd
marland_mt@yahoo.co.id
Weitere Informationen gibt Ihnen gerne auch Dr. Svann Langguth, DAAD-Außenstelle Jakarta (Langguth@daadjkt.org)

Stand:02.2015


Marco Stahlhut (DAAD-Lektor)

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Universitas Indonesia
Program Studi Jerman
Fakultas Ilmu Pengetahuan Budaya - Gedung III
Depok 16424
Indonesien
Telefon +62-21- 7870678

Unsere Universität heißt Universitas Indonesia und liegt südlich vor den Toren von Indonesiens Hauptstadt Jakarta am Rande der Stadt Depok, eine Oase im Grünen. Das weitläufige leicht bewaldete Gelände lädt ein zum Sport und zum Verweilen, in der Natur oder in einem der Cafés und Restaurants, an einem der Seen oder bei einem der spätnachmittaglichen studentischen Musikdarbietungen oder sonstigen Campusaktivitäten.

Von der Bahnstation gleichen Namens Universitas Indonesia gelangt man für knapp 80 ct. schnell und bequem im klimatisierten Zug nach Süden in Jakartas bekannten und geschichtsträchtigen Vorort Bogor mit Botanischem Garten und nach Norden ebenso schnell in die Metropole Jakarta, the City that never sleeps.

Wie die Umgebung so ist auch die Deutschabteilung: als älteste Deutschabteilung Indonesiens, vor 50 Jahren im Jahr 1961 gegründet, ist sie eine von den drei Deutschabteilungen, die Deutsch nicht (vorrangig) für Lehramt anbieten, sondern als Germanistik. Neben dem Erwerb der Sprache Deutsch selbst von A1 bis B2/C1 besuchen die Studierenden Seminare zur Linguistik, zur Kulturwissenschaft und zur Literatur. Die Zahl der aktiv Studierenden liegt bei ca. 280 überwiegend weiblichen Studierenden in fünf Jahrgängen. Neben den fachlichen Seminaren zu Sprache und den germanistischen Fächern stehen auch allgemeine Fächer wie Englisch im akademischen Kontext auf dem dichtgedrängten Stundenplan. Hausarbeiten, die nicht selten auch die kreativen Fähigkeiten der Studierenden herausfordern und einige Projekte wie eine Theaterinszenierung im „Frühsommer“ oder das Kulturfest im „Frühherbst“ lassen die Studierenden Natur und die aktive Atmosphäre des Umfeldes genießen.

Elf Dozentinnen und Dozenten, drei Emeriti sowie zwei DAAD-Lektoren lehren zur Zeit an der Deutschabteilung und arbeiten am Auf- und Ausbau der akademischen Forschung und Lehre, der mit 50 Jahren vergleichsweise jungen Abteilung.

Für all diese Arbeiten sind Praktikantinnen und Praktikanten sehr willkommen, also nicht nur einfach zu unterrichten, wie sie es in ihrer Heimat studiert und gelernt haben, sondern auch zu hospitieren und eine in Teilen vielleicht andere Lehr- und Lernkultur auch kennenzulernen.

Praktika sind grundsätzlich von Mitte Februar bis Mitte Juni sowie von Ende August / Anfang September bis Weihnachten / Jahresende möglich.

Die Dauer des Praktikums hängt von den Interessen des Praktikanten/der Praktikantin ab, sollte aber in jedem Fall mindestens 10 Wochen betragen (eine Woche zum Hospitieren und neun Wochen für weitere Hospitationen und eigenen Unterricht bzw. Team-Teaching).

Hospitationen sind verpflichtend (ca. 16 – 20 Stunden in Woche 1 und ca. 6 – 8 Stunden ab Woche 2). Die eigene Unterrichtszeit liegt ab Woche 2 idealerweise bei 6 – 10 Wochenstunden/UEen.

Eine Praktikumsdauer von 3-4 Monaten (ein Semester) erlaubt dem Praktikanten in größerem Umfang eigene Projekte und Unterrichtseinheiten zu gestalten.

Üblicherweise liegt der Schwerpunkt des Unterrichts auf der mündlichen Kommunikation, wobei sowohl Einheiten im Rahmen des Curriculums als auch Extra-Curricular je nach Situation und Absprache unterrichtet werden können. (etwa Theater-Spiel als Training der Kommunikationsfähigkeiten). Insgesamt hängen die Möglichkeiten in starkem Maße von den Vorkenntnissen und fachlichen Interessen des/der Praktikumsnehmenden ab.

Zurzeit kann die Deutschabteilung eine/n Praktikumsnehmende/n pro Semester aufnehmen, damit eine gute Betreuung gewährleistet ist. Er/sie wird entsprechend seines Schwerpunktes DaF/Linguistik/Kultur/Literatur betreut sowie üblicherweise von einem der DAAD-Lektoren, der /die auch als Ansprechpartner/in außerhalb der fachlichen Belange zur Verfügung steht.

Unterkunft kann zumindest für die Anfangszeit durch einen der Lektoren angeboten werden, preisgünstige Zimmer sind bei zeitiger Bewerbung in Uni-Nähe verfügbar.

Ein Taschengeld kann im Moment leider nicht gezahlt werden, wohingegen die Abholung vom Flughafen nach Möglichkeit organisiert wird (abhängig von der konkreten Ankunftszeit); hilfsbereite, versierte Studierende kümmern sich mit um die Visumsformalitäten.

Zur Persönlichkeit des/der Praktikanten/in:

- Sehr gute kommunikative Fähigkeiten: höflich-zurückhaltend und interessiert und offen
- zugänglich, neugierig und spontan
- gelassen, humorvoll und anpassungsfähig

Kontakt:
Marco Stahlhut (DAAD-Lektor)
stahlhutmarco@gmail.com

Stand: 02.2015


Marlene Klässner (DAAD-Lektorin)

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Universitätsadresse (Rektorat):
Universitas Padjadjaran
Jl. Dipati Ukur No.35
Bandung 40132
Indonesia

Universitätsadresse (Deutschabteilung):
Universitas Padjadjaran
Fakultas Sastra
Jurusan Sastra Jerman
Jl. Raya Bandung-Sumedang Km.21
Jatinangor Sumedang

marleneklaessner@yahoo.de
HP: +628112526252

 

Einige Informationen zum Praktikum, zur Universität und zu Bandung

Die Universitas Padjadjaran (gegr. 1957) in Bandung, Java, gehört mit zu den größten Universitäten in Indonesien, die eine akademisch-wissenschaftliche Ausbildung anbieten.
Aufgrund der großen Zunahme an Studierenden hat die UNPAD vor ca. 10 Jahren neben dem Hauptkampus im Stadtzentrum einen weiteren Kampus (Kampus Jatinangor) außerhalb der Stadt (ca. 20 km) eröffnet. Dort ist auch die Fakultas Sastra (Literaturwissenschaftliche Fakultät) angesiedelt. Zwischen dem Hauptkampus/Dipati Ukur im Stadtzentrum und dem Kampus Jatinangor besteht eine regelmäßige Busverbindung.
Die Deutschabteilung ist der Literaturfakultät angegliedert, an der auch Indonesisch, Sunda, Englisch, Französisch, Japanisch, Russisch, Arabisch und Geschichte gelehrt wird. An der deutschen Abteilung wird derzeit der achtsemestrige Sarjana 1-Studiengang angeboten, der in seiner Wertigkeit einem deutschen Bachelor vergleichbar ist . Ein Magisterstudium wird an der Universitas Padjadjaran (UNPAD) derzeit nicht angeboten.

PraktikantInnen sollten einen sprachpädagogischen Hintergrund haben, am besten StudentInnen des Bereichs DaF sein. Für gewöhnlich sollte ein Praktikum ein Semester umfassen. (Nach Absprache ist eventuell auch ein kürzerer Zeitraum möglich). PraktikantInnen übernehmen in der Regel Landeskunde- und Konversationskurse im Umfang von 6-8 SWS im D3-Programm. Sie werden aktiv sowohl die Mitsemester- als auch Endsemesterprüfungen mit durchführen. Ein Unterrichtspraktikum ist sowohl im Wintersemester (Semester Ganjil, Unterrichtsphase Anfang September bis Ende Januar) als auch im Sommersemester (Semester Genap, Unterrichtsphase Mitte Februar bis Ende Juli) möglich. Die Universität stellt leider keine Gelder für Praktika bereit.
Kenntnisse des Indonesischen, der Bahasa Indonesia, sind für das Praktikum nicht nötig, da mit den StudentInnen und mit den KollegInnen Deutsch gesprochen wird. Das tägliche Leben wird durch Grundkenntnisse der Sprache allerdings erleichtert. Man kann sich substanzielle Ausdrücke aber auch hier im Land aneignen.
Bandung ist mit ca.2,5 Millionen Einwohnern eine typische Großstadt eines Schwellenlandes, mit all den Vor- und Nachteilen. Luftverschmutzung, Verkehrschaos und lange Anfahrten gehören hier ebenso zum täglichen Leben, wie die unter Umständen reizvolle Mischung von althergebrachter indonesischer Kultur, (post-)kolonialem Einfluss und modernem Leben. Das Klima ist aufgrund der Höhenlage (Bandung liegt, umgeben von Vulkanen, auf etwa 800 Meter ü.NN) sehr angenehm. Rechtzeitige Kontaktaufnahme ist angeraten, da der Bewerbungsprozess mehrere Schritte umfasst: (Schreiben Sie bitte zunächst an die Deutschabteilung eine Kurzbewerbung. Nachdem Sie von uns eine Bestätigung erhalten haben, richten Sie eine weitere Bewerbung an den Rektor der Universität, welcher dann die für die Visumsbeantragung nötige Praktikumsbestätigung ausstellt.)

über Impfvorschriften, die Einreisebestimmungen und eventuelle Sicherheitshinweise, sollten Sie sich direkt auf den entsprechenden Internet-Seiten des Auswärtigen Amtes, der indonesischen Botschaft Berlin (oder dem indonesischen Generalkonsulat Frankfurt) und der Deutschen Botschaft Jakarta informieren. (Reisen Sie bitte für ein Praktikum niemals mit einem Touristenvisum ein, da dies hier im Land nicht in ein anderes Visum umgewandelt werden kann, sondern eine Ausreise z.B. nach Singapur erforderlich machen würde!)

Stand: 01.2015


Uryadi Rohimin und Arpani Harun

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Uryadi Rohimin und Arpani Harun
Universitas Negeri Jakarta
Jurusan Bahasa Jerman
Fakultas Bahasa dan Seni
Jl. Rawamangun Muka
Jakarta 13220
Indonesia

 

1. Kurzbeschreibung der Universität / Abteilung

a) Allgemeines, Ausbildungsprofil

Der Campus der Universitas Negeri Jakarta (Staatliche Universität Jakarta) liegt im Zentrum der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Bis vor wenigen Jahren war die UNJ noch Pädagogische Hochschule, seither ist sie Universität und wird ausgebaut. In der Deutschabteilung, die zur Fakultät Sprache und Kunst gehört, werden traditionell Lehrer für den Deutschunterricht an indonesischen Gymnasien ausgebildet. Insofern bildet neben der Sprachausbildung der Studierenden die Didaktik und Methodik für DaF den Schwerpunkt des Studiums; weitere Ausbildungsaspekte sind Literatur, Linguistik, deutsche Geschichte und kontrastive Landeskunde. Seit dem Wandel zur Universität hat das Institut in das Curriculum außerdem weitere berufsorientierte Ausbildungseinheiten aufgenommen (Übersetzung, Deutsch für Tourismus, Deutsch für das Büro, Berufspraktikum), auf die großer Wert gelegt wird.
In der Abteilung studieren mehr als 312 Studenten, über 85% davon sind Frauen. Am Anfang des Studiums haben die Studenten geringe bis gar keine Deutschkenntnisse. Nach dem 4. Semester ist die ZD obligatorisch, die meisten Studenten erreichen am Ende ihres 8-10-semestrigen Studiums B2- bis C1- Niveau. Als erste Deutschabteilung in Indonesien führt die UNJ demnächst die Regel ein, dass Examensarbeiten auf Deutsch zu verfassen sind. Der Lehrkörper umfasst 13 fest angestellte Dozenten und einige Lehrbeauftragte; viele Dozenten haben Deutschlanderfahrung. Zur Zeit verfügt die Abteilung leider nicht über einen Muttersprachler. Deshalb ist ein Praktikant / eine Praktikantin sehr willkommen. Die materielle Ausstattung der Abteilung umfasst einige PCs mit E-Mail und Internet-Anschluss, Overhead-Projektoren, Audiorekorder und Videorekorder. Die Bibliothek enthält leider nur wenige hundert Bücher.

b) Termine

Vorlesungszeit ist an der UNJ von Anfang September bis Weihnachten (Semester Ganjil) und von Anfang Februar bis Juni (Semester Genap). Außerhalb der Vorlesungszeit ist ein Praktikum nicht sinnvoll. Gegebenenfalls wäre es also möglich, ein etwa 9-wöchiges Praktikum von Anfang Februar bis Mitte April durchzuführen, ohne in Deutschland ein Semester zu verpassen. Der Deutschabteilung der UNJ sind aber natürlich auch längere Praktikumsaufenthalte sehr willkommen.

2. Praktikumsdurchführung

Ein Praktikant / eine Praktikantin darf damit rechnen, dass ihm / ihr an der UNJ großes Interesse und große Aufgeschlossenheit für seine / ihre Bedürfnisse und Neigungen entgegengebracht wird. Die Abteilung hat inzwischen auch einige Routine bei der Betreuung von PraktikantInnen sammeln können. Es besteht neben Hospitanzen die Möglichkeit, eigene Lehrerfahrungen zu machen und weitere Aktivitäten mit den Studierenden zu initiieren. Der Praktikant / die Praktikantin kann auf allen Spracherwerbsstufen tätig werden. Kontakt zu Schulen in Jakarta, an denen Deutsch unterrichtet wird, kann hergestellt werden. Außerdem hat der Praktikant / die Praktikantin die Möglichkeit, sich intensiv über die Arbeit des Goethe-Instituts Jakarta und der DAAD-Außenstelle Jakarta zu informieren. Kurzum: Das Praktikum bietet die Möglichkeit, sich Deutsch in Indonesien auf allen Niveaus und in allen relevanten Institutionen anzuschauen.
Als Betreuer an der UNJ steht der Kollege Arpani Harun, ein erfahrener Übersetzer, zur Verfügung sowie weitere KollegInnen, die jeweils bestimmt werden. Außerdem sind in Jakarta auch zwei DAAD-Lektoren tätig, die gerne den Praktikanten / Praktikantinnen hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine Bezahlung ist nicht vorgesehen. Unterkunft kann in einem der Wohnheime der Universität gefunden werden. Ist das nicht gewünscht, unterstützt die Abteilung den Praktikanten / die Praktikantin bei der Suche nach einer Bleibe. Generell liegen die Lebenshaltungskosten in Jakarta sehr weit unter denen in Deutschland.

3. Allgemeines

Indonesien ist nicht nur ein asiatisches Land, sondern auch das größte muslimische Land der Welt. Zugleich ist Indonesien multireligiös (neben 90% Muslimen gibt es Katholiken, Protestanten, Hinduisten und Buddhisten), wobei alle Religionen von Staats wegen gleichberechtigt sind. 1998 wurde die Demokratie eingeführt. Nationalsprache ist Bahasa Indonesia, eine indonesische Variante des Malayischen, die in Grundzügen relativ leicht zu lernen ist. Alle Akademiker sprechen Englisch.
Jakarta hat ungefähr 13 Millionen Einwohner und ist unglaublich vielfältig und faszinierend. Die kulturellen Differenzen zu Europa sind erheblich; Indonesien gilt in der interkulturellen Beratungsliteratur als „ultimate in non-western thinking“. Einem Praktikanten / einer Praktikantin bietet sich hier deshalb die Möglichkeit, intensive Erfahrungen mit dem Handeln in einer fremden Kultur zu machen. Dabei sind Indonesier auffallend liebenswürdig und freundlich. Auch mißverständliche Situationen lassen sich durch ein Lächeln oder Lachen entschärfen.
Was die Alltagskriminalität anlangt, ist Jakarta sicherer, als man angesichts der großen sozialen Gegensätze befürchten könnte. Zwar wird man, wenn man sich dumm anstellt und Gelegenheit dazu gibt, durchaus auch mal bestohlen. Wichtig ist aber, dass Gewaltkriminalität gegenüber Ausländern relativ selten vorkommt. Der Praktikant / die Praktikantin sollte dennoch hinreichend „streetwise“ sein. Dann ist Jakarta auch für Frauen geeignet.
Gefahren durch Erdbeben und Terrorismus erscheinen von Europa aus dramatischer, als sie tatsächlich sind. Bitte nehmen Sie dazu die länderspezifischen Sicherheitshinweise auf der Homepage des Auswärtigen Amtes zur Kenntnis. Dort finden Sie auch Informationen zu Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen (s. dazu auch die Homepage der Indonesischen Botschaft Berlin).
Indonesien ist ein sehr schönes exotisches Urlaubsland; es bietet sich geradezu an, das Praktikum mit einer Rundreise zu verbinden oder zumindest einige Ausflüge zu machen. Auch Reisen ist zu studentischen Preisen möglich; so ist ein Flugticket Jakarta-Bali und zurück fr unter 100.-€ zu haben.

4. Kontakt


Herr Arpani Harun
Email: arpaniharun@yahoo.com

Stand: 02.2015


                     Japan


Martina Gunske von Kölln

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1. Die Universität

Die Fukushima-Universität ist eine staatliche Universität in Nordjapan (Präfektur Fukushima, Stadt Fukushima).
Neben Chinesisch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch und Spanisch wird auch Deutsch als Fremdsprache angeboten. Studierende können hier während ihres gesamten Studiums neben ihrem Fachstudium Fremdsprachen lernen. Nach wie vor gehört Deutsch zusammen mit Chinesisch zu den „starken" Sprachen. Auch die fakultativen Kurse für Deutsch als Fremdsprache sind gut besucht. Außerdem verbringen jedes Jahr Studierende ihre Ferien in Deutschland, um dort Deutsch zu lernen und Land und Leute kennen zu lernen.

2. Angebot DaF-Praktikum: Mögliche Durchführung und Inhalte

Die Deutschabteilung bietet Studierenden der Sprachlehrforschung und des Fachs DaF die Möglichkeit zu einem DaF-Praktikum, durch das man einen guten Einblick in den Lehr- und Unterrichtsbetrieb einer japanischen Universität erhalten kann.
An der Universität arbeiten drei fest angestellte ProfessorInnen (darunter eine deutsche Sprachlehrforscherin) sowie Honorarkräfte.
Der Ablauf des Praktikums kann flexibel gehandhabt werden und in Absprache mit den PraktikantInnen festgelegt werden.
In der Regel sind die PraktikantInnen während des gesamten Praktikums (in der Regel ca. 4 Wochen) ins Kollegium eingebunden und können nach einer kurzen Einführung bei den verschiedensten Vor- und Nachbereitungen um & im Unterricht mitwirken.
Nach anfänglichen Unterrichtshospitationen bei verschiedenen Lehrpersonen wird den PraktikantInnen je nach ihren Fähigkeiten die Möglichkeit eingeräumt, zunächst einzelne Unterrichtsteile und später ggf. ganze Unterrichtseinheiten selbst durchzuführen. Die Betreuerin steht den PraktikantInnen für Gespräche und Beratungen zur Verfügung.
Aus organisatorischen Gründen sollte das Praktikum in die Vorlesungszeit fallen, vorzugsweise zwischen Mai und Juli sowie Oktober und Januar.
Betreut wird das Praktikum hauptsächlich durch die Sprachlehrforscherin der Uni (Fachbereich Deutsch als Fremdsprache).

Mögliche Komponenten des Praktikums:
- Hospitationen,
- Unterrichtsversuche auf verschiedenen Niveaustufen (Schwerpunkt AnfängerInnenunterricht),
- Mitarbeit bei der Erstellung von Tests und Semesterabschlussprüfungen
- Mitarbeit bei Projekten (z.B. bei der Lehrwerkentwicklung),
- Teilnahmemöglichkeiten an Fortbildungsveranstaltungen

3. Anforderungen an BewerberInnen

- solide theoretische Grundkenntnisse im Bereich DaF (abgeschlossenes Grundstudium in Sprachlehrforschung oder DaF wünschenswert),
- erste Lehrerfahrungen wünschenswert,
- Sprachkenntnisse: Englisch unbedingt erforderlich, (Japanischkenntnisse hilfreich)
- sehr gute Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik der deutschen Sprache
- „Menschliches“: Tropentauglichkeit (Juni-Sept.), Geduld, Flexibilität, gepflegtes Erscheinungsbild, Zuverlässigkeit und Kooperationsbereitschaft
- Bereitschaft, landeskundliches, aktuelles Material aus den deutschsprachigen Ländern mitzubringen (Thema nach gegenseitiger Absprache)
- Bereitschaft, ein oder zwei Gastvorträge zu einem landeskundlichen Thema zu halten (Thema nach gegenseitiger Absprache)
- Am Ende des Praktikums ist ein kurzer Praktikumsbericht bei der Betreuerin einzureichen.

4. Lage in Japan

Die Stadt Fukushima liegt 60 km nördlich vom havarierten AKW entfernt. Es empfiehlt sich, aktuelle Informationen über die gegenwärtige Situation einzuholen. (Deutsche Medien sind dabei allerdings nicht sehr hilfreich, auch bei Sendern wie Arte sind die Informationen veraltert und oftmals sehr einseitig. Zu empfehlen ist die WDR Reportage von Ranga Yogeshwar, März 2014.)
Seit 2014 findet der Austausch mit der deutschen Partneruni wieder wie gewohnt statt.

Stand: 04.2015


Rudolf Reinelt (nicht DAAD)

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Center for General Education
Institute for Education and Student Support
National University Corporation
Ehime University
3, Bunkyo-cho, Matsuyama 790-8577
T/F +81-(0)89-927-9359
Rudolf Reinelt
reinelt.rudolf.my@ehime-u.ac.jp
http://www.ehime-u.ac.jp/

0. Vorbemerkungen

An der Ehime Universität ist in der letzten Zeit ein Forschungspraktikum eingerichtet worden. In Ihrer Stellung als “ausländischer Gastforscher”1) bei Rudolf Reinelt (im Folgenden RR) machen Sie gleichzeitig ein Praktikum und führen Ihre Forschung durch. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen bei der Bewerbung.

wir bieten....

fast alles, was Sie sich unter einem Praktikum vorstellen bzw. davon verlangen, und eine gute DaF-Forschungsumgebung.

Zuständiger hier

Sie führen Ihr Praktikum bei RR im Institut für Bildung und Studentenbetreuung am Zentrum für Allgemeine Bildung durch und sind aus verwaltungstechnischen Gründen einem Professor an der literaturwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet.

Stipendium

Um ein Stipendium kümmern sie sich bitte selbst, möglichst weit im Voraus. Die Ehime Universität vergibt keine Stipendien. Über Fördermöglichkeiten informieren Sie z.B. der DAAD oder andere Stellen in Deutschland oder auch in Japan.

Informationen zu Stadt und Universität

Matsuyama
Matsuyama ist eine (für japanische Verhältnisse) mittelgroße Stadt mit etwa 500 000 Ew. und liegt im Westen von Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln, ganz in der Nähe von Hiroshima. Informationen zur Stadt Matsuyama finden Sie hier: http://www.city.matsuyama.ehime.jp/lang/ge/

Die Ehime Universität
Die Ehime Universität ist eine “frühere staatliche” Universität mit etwa 8500 Studierenden. Informationen zur Ehime Universität finden Sie hier: http://www.ehime-u.ac.jp/english/index.html
Die Universität Ehime hat 6 Fakultäten und viele weitere Institute, Zentren und Einrichtungen.

Angebote für Deutschlerner
An der Ehime Universität ist eine zweite Frendsprache (z.B.Deutsch) nur für Studierende der Humanwissenschaften und einige pädagogische Richtungen verpflichtend. Außer Medizinern können alle anderen Studierenden. im ersten Jahr eine der angebotenen zweiten Fremdsprachen (neben Deutsch Chinesisch, Koreanisch, Französisch und Tagalog (nach Belegungshäufigkeit) belegen. An der literaturwissenschatlichen Fakultät gibt es auch eine Fachabteilung für Germanistik.

Beschreibung der Abteilung
Innerhalb des Instituts für Bildung und Studentenbetreuung bietet das Zentrum für Allgemeine Bildung (http://www.ehime-u.ac.jp/information/organize/education_center/general.html leider nur auf Japanisch) Deutsch- und Französischkurse für Studienanfänger an. Rudolf Reinelt bietet außerdem als einzige Institution in Japan weiterführende Deutschkurse im allgemeinbildenden Bereich für Studierende im zweiten, dritten und vierten Studienjahr an. Alle Deutschkurse in diesem Bereich stehen Ihnen für Hospitationen und Lehrproben und zur Forschung usw. zur Verfügung. An der literaturwissenschaftlichen Fakultät werden ebenfalls Deutschkurse für Studienanfänger angeboten. Auch diese stehen Ihnen auf Anfrage für Hospitationen zur Verfügung.

Ihr Forschungspraktikum

Praktikumsdurchführung
Sie führen Ihr Unterrichtspraktikum im Rahmen des normal ablaufenden Unterrichts durch. Ihr Praktikum beginnt im SS (April) oder im WS (Oktober) und dauert ein oder zwei Semester.

Praktikumsbeschreibung
In Hospitationen bei RR lernen Sie Alternativen zum normalerweise rein frontalen Fremdsprachenunterricht (insbesondere Englisch in der Schule) in Japan kennen. Je nach Wunsch, Möglichkeit und Bereitschaft führen Sie einzelne Unterrichtsteile oder ganze Unterrrichtsstunden oder sogar alle Unterrichtsstunden in einem Semester durch und bringen dort Ihre Ideen ein und erhalten Feedback. Bei der Unterrichtsvorbereitung, Durchführung und Nachbereitung steht Ihnen RR für Tipps, Anregungen, etc. zur Verfügung. Auf Wunsch können auch Unterrichtsabschnitte gemeinsam durchgeführt werden. Sie lernen verschiedene Arten des Testens in der praktischen Anwendung kennen und nehmen an der Gesamtbewertung teil. Zu einzelnen Themen finden auf Wunsch oder je nach Notwendigkeit ein- und/oder weiterführende Vorträge und Seminare statt.

Forschung
Sie führen ihre Forschung in einer angenehmen Studienumgebung mit den üblichen Einrichtungen und Möglichkeiten durch und werden dabei von RR betreut und unterstützt. Ihre Forschungsergebnisse können Sie universitäts- oder landesweit vorstellen und/ oder publizieren.

Außerdem....
Als ausländischer Gastforscher können Sie die meisten Einrichtungen der Universität benutzen und an den Angeboten und u.U. auch anderen Kursen teilnehmen.

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DaFler, die als “Forschungspraktikanten” sowohl Forschung für Ihre Zukunft wie auch ein Praktikum für ihre DaF-Lehrerausbildung machen möchten.

Ihr Profil

Sie haben ein abgeschlossenes Grundstudium oder einen Bachelor in Deutsch als Fremdsprache und vielleicht schon Erfahrung im Unterrichten von Fremdsprachen. Sie sind offen für ungewohnte Unterrichtserfahrungen und bereit an Lösungen mitzuarbeiten. Sie haben ein originäres Forschungsinteresse am Unterricht Deutsch als Fremdsprache und dies in einem Forschungsplan in Ihren Bewerbungsunterlagen vorgelegt.

Sprachkenntnisse

Sie sollten selbst sehr gut Englisch beherrschen, sind aber bereit mit Personen zu kommunizieren, die dies nicht so gut können, da viele Japaner gute schrftliiche Englischkenntnisse, aber wenig Erfahrung in gesprochener Kommunikation haben.
Japanischkenntnisse sind nicht erforderlich, aber wünschenswert. Wir würden es deshalb sehr begrüßen, wenn Sie sich vor dem Beginn des Praktikums wenigstens einige wichtige Ausdrücke und Redeweisen des Japanischen aneignen. Dies ist vor allem für Sie vorteilhaft, weil diese in Japan die Durchführung des Alltags erleichtern und Ihnen einen Einblick in eine interessante Kultur ermöglichen.

Bewerbungsunterlagen

Sie schicken uns möglichst viele der im folgenden aufgeführten Unterlagen (außer inhaltlichen Teilen möglichst auch auf Englisch), so dass wir damit alle Personen in den entscheidenden Gremien und Sitzungen von der Notwendigkeit überzeugen können, Ihre Bewerbung (als Forscher!, alles andere ist mit horrenden Studiengebühren verbunden!) anzunehmen:
- ihren Lebenslauf mit Bild usw. entsprechend den Vorschriften der Ehime Universität als Visiting Researcher: http://web.isc.ehime-u.ac.jp/en/ , u.U. bitte nachfragen;.
- eine Aufstellung, wie Sie sich die Finanzierung Ihres Aufenthaltes vorstellen;
- einen ausführlichen Forschungsplan, der neben Ihrer jetzigen Forschung und dem, was Sie hier forschen möchten, auch erwähnt, welche weitere Forschungen sich daran anschließen und welche Ergebnisse Sie erwarten;
- eine Liste Ihrer bisherigen Arbeiten, Vorträge usw.;
- bisherige Arbeiten, die als Forschungsarbeiten angesehen werden können;
- eine Begründung (Motivationsschreiben), warum Sie unsere Universität, Abteilung, usw. ausgewählt haben;
- einen Link auf Ihre Homepage, falls vorhanden, oder auf eigene Forschung;
- Bescheide über etwaige Stipendien, die Sie erhalten oder erhalten haben.

Bewerbungsablauf

(bitte senden Sie alle Mails immer mit Empfangsbestätigung)
1) bitte schicken Sie zuerst eine informelle Anfrage an Rudolf Reinelt reinelt.rudolf.my@ehime-u.ac.jp
2) und dann eine möglichst vollständige Sammlung Ihrer Unterlagen;
3) wir geben dann Bescheid, wie Ihre Bewerbung aufgenommen wurde und welche Unterlagen evt. noch nötig sind;.
4) wenn wir alles zusammen haben, reichen wir das bei den entscheidenden Gremien und Sitzungen ein und geben Ihnen dann jeweils Bescheid.

Anmerkung zur Finanzierung

Nebenarbeiten sind normalerweise bei dem Visum für „ausländische Gastforscher“ nicht erlaubt, da Sie ja schon ein Forscher sind und Ihre Zeit nicht für anderes verwenden sollen. Bitte sorgen Sie vor Ihrem Antritt für eine ausreichende Finanzierung Ihres Aufenthalts (Nachweis über Eigenfinanzierung, Stipendium etc.).

Arbeiten zu den Unterrichten von RR

Viele Forschungsarbeiten über unseren Unterricht und Hinweise auf weitere Arbeiten finden Sie hier: http://web.iess.ehime-u.ac.jp/katudouhoukoku.html

Erwartungen

Als Beweis Ihrer Forschungstätigkeit an der Ehime Universität würden wir z.B. folgende Arbeiten begrüßen, bei deren Erstellung wir Sie natürlich auch (außer finanziell) tatkräftig unterstützen: - Vorträge bei wissenschaftlichen Tagungen und/oder an der Universität und/oder in Japan, in denen Sie Ihr Forschungsprojekt und/oder Ihren Unterricht und Ihre weitere Forschung vorstellen - und so auch uns am Wissenschaftsprozess teilhaben lassen; - Hospitationsberichte und Unterrichtsplanungen erweitern auch unsere Perspektiven hier;
- Wissenschaftliche Aufsätze und Examensarbeiten fördern sowohl Ihre wie auch unsere Stellung in der Berufs- und Wissenschaftswelt.

1) nur in dieser Position kann man ohne Studiengebühren an der Ehime Universität forschen.

Stand: 01.2015


Monika Sugimoto (nicht DAAD)

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Fremdsprachenhochschule Kyoto (KUFS)
6 Kasame-cho
Saiin, Ukyo-ku
Kyoto 615-8558
Japan 


1. Institution

Germanistik-Studiengang: pro Jahrgang etwa 70 Studierende (insgesamt etwa 200)
Partnerschaften: Mannheim, Dresden, Köln, Salzburg und Zürich
Lage: Innenstadt Kyoto, gute Verkehrsverbindungen
Kollegium: 7 Deutschmuttersprachler (davon 3 Festangestellte), 10 jp. Professoren (davon 5 Festangestellte)
Unterrichtszeiten: SoSe von April bis Juli, WS von September bis Januar

2. Praktikum

Hospitation und Probeunterricht ist grundsätzlich in allen Veranstaltungen der Germanistik möglich. Neben obligatorischen Sprachkursen (Niveau A1-B2) gibt es Vorbereitungskurse für GI-Zertifikatsprüfungen, Call-Unterricht etc. Auch eine Hospitation bei den Zertifikatsprüfungen (SD1/2, Goethe-Zertifikat B1) im Januar und Juli ist möglich.
Die Länge des Praktikums ist nicht festgelegt, 2-4 Monate wären ideal, um sich auch an Land und Leute zu gewöhnen.
Da es keinerlei Förderung seitens der Institution gibt, sind Stipendiaten besonders willkommen. Die Unterbringung im Wohnheim ist grundsätzlich möglich, jedoch wird Austauschstudierenden bei der Zimmervergabe Vorrang gewährt.
Es bestehen gute Kontakte zum Goethe-Institut (Kyoto und Osaka) und der Deutschen Samstagsschule Kyoto.

3. Bewerbung

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse im Bereich DaF, Englischkenntnisse (Japanischkenntnisse hilfreich), sehr gute Beherrschung der (neuen) Rechtschreibung, Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft, sowie die Bereitschaft, nach Beendigung des Praktikums einen kurzen Bericht zu schreiben (als Informationsquelle für kommende BewerberInnen).

4. Allgemeine Informationen

Kyoto ist keine billige Stadt und selbst schlichte Appartements sind kaum unter einer Monatsmiete von 400 Euro zu finden. Die Studierenden sind hilfsbereit, freundlich und sehr an Kontakten interessiert. Es gibt einen deutsch-japanischen Studentenstammtisch, zu dem auch eine Facebook-Gruppe („Stammtisch Kyoto“) existiert. Unter den höheren Semestern gibt es viele, die fließend Deutsch sprechen und bei Problemen ebenfalls weiterhelfen können. Die Mensa ist gut und günstig und für ca. 1 Euro (!) bekommt man dort sogar ein (japanisches) Frühstück. Nebenjobs wie Privatunterricht in Englisch oder Deutsch sind in der Regel leicht zu finden und werden sehr gut bezahlt.

Stand: 02.2014